Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 61)

61.: Man muss Allaahs Qadaa‘ (das beschlossene Urteil) akzeptieren und damit zufrieden sein.

وَالرِّضَى بِقَضَاءِ اللهِ. وَالصَّبْرُ عَلَى حُكْمِ اللهِ. وَالْإِيمَانُ بِمَا قَالَ اللهُ – عز وجل. وَالْإِيمَانُ بِأَقْدَارِ اللهِ كُلِّهَا, خَيْرِهَا وَشَرِّهَا, وَحُلْوِهَا وَمُرِّهَا, قَدْ عَلِمَ اللهُ مَا الْعِبَادُ عَامِلُونَ, وَإِلَى مَا هُمْ صَائِرُونَ, لَا يَخْرُجُونَ مِنْ عِلْمِ اللهِ, وَلَا يَكُونُ فِي الْأَرْضِينَ وَلَا فِي السَّمَاواتِ إِلَّا مَا عَلِمَ اللهُ – عز وجل. وَتَعْلَمَ أَنَّ مَا أَصَابَكَ لَمْ يَكُنْ لِيُخْطِئَكَ, وَمَا أَخْطَأَكَ لَمْ يَكُنْ لِيُصِيبَكَ. وَلَا خَالِقَ مَعَ اللهِ

Und die Zufriedenheit mit Allaahs Qadaa‘. Und As-Sabr (die Geduld) bezüglich des Hukm (Rechtsspruch) Allaahs. Und der Iimaan in das, was Allaah – ‚azza wa jall – sagt. Und der Iimaan in alles, was Allaah vorbestimmt hat – das Gute davon und das Schlechte davon, das Süße davon und das Bittere davon. Allaah wußte, was die Diener tun würden und wohin sie sich verändern würden. Sie können sich dem Wissen Allaahs nicht entziehen, und es gibt nichts auf den Erden und nichts in den Himmeln, außer dass Allaah – ‚azza wa jall – es weiß. Und wisse, dass das, was dich trifft, dich niemals verfehlt hätte, und was dich verfehlt hat, dich niemals getroffen hätte. [1] Und es gibt keinen Khaaliq (Schöpfer) neben Allaah – ‚azza wa jall. [2]

*

[1] Im Hadiith von Ibn ‚Abbaas – radiy Allaahu ‚anhu – heißt es:
„وَاعْلَمْ أَنَّ الْأُمَّةَ لَوْ اجْتَمَعَتْ عَلَى أَنْ يَنْفَعُوك بِشَيْءٍ لَمْ يَنْفَعُوك إلَّا بِشَيْءٍ قَدْ كَتَبَهُ اللَّهُ لَك، وَإِنْ اجْتَمَعُوا عَلَى أَنْ يَضُرُّوك بِشَيْءٍ لَمْ يَضُرُّوك إلَّا بِشَيْءٍ قَدْ كَتَبَهُ اللَّهُ عَلَيْك؛ رُفِعَتْ الْأَقْلَامُ، وَجَفَّتْ الصُّحُفُ“
„Und wisse, dass wenn sich die ganze Ummah versammeln würde, um dir mit etwas nützlich zu sein, sie dir nicht nützlich sein könnte, außer mit etwas, was Allaah für dich geschrieben hat. Und wenn sich die ganze Ummah versammeln würde, um dir mit etwas zu schaden, sie dir nicht schaden könnte, außer mit etwas, was Allaah für dich geschrieben hat. Die Stifte sind angehoben und die Schriftrollen sind getrocknet.“
[Überliefert von At-Tirmidhiyy (Nr. 2518), der ihn hasan-sahiih einstufte. Siehe An-Nawawiyy’s 40 Hadiith (Nr. 19).
Der Iimaan in Allaahs Vorbestimmung (Al-Qadr) ist eine der Säulen des Glaubens. Wer immer dies leugnet, ist kein Gläubiger. Al-Qadr hat vier Grundsätze:
1.: Dass Allaah alles wußte, was jemals sein wird;
2.: dass Allaah alles, was jemals passieren würde, in das bewahrte Buch (Al-Lauh) geschrieben hat;
3.: dass Allaah alles will, was passiert;
4.: dass Allaah alles erschaffen hat.
Für weitere Erläuterung dieser Grundsätze siehe „Der Glaube an Al-Qadr“, überarbeitet von Dr. Suhayb Hasan.

[2] Dies soll betonen, dass Allaah alles erschafft, einschließlich die Taten der Menschen. Anders als die Qadariyyah (die Leugner des Qadr), die glauben, dass der Mensch seine eigenen Taten selber erschafft, so wie die Magier an zwei Schöpfer glaubten: den Schöpfer des Guten und den Schöpfer des Bösen. Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte das Auftreten dieser Sekte hervor, als er sagte:
„الْقَدَرِيَّةُ مَجُوسُ هَذِهِ الأُمَّةِ إِنْ مَرِضُوا فَلاَ تَعُودُوهُمْ وَإِنْ مَاتُوا فَلاَ تَشْهَدُوهُمْ “
„Die Qadariyyah sind die Magier dieser Ummah. Wenn sie krank sind, besucht sie nicht. Und wenn sie sterben, dann geht nicht zu ihrer Beerdigung.“
[Überliefert von Abuu Daawud. Schaykh Al-Albaaniyy stufte den Hadiith in Sahiihu-l-Jaami‘ als hasan ein.]
Bezüglich der Taten des Menschen sagt Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa:
„وَٱللَّهُ خَلَقَكُمْ وَمَا تَعْمَلُونَ“
„wo doch Allah euch und das, was ihr tut, erschaffen hat“
[Suurah 37:96]
Allaah allein ist der Schöpfer von Allem, einschließlich der Taten des Menschen. Er gab dem Menschen jedoch einen begrenzten freien Willen, um zwischen Gut und Böse zu wählen. Des weiteren sandte Er – ta’aalaa – Seine Gesandten, um zum Guten aufzurufen und dazu, was zum Paradies führt, und um vor dem Bösen zu warnen und vor dem, was zur Hölle führt. So verdient der Mensch und ist absolut verantwortlich für seine eigenen Taten. Imaam Al-Bukhaariyy schreib ein ganzes Buch mit dem Titel „Khalq Af’aalu-l-‚Ibaad“ (Die Taten des Menschen sind erschaffen.) zu diesem Thema.

*

Mehr siehe hier

*

übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

Advertisements

25. Dezember 2013 Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Begriffserklärung, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan, Qur-aan, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fatwaa: Was ist das Urteil für jemanden, der zornig wird, wenn ihn ein Übel trifft?

