Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Die letzten Zehn des Ramadaan oder die ersten Zehn des Dhu-l-Hijjah – welche sind die wertvollsten?

بسم الله الرحمن الرحيم

Allaah سبحانه و تعالى hat bestimmte Zeiten und Orte über andere begünstigt, und die Diener wurden ermutigt, ihre Anbetung und ihren Gehorsam zu steigern, um von den zusätzlichen Werten dieser Zeiten zu profitieren.
Jedoch wurde von je her eine Frage gestellt: Was ist wertvoller – die letzten Zehn des Ramadaan oder die ersten Zehn des Dhu-l-Hijjah?

Ibnu-l-Qayyim sagte: „Wenn du also fragen würdest, welche Zwanzig (d.h. Tage plus Nächte – die letzten zehn Tage und Nächte des Ramadaan oder die ersten zehn Tage und Nächte des Dhu-l-Hijjah) die Besten sind, dann ist die korrekte Aussage, dass die letzten zehn Nächte des Ramadaan besser sind als die ersten zehn Nächte des Dhu-l-Hijjah, jedoch die ersten zehn Tage des Dhu-l-Hijjah besser sind als die letzten zehn Tage des Ramadaan.

Ibn Kathier sagte: „Allgemein wurde bezüglich dieser zehn Tage des Dhu-l-Hijjah gesagt, dass sie die besten Tage des Jahres sind, wie der Hadieth es nennt, und viele (Gelehrte) zogen sie vor den letzten Zehn des Ramadaan vor. Dies weil die gleichen Dinge in diesen Tagen des Dhu-l-Hijjah gesetzmäßig sind wie in den letzten Zehn des Ramadaan, was das Gebet, das Fasten, die Spende usw. angeht (sie sind also in diesem Sinne gleich). Jedoch gibt es ein Unterscheidungsmerkmal für die Tage des Dhu-l-Hijjah, und das ist die Verrichtung der Hajj in ihnen.

Aber es wurde (auch) gesagt (in einer anderen Meinung), dass die letzten Zehn des Ramadaan besser sind, weil sich in ihnen die Nacht der Bestimmung (Laylatu-l-Qadr) befindet.

Einige (Gelehrte) hingegen nahmen den Mittelweg und sagten, dass die ersten zehn Tage des Dhu-l-Hijjah besser sind als die letzten zehn Tage des Ramadaan, und die letzten zehn Nächte des Ramadaan besser sind als die ersten zehn Nächte des Dhu-l-Hijjah – und auf diese Weise werden die Beweise kombiniert.

[via Sahab]

Übersetzt aus dem Englischen von Maimuna Y. Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com) aus: http://salaficentre.com/2012/10/most-virtuous-last-10-of-ramadan-or-1st-10-of-dhul-hijja/

19. September 2013 Posted by | 'Ibaadah, Al-Hajj, Begriffserklärung, Das Fasten (As-Saum), Das Gebet (Salaah), Dhu-l-Hijja, der Tag von 'Arafat und das Opferfest, Die Monate des islamischen Jahres, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibnu-l-Qayyim Al-Jauziyyah, Ramadaan, Zakaah | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Detaillierter Blick auf ‚An-Nashid‘

Frage:
Was ist das Urteil über An-Nashid?

Antwort:
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
In der vor- und frühislamischen Geschichte beinhalteten Anaschid nützliche Gedichte (über Kämpfe, Siege, Weisheiten, Courage usw.), gesungen in einem nicht-instrumentalen Stil. Also
ohne dem Verwenden von Musikinstrumenten, außer dem Duff (Tamburin ähnliches Instrument ohne Klingeln und Beckenteller), der für Frauen zu einigen Anlässen erlaubt war. Während des 2. Jahrhunderts nach der Hidjrah, wurde durch die mystischen Sufis eine Neuerung in die Ummah eingeführt: Gesungene Dua und Dhikr, die (Praxis) sie (die Sufis) ohne Zweifel von
Christen kopiert haben. Es wurde dann at-Tarbir genannt. All diese Formen wurden, durch die frühen Gelehrten des Islam unter anderem von Imam Schafi’ii, Ibn Taymiyyah, Ibn ul-Qayyim, Ibn Kathir, Ibn Radjab u.v.a. widerlegt. [1]