Frage:
Was ist das Urteil für jemanden, der zornig wird, wenn ihn ein Übel trifft?

Antwort:
Die Menschen haben im Zustand eines Übels vier Stufen:

Erste Stufe:
Der Zorn, und er besteht aus verschiedenen Arten:

1.: Der Ärger im Herzen, wie wenn man auf seinen Herrn zornig wird. Man ärgert sich über das, was einem Allaah bestimmt hat, und das ist haraam (verboten). Und es kann sogar zum Kufr (Unglauben) führen. Allaah – ta’aalaa – sagte:
„ومن الناس من يعبد الله على حرف فإن أصابه خير اطمأن به وإن أصابته فتنة انقلب على وجهه خسر الدنيا والآخرة“
„Und unter den Menschen gibt es manchen, der Allaah nur am Rande dient. Wenn ihn etwas Gutes trifft, ist er damit beruhigt, doch wenn ihn eine Versuchung trifft, macht er eine Kehrtwende. Er verliert das Diesseits und das Jenseits.“ [Al-Hajj:11]

2.: Der Zorn ist auf der Zunge, wie wenn man ein Du’aa‘ (Bittgebet) um Vernichtung und Zerstörung und dergleichen macht, und das ist haraam.

3.: Der körperliche Zorn, wie das Schlagen auf die Wangen, das Zerreißen der Kleider, das Ausreißen der Haare und dergleichen, und all dies ist haraam und ist im Gegensatz zur verpflichteten Geduld.

Zweite Stufe:
As-Sabr (Geduld) behalten, wie ein Dichter sagte: „Und die Geduld, wie ihr Name, ist bitter im Geschmack, aber ihre Auswirkungen sind süßer als Honig.
So sieht die Person diese Angelegenheit (das Übel) schwer auf sich lastend, jedoch erträgt sie es, obwohl sie hasst, dass es geschehen ist. Aber durch den Iimaan schützt sie sich vor der Unzufriedenheit und dem Ärger. So sind die Zeiten mit und ohne Übel nicht gleich für sie.
Und dies ist eine Pflicht, weil Allaah – ta’aalaa – die Geduld befohlen hat und sagte:
„واصبروا إن الله مع الصابرين“
„Und seid standhaft! Gewiss, Allaah ist mit den Standhaften.“ [Al-Anfaal:46]

Dritte Stufe:
Das Zufrieden sein, so dass der Mensch einverstanden ist mit dem Übel. Es ist ihm gleich, ob es geschieht und nicht, es ist nicht schwer für ihn, dass es passiert, und er erträgt es nicht als eine schwere Bürde.
Und dies ist mustahabb (erwünscht), aber nicht verpflichtend, gemäß der korrektesten Meinung.
Der Unterschied zwischen dieser und der vorangegangenen Stufe ist offensichtlich, da das Geschehen oder Nicht-Geschehen des Übels ihm gleich ist durch seine Zufriedenheit, im Gegensatz zur vorigen Stufe, in der ihm das Übel schwierig ist, er aber trotzdem Sabr behält.

Vierte Stufe:
Die Dankbarkeit, und dies ist die höchste Stufe. Dies ist, wenn der Mensch Allaah dankt für das, was einen an Übel heimsucht. Er weiß, dass dieses Übel ein Grund für das Auslöschen der Sünden und möglicherweise für die Steigerung seiner guten Taten ist.
Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
„ما من مصيبة تصيب المسلم إلا كفر الله بها عنه حتى الشوكة يشاكها“
„Es gibt kein Übel, das den Muslim trifft, außer dass Allaah ihm dafür (seine Sünden) sühnt, sogar wenn ein Dorn ihn sticht.“ [Sahiih Al-Bukhaariyy 56:40]

Quelle: Muhammad Ibn Saalih Al-‚Uthaymiin, Fataawaa Arkaan Al-Islaam, S. 126, Frage 64

*

ما حكم من يتسخط إذا نزلت به مصيبة؟ لفضيلة الشيخ محمد بن صالح العثيمين رحمه الله
السؤال :
ما حكم من يتسخط إذا نزلت به مصيبة؟
الجواب :
الناس حال المصيبة على مراتب أربع:

المرتبة الأولى : التسخط وهو على أنواع:
النوع الأول : أن يكون بالقلب كأن يسخط على ربه يغتاظ مما قدره الله عليه فهذا حرام ، وقد يؤدي إلى الكفر قال – تعالى : (ومن الناس من يعبد الله على حرف فإن أصابه خير اطمأن به وإن أصابته فتنة انقلب على وجهه خسر الدنيا والآخرة ) الحج 11
النوع الثاني: أن يكون باللسان كالدعاء بالويل والثبور وما أشبه ذلك ، وهذا حرام.
النوع الثالث: أن يكون بالجوارح كلطم الخدود ، وشق الجيوب ، ونتف الشعور وما أشبه ذلك وكل هذا حرام مناف للصبر الواجب.

المرتبة الثانية: الصبر وهو كما قال الشاعر :
والصبر مثل اسمه مر مذاقته لكن عواقبه أحلى من العسل
فيرى أن هذا الشيء ثقيل عليه لكنه يتحمله وهو يكره وقوعه ولكن يحميه إيمانه من السخط ، فليس وقوعه وعدمه سواء عنده وهذا واجب لأن الله تعالي أمر بالصبر فقال: (واصبروا إن الله مع الصابرين) الأنفال46 .

المرتبة الثالثة: الرضا بأن يرضى الإنسان بالمصيبة بحيث يكون وجودها وعدمها سواء فلا يشق عليه وجودها ، ولا يتحمل لها حملاً ثقيلاً ، وهذه مستحبة وليست بواجبة على القول الراجح ، والفرق بينها وبين المرتبة التي قبلها ظاهر لأن المصيبة وعدمها سواء في الرضا عند هذا أما التي قبلها فالمصيبة صعبة عليه لكن صبر عليها.

المرتبة الرابعة: الشكر وهو أعلى المراتب ، وذلك بأن يشكر الله على ما أصابه من مصيبة حيث عرف أن هذه المصيبة سبب لتكفير سيئاته وربما لزيادة حسناته قال صلى الله عليه وسلم „ما من مصيبة تصيب المسلم إلا كفر الله بها عنه حتى الشوكة يشاكها“.

المصدر :
فتاوى أركان الإسلام لفضيلة الشيخ محمد بن صالح العثيمين رحمه الله ص126

*

Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

24. Dezember 2013 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, andere Sprachen, Arabisch العربية, Du'aa (Bittgebete), Heimsuchungen und das Ende der Welt, Imaan, Sprechen | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

„Warum spricht der Mensch ein Du’aa‘ und es wird nicht beantwortet erhört? Allaah – ‚azza wa jall – sagt: ‚Ruft Mich an, so erhöre Ich euch.’“

duaaSchaykh Muhammad Ibn Saalih Al-‚Uthaymiin – rahimahu Allaah ta’aalaa – wurde gefragt:
Warum spricht der Mensch ein Du’aa‘ und es wird nicht beantwortet (erhört)? Allaah – ‚azza wa jall – sagt: ‚Ruft Mich an, so erhöre Ich euch.‘?

Der Schaykh – rahimahu Allaah – antwortete:
Al-hamdu lii Allaah, dem Herrn der Welten. Mögen die Gebete und der Frieden auf unserem Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen Gefährten sein. Und ich bitte Allaah für mich und meine muslimischen Brüder um die Fähigkeit zur Korrektheit in der Aqiidah, der Rede und den Taten.

Allaah – ‚azza wa jall – sagt: „Euer Herr sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiß, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen.“[Qur-aan 40:60]

Der Fragende sagt, dass er Allaah – ‚azza wa jall – anrief, aber Allaah ihm nicht geantwortet hat. So bekommt er Zweifel an diesem noblen Aayah, in dem Allaah – ta’aalaa – verspricht, dass Er demjenigen antworten wird, der ein Du’aa‘ an Ihn richtet. Doch Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – bricht Sein Versprechen nicht.

Und die Antwort darauf ist, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Du’aa‘ beantwortet wird. Und diese sind:

Erste Bedingung: Der Ikhlaas gegenüber Allaah – ‚azza wa jall, denn der Mensch muss aufrichtig in seinem Du’aa‘ sein und sich so an Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – richten, mit aufmerksamem Herzen, wahrhaftig in seinem Wenden an Ihn, wissend, dass Er – ‚azza wa jall – fähig ist, die Bittgebete zu beantworten, und in der Hoffnung, dass es von Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – beantwortet wird.

Zweite Bedingung: Der Mensch muss während des Du’aa‘ empfinden, dass er Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – braucht, Ihn wahrlich dringend braucht. Und Allaah – ta’aalaa – ist der Einzige, der die Bittgebete desjenigen erhört, der in Not ist, und Derjenige, der das Schlechte entfernt.

Dritte Bedingung: Dass man das Essen von Haraam (Verbotenem) vermeidet. Denn wenn man Haraam verspeist, bildet dies eine Barriere zwischen dem Menschen und der Erhörung seines Du’aa‘. Wie im Sahiih vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – überliefert wurde, der sagte: „Wahrlich, Allaah ist gut und akzeptiert nur das Gute. Und wahrlich, Allaah hat den Mu-minuun (Gläubigen) befohlen, zu tun, was Er den Gesandten zu tun befohlen hat.“
Allaah – ta’aalaa – sagte: „Oh ihr, die ihr glaubt, esst vom Guten, mit denen ich euch versorgt habe.“ [Suuratu-l-Baqarah 2:172]
Und Er – ta’aalaa – sagte: „Oh ihr Gesandten! Esst von den Guten Dingen und verrichtet rechtschaffene Taten.
Dann erwähnte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – den Mann, der von einer langen Reise kam und mit Staub bedeckt und zerzaust war, seine Hände zum Himmel ausstreckte und sagte: “Oh Herr! Oh Herr!”, während sein Essen Haraam war, sein Getränk Haraam war und er von Haraam gespeist war. Da sagte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam: “Wie kann er so erhört werden?[Muslim Nr. 1015 über Abuu Hurayrah – radiy Allaahu ‚anhu]

Dann erklärte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam, warum sein Du’aa‘ nicht erhört wurde, obwohl die offensichtlichen Faktoren für die Erhörung erfüllt worden waren, welche sind:
1.: Das Erheben der Hände zum Himmel, also zu Allaah – ‚azza wa jall, weil Allaah – ta’aalaa – im Himmel über dem Thron ist. Das Ausstrecken der Hände zu Allaah – ‚azza wa jall – gehört zu den Gründen für das Erhören des Du’aa‘, wie im Hadiith von Imaam Ahmad im Musnad zur Sprache kommt: “Wahrlich, Allaah ist Lebend, am Großzügigsten. Er schämt sich gegenüber Seinem Diener, wenn er seine Hände zu Ihm erhebt und Er sie leer zurückweist.[Sahiih. Überliefert von Ahmad (5/438) und Abuu Daawud (Nr. 1488). Von Al-Haafidh Ibn Hajar in Fathu-l-Baariyy (11/143) für authentisch erklärt.]
2.: Dieser Mann rief Allaah – ta’aalaa – mit dem Namen Ar-Rabb an: “Oh Herr! Oh Herr!”. Und At-Tawassul (Ersuchen der Nähe zu Allaah – ta’aalaa) mit diesem Namen gehört ebenso zu den Gründen für die Beantwortung eines Du’aa‘. Denn Ar-Rabb (der Herr) ist Al-Khaaliq (der Schöpfer), Al-Maalik (der Herrscher/König/…) und der Meister aller Dinge und Angelegenheiten. So liegt die Herrschaft der Himmel und der Erde in Seinen Händen. Aus diesem Grund findet man die meisten Bittgebete, die im Qur-aan enthalten sind, mit diesem Namen beginnend:
Unser Herr (Rabb), gewiß, wir hörten einen Rufer, der zum Glauben aufrief: Glaubt an euren Herrn. Da glaubten wir. Unser Herr, vergib uns unsere Sünden, tilge unsere bösen Taten und berufe uns ab unter den Gütigen. Unser Herr, und gib uns, was Du uns durch Deine Gesandten versprochen hast, und stürze uns nicht in Schande am Tag der Auferstehung. Gewiß, Du brichst nicht, was Du versprochen hast.“ Da erhörte sie ihr Herr: „Ich lasse kein Werk eines (Gutes) Tuenden von euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen. Denen also, die ausgewandert und aus ihren Wohnstätten vertrieben worden sind und denen auf Meinem Weg Leid zugefügt worden ist, und die gekämpft haben und getötet worden sind, werde Ich ganz gewiß ihre bösen Taten tilgen und sie ganz gewiß in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen, als Belohnung von Allah.“ Und Allaah – bei Ihm ist die schöne Belohnung.[Qur-aan 3:193-195]
So gehört At-Tawassul zu Allaah – ta’aalaa – mit diesem Namen zu den Gründen für das Erhören eines Bittgebetes.
3.: Dieser Mann war ein Reisender. Und die Reise ist häufig ein Grund dafür, dass ein Du’aa‘ beantwortet wird. Denn der Mensch spürt auf der Reise stärker, dass er Allaah – ‚azza wa jall – braucht, als wenn er zuhause bei seiner Familie bleibt. Er war „mit Staub bedeckt und zerzaust”, wie unbedeutend in sich selbst, und die wichtigste Sache für ihn war es, zu Allaah zu flehen – in welchem Zustand auch immer er war, ob zerzaust und staubig oder reich und im Wohlbefinden. Staubig und zerzaust zu sein wirkt sich auch auf die Beantwortung des Du’aa‘ aus, wie im Hadiith, in dem vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – überliefert wurde, dass Allaah – ta’aalaa – am Tag von ‚Arafah zum Himmel der Dunyaa (dieser Welt) herabsteigt und gegenüber den Engeln die (auf ‚Arafah) Stehenden rühmt mit den Worten: “… Sie kamen zu mir staubig und zerzaust …[Sahiih. Überliefert von Ibn Hibbaan (Nr. 1006), von ‚Abdullaah Ibn ‚Amr – radiy Allaahu ‚anhu. Von Schaykh Al-Albaaniyy in Sahiihu-l-Jaami‘ (Nr. 1868) für authentisch erklärt.]
Doch diese Basis für die Beantwortung eines Du’aa‘ brachte nichts hervor, denn sein Essen war Haraam, seine Kleidung war Haraam und all seine Nahrung war Haraam.
So sagte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam: “Wie kann er so erhört werden?”