Die Sufis bauten die meisten ihrer Anbetungen auf gemeinsame Taranim (gesungenes Trillern, oder Kreischen und das rhythmisch/musikalische Erheben der Stimme), wie es die Christen in
ihren Kirchen tun. Dann begannen die Sufis, auch noch körperliche Bewegungen einzuschließen, während sie Dua und Zikr machten, fast so, wie es die Juden tun. Man kann schwerlich einen Sufi Hadrah [2] finden, ohne diese erneuerten Praktiken.
Heutzutage, sind diese Dinge nicht (mehr nur) auf die Sufis beschränkt. Viele muslimische Sekten haben spezielle Bands, die dafür zuständig sind, dass ihre Anhänger und die Ummah im Ganzen emotional angeregt werden!

Vieles was mit diesen Anaschid praktiziert wird, fällt nicht bei wenigstens einer, der folgenden Untersuchungen durch:

1.) Es werden mehr und mehr Leute angezogen – speziell Kinder! Dies beschäftigt sie mit etwas, was wenig, oder gar keinen Nutzen hat.
2.) Anaschid wird von musikalischen Tönen und Instrumenten (westliche und östliche Trommeln) begleitet und das im Namen der Kultur und Tradition. Dies verbreitet sich mehr und mehr, mit Bands die sich durch Wörter und Beats übertreffen wollen.
3.) Erinnerungen an Allah werden in diese Anaschid eingefügt, wie es klar den Christen in ihren Kirchen ähnelt.
4.) Das gemeinsame Musizieren und Singen nimmt eine Stellung ein, wie es bei den mystischen Sufis in ihren Zirkeln getan wird. Ehemalige „Stars“ beschäftigen sich viel mit mystischem Sufismus, durch die so genannte „islamische Naschid“. Manche Bands singen die verrufene Schirk-Poesie, die unter dem Namen „Burdah“ bekannt ist, in der Schirk im großen Maße vorhanden ist, in dem sie mit der Stellung des Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) übertreiben.
5.) Es bringt die Kinder dazu, zu singen – speziell die jungen Mädchen, indem sie die beschämenden muslimischen und nicht-muslimischen Sänger imitieren.
6.) Der Qur’an wird von der so genannten Anaschid verdrängt, um dadurch die Jugendlichen zu ködern. Indem sie behaupten, dass sie nicht von den qur’anischen Texten angezogen werden, legalisieren sie es. Dasselbe wird mit der Sunnah gemacht, letztendlich führen sie dadurch die Menschen dazu, vom wahren Leben eines Gläubigen Abstand zu nehmen.
7.) In vielen Gesangszirkeln, halten Musikinstrumente und Liedgut Einzug – (dies ist) etwas Verbotenes im Islam, außer der Duff, für die Frauen.
8.) Das Erscheinen von professionellen Gesangsgruppen, bei Hochzeiten, Partys, an Schulen usw.
9.) Entwicklung der so genannten modernen Arten von Gesangsvideos, als moderne Betrachtung und Nachdenken über Allahs Schöpfung. [3]
10.) Das Erlauben von Bildern junger Mädchen, während sie verschiedene Songs präsentieren, ist an sich schon eine Fitnah und ein Widerspruch zur Scharia‘. Manche machen Filme und Aufnahmen, bei denen junge Mädchen zu bestimmten Anlässen singen.
11.) Viele Unwahrheiten werden in diesen Liedern verbreitet, durch Schauspiel, oder übertriebenes Lob.
12.) Wenn du diese Lieder unter die Lupe nimmst, wirst du sehen, dass sie nur von Tauhid der Herrschaft (Rububiyyah) zeugen – Etwas an das selbst die Muschrikun (Götzendiener) glauben. [4]
13.) Übertretungen der Grenzen (die von der) Scharia‘ festgelegt wurden, in der Form, von Rollenspielen. Du siehst junge Kinder, die in ihrer Rolle, das Salah spielen, sie sagen: „Ich bin das Salah und dies ist mein Nutzen!“ Der nächste spielt die Rolle des Fastens, usw. Am schlimmsten: einer spielt den Qur’an. Obwohl wir wissen, dass der Qur’an das nicht-erschaffene Wort Allahs ist.
14.) In manchen Fällen bewegen sich diese Verlierer unter den männlichen und weiblichen Sängern eingebildet und prahlerisch. Wenn man bedenkt, dass es beim Singen zum Gedenken an Allah passiert.
15.) Wenn man diese Anaschid islamisch nennt, ist es schon eine Übertretung (der Grenzen), im Besonderen, wenn man es als Kunst darstellt und zur Bildung und Nahrung für die Dawa‘
verwendet! Dies ist eine Neuerung in der Din (Religion) und es gehört zur Din der Erneuerer der Sufis [5].
Die Sahaba (Gefährten) sangen Poesie der Weisheit, Courage, Großzügigkeit und Maru’ah (gutem Charakter) und taten das nicht in Versammlungen. Sie sangen manchmal Poesie während der Arbeit und nächtlichen Reisen. Aber niemand nannte dies „islamisch“. Vielmehr hat jede Sache ihr eigenes Urteil, entweder ist etwas erneuert, erlaubt, beliebt, verpflichtend, verhasst, oder verboten. Selbst wenn etwas erlaubt wäre, würden wir es nicht „islamisch“ nennen, denn dadurch würden die Leute denken, es gehöre zum Din. Und um etwas „islamisch“ zu nennen, braucht es einen textlichen Beweis. [6]
In der tat nannte Schaikh Al-Albani (rahimahullah) es „Sufi-Gesang“ und zu einer ähnlichen Schlußfolgerung kam auch Schaikh Abd ul-Aziz Aal usch-Schaikh, der Großmufti Saudi-Arabiens. Genauso auch Schaikh Bakr Abu Zayd (rahimahullah) und Schaikh Abd ul-Aziz Radjihi und andere Gelehrte. (Allah möge sie (diejenigen unter ihnen, die am Leben sind) bewahren, und sich den gestorbenen erbarmen). [7]