Dies sind die Voraussetzungen für die Erhörung eines Du’aa‘. Und wenn sie nicht erfüllt sind, dann scheint die Erhörung weit entfernt. Wenn sie erfüllt sind, das Du’aa‘ des Bittenden von Allaah aber dennoch nicht erhört wird, so ist dies durch die Weisheit von Allaah – ‚azza wa jall – die Er kennt und der Bittende nicht. So liebt ihr vielleicht etwas, doch es ist schlecht für euch.
Und wenn diese Bedingungen erfüllt sind und Allaah – ‚azza wa jall – nicht antwortet, dann wurde entweder etwas Schlechtes vom Bittenden abgewendet, was größer ist als das, worum er gebeten hatte, oder Allaah spart es für ihn bis zum Yaumu-l-Qiyaamah auf, und dies bringt mehr Belohnung. Denn dieser Bittende, der Allaah anruft und die Bedingungen erfüllt, und dem nicht geantwortet wird, von dem aber größeres Unheil abgewandt wurde, hat die Gründe (für die Beantwortung) hergestellt und die Antwort wurde verhindert durch Allaahs Weisheit. So bekommt er zweimal die Belohnung: Einmal für sein Du’aa‘ und einmal für das Ertragen der Nicht-Beantwortung. Also wurde das, was großartiger und vollständiger ist, bei Allaah – ‚azza wa jall – für ihn aufbewahrt.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass der Mensch nicht ungeduldig gegenüber der Beantwortung sein soll, denn auch dies gehört zu den Gründen, die die Beantwortung verhindern, wie im Hadiith vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – zur Sprache kommt: “Jeder wird erhört (wenn er ein Bittgebet spricht), der nicht hastig wird.” Sie sagten: “Wie wird man hastig, oh Gesandter Allaahs?” Er sagte: “Wenn man sagt: ‚Ich rief (sprach ein Du’aa‘) und rief und rief, aber ich wurde nicht erhört.‘[Überliefert von Al-Bukhaariyy (11/140) und Muslim (Nr. 2735) von Abuu Hurayrah – radiyy Allaahu ‚anhu.]
So soll also der Mensch nicht ungeduldig gegenüber der Beantwortung werden und dann enttäuscht sein und das Sprechen des Du’aa‘ aufgeben. Er soll stattdessen auf dem Sprechen des Du’aa‘ weiter beharren, denn jedes Du’aa‘, mit dem Allaah – ‚azza wa jall – angerufen wird, gehört wahrlich zur ‚Ibaadah (Anbetung). Es bringt dich näher zu Allaah – ‚azza wa jall – und steigert deinen Lohn.

Du, mein Bruder, sollst also in jeder deiner Angelegenheiten, seien sie öffentlich oder privat, schwer oder einfach, das Du’aa‘ nutzen. Und wenn es auch nur ausschließlich eine Tat der ‚Ibaadah für Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – sei, so wäre es dessen doch wert, darauf zu achten.

Wa Allaahu Al-Maufiq.

Aus: Majmuu’u-l-Fataawaa wa-r-Rasaa-il

Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

*

سئل فضيلة الشيخ ـ رحمه الله تعالى ـ هل تجوز الزيادة على هذا الدعاء الذي علَّمه رسول الله صلى الله عليه وسلّم الحسن بن علي رضي الله عنهما ـ فأجاب فضيلته ـ رحمه الله ـ.

لا بأس أن يزيد الإنسان على هذا الدعاء في قنوت الوتر؛ وإن كان وحده فليدعُ بما شاء، ولكن الأفضل أن يختار الإنسان جوامع الدعاء؛ لأن النبي صلى الله عليه وسلّم كان يدعو بجوامع الدعاء ويَدَعُ ما دون ذلك، وينبغي للإمام أن لا يطيل على الناس وأن لا يشق عليهم(4).

وسُئل فضيلة الشيخ ـ رحمه الله تعالى ـ عمن يدعو ويستبطئ الإجابة ويقول: قد دعوت الله ـ عزَّ وجلَّ ـ فلم يستجب لي.

فأجاب فضيلته ـ رحمه الله ـ بقوله:

الحمد لله رب العالمين وأصلي وأسلم على نبينا محمد وعلى آله وأصحابه أجمعين وأسأل الله تعالى لي ولإخواني المسلمين التوفيق للصواب عقيدةً وقولاً وعملاً يقول الله ـ عزَّ وجلَّ ـ: {وَقَالَ رَبُّكُـمْ ادْعُونِي أَسْتَجِبْ لَكُمْ إِنَّ الَّذِينَ يَسْتَكْبِرُونَ عَنْ عِبَادَتِي سَيَدْخُلُونَ جَهَنَّمَ دَاخِرِينَ} [غافر: 06]، ويقول السائل إنه دعا الله ـ عزَّ وجلَّ ـ ولم يستجب الله له فيستشكل هذا الواقع مع هذه الاية الكريمة التي وعد الله تعالى فيها من دعاه بأن يستجيب له، والله سبحانه وتعالى لا يخلف الميعاد. والجواب على ذلك أن للإجابة شروطًا لابد أن تتحقق وهي:

الشرط الأول: الإخلاص لله عزَّ وجلَّ بأن يخلص الإنسان في دعائه فيتجه إلى الله سبحانه وتعالى بقلب حاضر صادق في اللجوء إليه عالم بأنه عزَّ وجلَّ قادر على إجابة الدعوة، مؤمل الإجابة من الله سبحانه وتعالى.

الشرط الثاني: أن يشعر الإنسان حال دعائه بأنه في أمس الحاجة؛ بل في أمس الضرورة إلى الله سبحانه وتعالى، وأن الله تعالى وحده هو الذي يجيب دعوة المضطر إذا دعاه ويكشف السوء.

أما أن يدعو الله ـ عزَّ وجلَّ ـ وهو يشعر بأنه مستغنٍ عن الله سبحانه وتعالى وليس في ضرورة إليه وإنما يسأل هكذا عادة فقط أو للتجربة فإن هذا ليس بحري بالإِجابة.

الشرط الثالث: أن يكون متجنبًا لأكل الحرام فإنَّ أكل الحرام حائل بين الإنسان والإجابة كما ثبت في الصحيح عن النبي صلى الله عليه وسلّم أنه قال: «إن الله طيب لا يقبل إلا طيبًا، وإن الله أمر المؤمنين بما أمر به المرسلين فقال تعالى: {يأَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُواْ كُلُواْ مِن طَيِّبَاتِ مَا رَزَقْنَاكُمْ وَاشْكُرُواْ للَّهِ إِن كُنْتُمْ إِيَّاهُ تَعْبُدُونَ} [البقرة: 271]، وقال تعالى: {يأَيُّهَا الرُّسُلُ كُلُواْ مِنَ الطَّيِّبَاتِ وَاعْمَلُواْ صَالِحاً إِنِّي بِمَا تَعْمَلُونَ عَلِيمٌ}[المؤمنون:15]، ثم ذكر النبي صلى الله عليه وسلّم الرجل يطيل السفر أشعث أغبر يمد يديه إلى السماء يا رب يا رب ومطعمه حرام وملبسه حرام وغذِّي بالحرام قال النبي صلى الله عليه وسلّم: «فأنى يستجاب لذلك»(5).

فاستبعد النبي صلى الله عليه وسلّم أن يستجاب لهذا الرجل الذي قام بالأسباب الظاهرة التي بها تستجلب الإجابة وهي:

أولاً: رفع اليدين إلى السماء أي إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ لأنه تعالى في السماء فوق العرش، ومد اليد إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ من أسباب الإجابة كما جاء في الحديث الذي رواه الإمام أحمد في المسند: «إن الله حييّ كريم يستحيي من عبده إذا رفع إليه يديه أن يردهما صِفْرًا»(6).

ثانيًا: هذا الرجل دعا الله تعالى باسم الرب «يا رب يا رب» والتوسل إلى الله تعالى بهذا الاسم من أسباب الإجابة؛ لأن الرب هو الخالق المالك المدبر لجميع الأمور فبيده مقاليد السموات والأرض ولهذا تجد أكثر الدعاء الوارد في القرآن الكريم بهذا الاسم: {رَّبَّنَآ إِنَّنَآ سَمِعْنَا مُنَادِياً يُنَادِي لِلإِيمَانِ أَنْ آمِنُواْ بِرَبِّكُمْ فَآمَنَّا رَبَّنَا فَاغْفِرْ لَنَا ذُنُوبَنَا وَكَفِّرْ عَنَّا سَيِّئَاتِنَا وَتَوَفَّنَا مَعَ الأَبْرَارِ * رَبَّنَا وَآتِنَا مَا وَعَدتَّنَا عَلَى رُسُلِكَ وَلاَ تُخْزِنَا يَوْمَ الْقِيَامَةِ إِنَّكَ لاَ تُخْلِفُ الْمِيعَادَ * فَاسْتَجَابَ لَهُمْ رَبُّهُمْ أَنِّي لاَ أُضِيعُ عَمَلَ عَامِلٍ مِّنْكُمْ مِّنذَكَرٍ أَوْ أُنْثَى بَعْضُكُم مِّن بَعْضٍ فَالَّذِينَ هَاجَرُواْ وَأُخْرِجُواْ مِن دِيَارِهِمْ وَأُوذُواْ فِي سَبِيلِي وَقَاتَلُواْ وَقُتِلُواْ لأُكَفِّرَنَّ عَنْهُمْ سَيِّئَاتِهِمْ وَلأُدْخِلَنَّهُمْ جَنَّاتٍ تَجْرِي مِن تَحْتِهَا الأَنْهَارُ ثَوَاباً مِّن عِندِ اللَّهِ وَاللَّهُ عِندَهُ حُسْنُ الثَّوَابِ} [آل عمران: 391 ـ 591].

فالتوسل إلى الله تعالى بهذا الاسم من أسباب الإجابة.

ثالثًا: هذا الرجل كان مسافرًا والسفر غالبًا من أسباب الإجابة؛ لأن الإنسان في السفر يشعر بالحاجة إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ والضرورة إليه أكثر مما إذا كان مقيمًا في أهله، لاسيما في الزمن السابق «وأشعث أغبر» كأنه غير مَعْنِي بنفسه كأن أهم شيء عنده أن يلتجىء إلى الله ويدعوه على أي حال كان هو، سواء كان أشعث أغبر أم مترفًا، والشعث والغبر له أثر في الإجابة كما في الحديث الذي روي عن النبي صلى الله عليه وسلّم أن الله تعالى ينزل إلى السماء الدنيا عشية عرفة يباهي الملائكة بالواقفين فيها يقول «أتوني شعثا غُبْرًا ضاحين من كل فج عميق».