Folgende (Frage) erreichte unseren Schaikh Muhammad Ibn Salih Al-Uthaymin (rahimahullah):
„Wie lautet das Urteil zu Anaschid? Ist es dem Rufer zum Islam erlaubt, islamischen Anaschid zuzuhören?“

Der Schaikh antwortete:
„In der Vergangenheit hörte ich diese „islamischen“ Anaschid und es gab nichts Abstoßendes darin. Nachdem ich genauer hinhörte, fand ich sie rhythmisch, mit Verzückung und Unterhaltung, wie die Songs, die von Musikinstrumenten begleitet werden. Ich sehe es nicht als erlaubt an, dass die Leute sie hören. Wenn sie jedoch natürlich und ohne Musikinstrumemte, ohne Verzückung und Unterhaltung sind, so kann man sie anhören. Aber es bleiben auch dann Bedingungen:
(a) Es darf nicht zur Gewohnheit werden, indem man sie die ganze Zeit hört.
(b) Lasse dein Herz nicht nur von ihr (Naschid) ermahnt werden und profitieren.

Denn, wenn es zur Gewohnheit wird, so wird man das verlassen, was wichtiger ist. Wenn man so handelt, wird man die größte Ermahnung verlassen, und dies ist das Buch Allahs und die Sunnah des Gesandten Allahs (sallallahu ‚alaihi wa sallam). Aber wenn man ihnen manchmal zuhört, oder sie als Hilfsmittel benutzt, zum Beispiel um nicht unkonzentriert zu werden, während man mit dem Auto in wildem Gebiet unterwegs ist, so liegt kein Schaden darin. [8]

Und er (Schaikh Al-Uthaymin) wurde gefragt:
„Ist es erlaubt, dass die Männer „islamische“ Anaschid singen und dazu den Duff (Tamburin ohne Klingeln) schlagen?
Ist es erlaubt, diesen Duff, verbunden mit Gesang zu benutzen?
Und ist Anaschid auch außerhalb der Feste, wie ‚Id, erlaubt?“

Der Schaikh antwortete:
„Die „islamsiche“ Anaschid ist eine Neuerung, welche von den Sufis erfunden wurde. Darum sollte man sich davon fernhalten und sich lieber an die Ermahnung in Qur’an und Sunnah halten. Wenn man sie (Anaschid) jedoch als Motivation auf dem Schlachtfeld für den jihad auf dem Pfade Allahs, Des Höchsten, benutzt, ist es gut, wenn man dazu den Duff schlägt.“ [9]

Bei vielen weiteren Gelegenheiten hielt er die Leute dazu an, die bestmögliche Aufmerksamkeit auf den Qur’an und die Sunnah zu richten, denn dies ist die wahre Ermahnung.