هذه الأسباب لإجابة الدعاء لم تُجْدِ شيئًا لكون مطعمه حرامًا وملبسه حرامًا وغذِّي بالحرام قال النبي صلى الله عليه وسلّم: «فأنى يستجاب لذلك» فهذه الشروط لإجابة الدعاء إذا لم تتوافر فإن الإجابة تبدو بعيدة، فإذا توافرت ولم يستجب الله للداعي فإنما ذلك لحكمة يعلمها الله ـ عزَّ وجلَّ ـ ولا يعلمها هذا الداعي فعسى أن تحبوا شيئًا وهو شر لكم وإذا تمت هذه الشروط ولم يستجب الله ـ عزَّ وجلَّ ـ فإنه إما أن يدفع عنه من السوء ما هو أعظم، وإما أن يدخرها له يوم القيامة فيوفيه الأجر أكثر وأكثر؛ لأن هذا الداعي الذي دعا بتوفر الشروط ولم يستجب له ولم يصرف عنه من السوء ما هو أعظم يكون قد فعل الأسباب ومُنِعَ الجواب لحكمة فيعطى الأجر مرتين: مرة على دعائه ومرة على مصيبته بعدم الإجابة فيدخر له عند الله ـ عزَّ وجلَّ ـ ما هو أعظم وأكمل. ثم إن المهم أيضًا أن لا يستبطىء الإنسان الإجابة فإن هذا من أسباب منع الإجابة كما جاء في الحديث عن النبي صلى الله عليه وسلّم: «يستجاب لأحدكم ما لم يعجل قالوا: كيف يعجل يا رسول الله؟ قال: يقول: دعوت ودعوت ودعوت فلم يستجب لي»(7)فلا ينبغي للإنسان أن يستبطىئ الإجابة فيستحسر عن الدعاء ويَدَع الدعاء بل يلح في الدعاء فإن كل دعوة تدعو بها الله عزَّ وجلَّ فإنها عبادة تقربك إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ وتزيدك أجرًا فعليك يا أخي بدعاء الله ـ عزَّ وجلَّ ـ في كل أمورك العامة والخاصة الشديدة واليسيرة ولو لم يكن من الدعاء إلا أنه عبادة لله سبحانه وتعالى لكان جديرًا بالمرء أن يحرص عليه، والله الموفق.
(4) مجموع فتاوى ورسائل فضيلة الشيخ ـ رحمه الله ـ (41/831)

(5) رواه مسلم، كتاب الزكاة، باب قبول الصدقة…، رقم (5101).

(6) رواه الترمذي، كتاب الدعوات، باب في دعاء النبي صلى الله عليه وسلّم….، رقم(6553)، وأبوداود، كتاب الصلاة، باب الدعاء، رقم(8841)، وابن ماجة، كتاب الدعاء، باب رفع اليدين في الدعاء، رقم(5683).

(7) رواه البخاري، كتاب الدعوات، باب يستجاب للعبد ما لم يعجل، رقم(0436)، ومسلم، كتاب الذكر والدعاء…، باب بيان أنه يستجاب للداعي ما لم يعجل…، رقم(5372).

من موقع الشيخ المجاهد بقية السلف

محمد بن صالح ال العثيمين رحمه الله

http://www.sahab.net/forums/index.php?showtopic=95324

24. Dezember 2013 Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Du'aa (Bittgebete), Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Qur-aan, Sprechen, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die vier Arten des Jihaadu-n-Nafs – von Ibnu-l-Qayyim

Al-‚Allaamah Ibnu-l-Qayyim – rahimahu Allaah – sagte in „Die Arten des Jihaadu-n-Nafs“:

So hat der Jihaadu-n-Nafs auch vier Arten:

Erstens: Dass man sich bemüht um das Erlernen der Rechtleitung und des wahren Diin, ohne die es keinen Erfolg und keine Freude in diesem Leben und den Jenseits geben kann. Und wenn man dies versäumt, so wird man in beiden Bereichen unzufrieden sein.
Zweitens: Dass man sich bemüht, entsprechend zu handeln nachdem man etwas erlernt hat, und dass sonst das bloße Wissen ohne die Tat weder schaden noch nutzen kann.
Drittens: Dass man sich bemüht, dazu aufzurufen, es denen zu lehren, die es nicht wissen. Sonst ist man einer derjenigen, die das verbergen, was Allaah an Rechtleitung und deutlichen Beweisen herabgesandt hat, und das Wissen einem nicht nutzt und einen nicht vor der Bestrafung Allaahs rettet.
Viertens: Dass man sich bemüht, Sabr (Geduld) zu haben gegenüber der Schwierigkeiten bei der Da’wah (dem Aufrufen) zu Allaah und den Verletzungen der Geschöpfe (Menschen), und dass man dies alles für Allaah erträgt.

Und wenn man diese vier Arten abgeschlossen hat, ist man einer der Rabbaaniyyuun (Gelehrte und Lehrer der Religion). Und die Salaf sind sich einig, dass der ‚Aalim (der Gelehrte) nicht wahrhaftig Rabbaayy genannt werden kann, bis er den Haqq begriffen hat und danach handelt und es lehrt.
Wer also Wissen hat und handelt und lehrt, so wird er großartig genannt Königreich der Himmel.

Zaadu-l-Ma’aad 3/9

*

مراتب جهاد النفس لابن القيم -رحمه الله-

قال العلامة ابن القيم -رحمه الله -في مراتب جهاد النفس : “ فَجِهَادُ النَّفْسِ أَرْبَعُ مَرَاتِبَ أَيْضًا:
إِحْدَاهَا: أَنْ يُجَاهِدَهَا عَلَى تَعَلُّمِ الْهُدَى وَدِينِ الْحَقِّ الَّذِي لَا فَلَاحَ لَهَا وَلَا سَعَادَةَ فِي مَعَاشِهَا وَمَعَادِهَا إِلَّا بِهِ، وَمَتَى فَاتَهَا عِلْمُهُ شَقِيَتْ فِي الدَّارَيْنِ.

الثَّانِيَةُ: أَنْ يُجَاهِدَهَا عَلَى الْعَمَلِ بِهِ بَعْدَ عِلْمِهِ، وَإِلَّا فَمُجَرَّدُ الْعِلْمِ بِلَا عَمَلٍ إِنْ لَمْ يَضُرَّهَا لَمْ يَنْفَعْهَا.

الثَّالِثَةُ: أَنْ يُجَاهِدَهَا عَلَى الدَّعْوَةِ إِلَيْهِ، وَتَعْلِيمِهِ مَنْ لَا يَعْلَمُهُ، وَإِلَّا كَانَ مِنَ الَّذِينَ يَكْتُمُونَ مَا أَنْزَلَ اللَّهُ مِنَ الْهُدَى وَالْبَيِّنَاتِ، وَلَا يَنْفَعُهُ عِلْمُهُ، وَلَا يُنْجِيهِ مِنْ عَذَابِ اللَّهِ.

الرَّابِعَةُ: أَنْ يُجَاهِدَهَا عَلَى الصَّبْرِ عَلَى مَشَاقِّ الدَّعْوَةِ إِلَى اللَّهِ وَأَذَى الْخَلْقِ، وَيَتَحَمَّلُ ذَلِكَ كُلَّهُ لِلَّهِ. فَإِذَا اسْتَكْمَلَ هَذِهِ الْمَرَاتِبَ الْأَرْبَعَ صَارَ مِنَ الرَّبَّانِيِّينَ، فَإِنَّ السَّلَفَ مُجْمِعُونَ عَلَى أَنَّ الْعَالِمَ لَا يَسْتَحِقُّ أَنْ يُسَمَّى رَبَّانِيًّا حَتَّى يَعْرِفَ الْحَقَّ وَيَعْمَلَ بِهِ وَيُعَلِّمَهُ، فَمَنْ عَلِمَ وَعَمِلَ وَعَلَّمَ فَذَاكَ يُدْعَى عَظِيمًا فِي مَلَكُوتِ السَّمَاوَاتِ.“ .

ينظر : زاد المعاد 3 / 9

*

übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com) aus: http://www.sahab.net/forums/index.php?showtopic=138884

15. Dezember 2013 Posted by | 'Ibaadah, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Begriffserklärung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibnu-l-Qayyim Al-Jauziyyah, Imaan, Salafi, Umgang mit Nicht-Muslimen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

„… sogar wenn sie deinen Rücken schlagen und deinen Besitz nehmen. Dann höre und gehorche noch immer.“

Hudhayfah – radie Allaahu ‚anhu – berichtete in einem längeren Hadieth, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Nach mir werden Imaame (Herrscher) kommen, die nicht meiner Rechtleitung und meiner Sunnah folgen. Unter ihnen werden Männer sein, die Herzen von Schayaatin in menschlichen Körpern haben.“ Er (Hudhayfah) fragte: „Was soll ich tun, oh Gesandter Allaahs, wenn ich dies erreiche?“ Er antwortete: „Höre und gehorche, sogar wenn sie deinen Rücken schlagen und deinen Besitz nehmen. Dann höre und gehorche noch immer.

وَحَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ سَهْلِ بْنِ عَسْكَرٍ التَّمِيمِيُّ، حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ حَسَّانَ، ح وَحَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ الدَّارِمِيُّ، أَخْبَرَنَا يَحْيَى، – وَهُوَ ابْنُ حَسَّانَ – حَدَّثَنَا مُعَاوِيَةُ، – يَعْنِي ابْنَ سَلاَّمٍ – حَدَّثَنَا زَيْدُ بْنُ سَلاَّمٍ، عَنْ أَبِي سَلاَّمٍ، قَالَ قَالَ حُذَيْفَةُ بْنُ الْيَمَانِ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّا كُنَّا بِشَرٍّ فَجَاءَ اللَّهُ بِخَيْرٍ فَنَحْنُ فِيهِ فَهَلْ مِنْ وَرَاءِ هَذَا الْخَيْرِ شَرٌّ قَالَ نَعَمْ ‏.‏ قُلْتُ هَلْ وَرَاءَ ذَلِكَ الشَّرِّ خَيْرٌ قَالَ ‏“‏ نَعَمْ ‏“‏ ‏.‏ قُلْتُ فَهَلْ وَرَاءَ ذَلِكَ الْخَيْرِ شَرٌّ قَالَ ‏“‏ نَعَمْ ‏“‏ ‏.‏ قُلْتُ كَيْفَ قَالَ ‏“‏ يَكُونُ بَعْدِي أَئِمَّةٌ لاَ يَهْتَدُونَ بِهُدَاىَ وَلاَ يَسْتَنُّونَ بِسُنَّتِي وَسَيَقُومُ فِيهِمْ رِجَالٌ قُلُوبُهُمْ قُلُوبُ الشَّيَاطِينِ فِي جُثْمَانِ إِنْسٍ ‏“‏ ‏.‏ قَالَ قُلْتُ كَيْفَ أَصْنَعُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنْ أَدْرَكْتُ ذَلِكَ قَالَ ‏“‏ تَسْمَعُ وَتُطِيعُ لِلأَمِيرِ وَإِنْ ضُرِبَ ظَهْرُكَ وَأُخِذَ مَالُكَ فَاسْمَعْ وَأَطِعْ

Sahieh Muslim 1847 b

18. Oktober 2013 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Demonstrationen und andere Angelegenheiten, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم), Heimsuchungen und das Ende der Welt, Salafi | , | Hinterlasse einen Kommentar

Geduld und Hoffnung

Scheich Ibn ‚Uthaimien, rahimahullaah, sagte:

Wahrlich, wenn eine Person einer Heimsuchung mit Geduld gegenübertritt, (aber) ohne die Hoffnung auf Belohnung von Allaah, dann wird die Heimsuchung eine Sühne für seine Sünden. Und wenn sie Geduld zeigt mit gleichzeitiger Hoffnung auf Belohnung (von Allaah), dann wird dies neben der Sühne für ihre Sünden auch eine gute Entschädigung und Belohnung. Und die Bedeutung der Hoffnung auf Allaahs Belohnung (Al-Ihtisaab) ist, dass die Person glaubt, dass sie bald für die Geduld (die sie zeigt) belohnt werden wird, und so macht sie sich gute Gedanken über Allaah, und so wird Allaah, der Allmächtige und Majestätische, ihr (eine Belohnung) entsprechend dem geben, was die Person über Ihn dachte.

[At-Ta’lieq ‚alaa Sahieh Muslim, S. 342.]

übersetzt von Maimuna Y. Bienas

*               *               *               *               *

Shaikh Ibn Uthaimeen, may Allaah have mercy on him, said,

“Indeed when a person faces calamities with patience [but] without hoping for a reward from Allaah, the calamity will become an expiation for his sins. And if he shows patience along with hoping for a reward [from Allaah], then along with being an expiation for his sins it becomes a good recompense and reward. And the meaning of hoping for Allaah’s reward [al-Ihtisaab] is that a person believes that he will soon be rewarded for the patience [he is showing], so he makes good his thoughts about Allaah and thus Allaah, the Mighty and Majestic, will give him [a reward] according to what he thought of Him.”

[At-Ta’leeq alaa Saheeh Muslim, p. 342.]

18. Februar 2013 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, andere Sprachen, Englisch, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die vier Stufen des Strebens gegen das eigene Selbst

Die erste Stufe: Dass eine Person gegen das eigene Selbst strebt durch Erringen von Wissen und Befolgen der Rechtleitung und Allaahs Religion, der Religion, ohne die eine Seele weder Erfolg, noch Zufriedenheit im Leben in dieser Welt oder der nächsten hat. Wenn das Wissen der Religion es übergeht, wird es in beiden, dem Leben im Diesseits und im Jenseits, trübselig sein.

Die zweite Stufe: Das Streben gegen das eigene Selbst durch Handeln gemäß des Wissens, nachdem man dieses errungen hat. Auf der anderen Seite, nur Wissen ohne entsprechendes Handeln – wenn es nicht schadet, so ist es ohne Nutzen.