Spezielle Warnung vor der dreckigen Poesie von al-Busiri, welche den Namen „Burdah“ trägt:

Dies ist klarer Schirk, weil es dem Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) göttliche Attribute zuschreibt, als würde er das ungesehene (Ghaib) und alles, auf den wohlbewahrten Tafeln Geschriebene, kennen. Soviel dazu. Unvorstellbar, es breitete sich auf der ganzen muslimischen Welt aus, besonders in Südostasien, genauer in Indonesien. Stell dir vor: es gibt Musikbands in diesen Ländern, die nur auf diese Gedichte spezialisiert sind; speziell auf „Burdah“. In gekürzter Fassung wird es von Khalid Belhrouzi feat. Yusuf Islam gesungen. (Ja!) Dies ist ein Eintrag im Internet, mit dem Titel:
„Burdah (Audiotape) Khalid Belhrouzi und Yusuf Islam“ (arabisch + englisch) [10]
In diesem Gedicht wird behauptet: „Und dein Wissen ist, das Wissen des Stiftes und der wohlbewahrten Tafeln!“ Der Stift, bezieht sich auf den Stift Allahs, welchem Allah befahl:
„Schreib!“ Er antwortete: „Was soll ich schreiben, mein Rabb?“ Allah sagt: „Schreibe alles Vorherbestimmte auf, bis zum Erscheinen der Stunde.“ (Sahih al-Bukhari Band 4, S. 9, Hadith Nr. 13)
Diesem Gedicht zufolge weiß der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) was der Stift schrieb und was auf den wohlbewahrten Tafeln steht. Allah möge uns vor solchen Lügen-Gedichten (wie „Burdah“) schützen.
Ich bitte Allah, dass Er uns auf der Wahrheit wandeln, sie uns akzeptieren und uns ihre Anhänger sein lässt.

Shaykh Salih as-Salih, hafidhahullah
_____________________

[1]
Al-Qawl ul-Mufiid fi Hukmil-Anaschid. Verfasst von ‘Isaam Ibn Abd ul-Mun’im al-Mir’ri (1423/2002), Maktabu al-Furqan, Adjman VAE.

[2]
Hadrah = Anwesend – wird von den Sufis der generellen Bedeutung nach verwendet. „In der Anwesenheit Allahs sein“. Der mystischen Schule Ibn Arabi’s nach, gibt es „Fünf (Formen) göttlicher Anwesenheit“ es ist eine metaphysische Lehre, in der es Stufen der Realität gibt, die verschiedenen Formen haben. Diese Lehre wird von neoplatonistischen Konzepten beeinflusst, nämlich den „Stufen, oder Lehren des Seins“ [Betrachte: Mu’djam al-Mustalahat as-Suffiyyah, von al-Hafni S. 237 und shorter Ecyclopedia of Islam, S. 125, verfasst von H.A.R Gibb undJ. H.Kramers, 4. Ausgabe, 1995. Veröffentlicht von E.J. Brill, Niederlande] Der Murid weiß, das Hadrah der Start ist, dann (kommt) die Mukaschafah (mystisch-spirituelle Offenbarung, der Wahrheit (Allah) und des Ghaib (Ungesehene), in dieser Phase sieht man (ungesehene) Dinge, als würde man sie mit eigenen Augen sehen).
Die nächste Stufe ist die Muschahadah (Bezeugen der Wahrheit). Sufigesänge, Klatschen und Taumeln kombiniert mit Trommeln sind Teil des Rituals! Manche Sufis behaupten sogar, dass der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) in ihren Zirkeln anwesend sei!

[3]
D.h. verschiedene Videos, die mit Musik untermalt sind, in denen ein Sprecher Allahs Schöpfung betrachtet und lobt. Dies ist sehr bekannt im arabischen Fernsehen

[4]
D.h. über die Zeichen Allahs in Seiner Schöpfung, Sein Lenken der Dinge, Seine volle Autorität usw.

[5]
Fatwa von Schaikh Salih al-Fawzan (Allah möge ihn bewahren), in Khutab al-Manbariyyah, 3/184-185.

[6]
Schaikh al-Fawzan Ibid, S. 56.

[7]
Ibid S. 32, 49, 62-68.