Die dritte Stufe: Gegen das eigene Selbst zu streben durch Aufrufen anderer zum Wissen, und es denen zu lehren, die es nicht wissen. Andernfalls gehört diese Person zu denen, die die von Allaah geoffenbarte Rechtleitung verschweigen, und ihr Wissen nutzt ihr nicht und es wird sie nicht vor Allaahs Peinigung erretten.

Die vierte Stufe: Diese Person strebt gegen das eigene Selbst durch die Geduld gegenüber den Schwierigkeiten, Da’wah zu Allaah zu machen, und dem Leid, was ihr von der Schöpfung angetan wird, und der Geduld mit diesem allen für Allaah.

Wenn eine Person diese vier Stadien vervollständigt, ist sie eine der Rabaaniyoon, denn die Salaf waren sich wahrlich einig, dass ein Gelehrter es nicht würdig war, Rabaani genannt zu werden, bis er die Wahrheit kennt, danach handelt und sie lehrt. Denn wer Wissen erlangt, danach handelt und es lehrt, so ist dies etwas großartiges im Himmelreich.

[Shaykhul Islaam Ibnul Qayyim (rahimahullaah)|Zaad al Ma’aad : Teil 3 Seite 9]

übersetzt von Maimuna Y. Bienas

*                                  *                                  *                                  *                                  *

The Four Levels of Striving against Oneself The First: That a person strives against it by gaining knowledge and following guidance and Allah’s religion, the religion with which a soul has no victory without, nor contentment in the life of this world or the next. If the knowledge of the religion bypasses it, it would be miserable in both the life of this world and the next. The Second: To strive against it by acting upon knowledge after gaining it. Otherwise, mere knowledge without acting upon it – if it doesn’t harm, it has no benefit. The Third: To strive against it by calling to knowledge and teaching it to those who do not know it. Otherwise a person would be amongst those who conceal the guidance Allah has revealed, and his knowledge would not benefit him, nor would it save him from Allah’s torment. The Fourth: That one strives against it in being patient upon the difficulties of giving Da’wah to Allah and the harm directed towards him by the creation, and be patient with all of this for Allah. If a person completes these four stages, he would be from the Rabaaniyoon, for indeed the Salaf are agreed that a scholar does not deserve to be called Rabaanee until he knows the truth, acts upon it and teaches it. For whoever gains knowledge, acts upon it and teaches it, then this is something great in the realm of the heavens. [Shaykhul Islaam Ibnul Qayyim (rahimahullaah)|Zaad al Ma’aad : Volume 3 Page 9]

3. Februar 2013 Posted by | 'Ibaadah, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Englisch, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibnu-l-Qayyim Al-Jauziyyah, Imaan | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn Allah, der Erhabene, ein Volk liebt, so prüft Er es.

Über Anaş Ibn Mālik رضى الله عنه wird berichtet, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte:
„Wahrlich, die Höhe der Belohnung entspricht dem Umfang des Leidens, und wenn Allah, der Erhabene, ein Volk liebt, so prüft Er es. Ist der Mensch damit zufrieden, so genießt er Allahs Wohlgefallen. Grollt er deswegen, so verdient er Seinen Groll.“

وَبِهَذَا الإِسْنَادِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ „‏ إِنَّ عِظَمَ الْجَزَاءِ مَعَ عِظَمِ الْبَلاَءِ وَإِنَّ اللَّهَ إِذَا أَحَبَّ قَوْمًا ابْتَلاَهُمْ فَمَنْ رَضِيَ فَلَهُ الرِّضَا وَمَنْ سَخِطَ فَلَهُ السَّخَطُ ‏“‏ ‏.‏ قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ غَرِيبٌ مِنْ هَذَا الْوَجْهِ ‏.‏

Verzeichnet und als authentisch gestuft bei Sahih Sunan At-Tirmidhi (2396). Außerdem wurde dieser Ĥadīth von al-Albānī als authentisch gestuft in „aş-Şilşilah aş-Şaĥīĥah“ (Nr. 145).

19. Januar 2013 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Arabisch العربية, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم), Imaan | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gründe für Drangsal

Wird ein Mensch von Allah swt im Diesseits mit Drangsal geprüft, so kann dies drei Gründe haben:
1) es ist eine Kaffarah (Wiedergutmachung) für vergangene Sünden,
2) es ist die vorzeitige Strafe für eine Sünde (und dies ist gut, da die Strafe in Akhirah strenger ist ),
3) Allah, der Erhabene, möchte mit dieser Prüfung den Diener erhöhen und ihm eine bessere Stufe in Akhirah geben dadurch, dass dieser sich geduldig und standhaft verhält.

(min asbab as sa´adah; Abdulaziz as Sadhan; Abu Musa Abdul Wahab)

24. Dezember 2012 Posted by | Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Heimsuchungen und das Ende der Welt, Imaan | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Zunge

Sufyan bin ‚Abdullah Ath-Thaqafi sagte:
Ich sagte: „Oh Gesandter Allahs, erzähl mir etwas, woran ich mich halten soll.“
Er صلى الله عليه وسلم sagte: „Sag: ‚Mein Herr ist Allah‘, und dann sei standhaft.“
Ich sagte: „Oh Gesandter Allahs, was fürchtest du für mich am meisten?“
Da hielt er صلى الله عليه وسلم seine Zunge und sagte: „Dies.“

(sahih)

حَدَّثَنَا سُوَيْدُ بْنُ نَصْرٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الْمُبَارَكِ، عَنْ مَعْمَرٍ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ مَاعِزٍ، عَنْ سُفْيَانَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ الثَّقَفِيِّ، قَالَ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ حَدِّثْنِي بِأَمْرٍ أَعْتَصِمُ بِهِ ‏.‏ قَالَ ‏“‏ قُلْ رَبِّيَ اللَّهُ ثُمَّ اسْتَقِمْ ‏“‏ ‏.‏ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ مَا أَخْوَفُ مَا تَخَافُ عَلَىَّ فَأَخَذَ بِلِسَانِ نَفْسِهِ ثُمَّ قَالَ ‏“‏ هَذَا ‏“‏ ‏.‏ قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ وَقَدْ رُوِيَ مِنْ غَيْرِ وَجْهٍ عَنْ سُفْيَانَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ الثَّقَفِيِّ ‏.

Jami‘ At-Tirmidhi 32, Hadith 2592

25. November 2012 Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم), Imaan, Sprechen, Tauhid | , , | Hinterlasse einen Kommentar