[8]
As-Sahwah al-Islamiyyah Dhawabit wa-Tawdjihat (Sammlung von Fataawa und Aussagen Ibn Uthaymins, gesammelt von Abu Anas, Ali Ibn Hasan Abu Lawz (1414/1993) S. 123, Nr. 40)

[9]
Fatwa al-Aqidah – Nr. 369, S. 651 Maktabat us-Sunnah

[10]
Anmerkung: Der Link zur Überprüfung der Beweise ist hier aus einigen Gründen entferntworden und wir rufen nicht dazu auf, danach zu suchen.

http://www.islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/180-bilder-medien-musik/musik/509-detaillierter-blick-auf-qan-nashidq

4. Januar 2013 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, Aqidah / Manhaj, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Salafi | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ibn Taimiyah رحمه الله über Weihnachten und andere Feste

Muslimen ist es verboten, solchen religiösen Festen (Ostern, Weihnachten etc.) der Leute des Buches und anderer Ungläubiger beizuwohnen, aus zwei Gründen: erstens würde es eine Imitation der Ungläubigen darstellen, und zweitens sind dies Taten der Erneuerung.
Alle solchen Feiern und Feste, welche in Mode gekommen sind als Ergebnis von Erneuerung, sind auf dieselbe Weise zu behandeln, ob sie nun die Praxis der Ungläubigen ähneln oder nicht.

übersetzt von M. Y. Bienas aus
اقتضاء الصراط المستقيم
The Right Way – A Summarized Translation
Scheichu-l-Islaam Ibn Taimiyah رحمه الله

27. Dezember 2012 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, andere Religionen, Aqidah / Manhaj, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Salafi, Schaykhu-l-Islaam ibn Taymiyyah, Umgang mit Nicht-Muslimen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Englische Lesung über ‚Isa (Jesus) und und den heidnischen Ursprung von Weihnachten

source: http://www.youtube.com/playlist?list=PLMUHZmd8ry1nOtAxp41zTIfxogurGCM3U

27. Dezember 2012 Posted by | andere Religionen, andere Sprachen, Begriffserklärung, Bibel, Englisch, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Jesus/'Isa, Moses / Musa, 'alaihi salaam, Tauhid, Umgang mit Nicht-Muslimen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Sagen von „Jumu’ah Mubarak“

Dem Scheich Fawzan wurde die folgende Frage gestellt:
Jeden Freitag sendet mir ein Kollege einen Text, in dem „Jumu’ah Mubarak“ steht, und er sagt dann, dass er hofft, dass ich dies zu meinen Handy-Begrüßungen hinzufüge, oder zu meinen Begrüßungen in Internet-Foren; was ist Ihre Meinung dazu?

Antwort:
Das ist eine Erneuerung, Allaah hat keine Erlaubnis für diese Tat herab gesandt. Dies ist eine Tat, die in der Sunnah nicht bekannt oder überliefert ist; es wurde nicht berichtet, dass die Muslime sich auf diese Art am Freitag gratulieren sollen; es ist nur berichtet, dass sie einander an ‚Iedu-l-Adha und ‚Iedu-l-Fitr gratulieren, nicht am Freitag. Darum ist es eine Erneuerung und verbreitet Erneuerung, dies in einen Text zu setzen, und andere zu ermutigen, dies auch zu tun.

***

Dem Scheich Abdul Musin Al Abaad wurde folgende Frage gestellt:
Basierend auf der Tatsache, dass Freitag ein (‚Ied) Feiertag ist, ist es möglich, einander mit den Worten „Jumu’ah Mubarak“ oder „Jumu’ah akzeptiert“ zu begrüßen?

Antwort:
Bei Allah, wir kennen nichts, was die Gültigkeit davon beweist. Was die beiden ‚Ied angeht, so wurde überliefert, dass die Sahaaba, wenn sie einander trafen, sagten: „Möge Allaah es von uns und euch annehmen.“ oder „Möge Allaah deinen Gehorsam annehmen.“

***

Dem Mufti Scheich Abdul Aziz wurde folgende Frage gestellt:
Was ist das Urteil bezüglich der Aussage: „Jumu’ah Mubarak“?

Antwort:
Es gibt keine Basis für das Senden des Grußes „Jumu’ah Mubarak“ auf Handys. Es ist ein gesegneter Tag, kein Zweifel. Allaah, der Erhabene, hat uns für diesen Tag auserwählt, und die Juden und Christen wurden fehlgeleitet, weg von diesem Tag. Aber was das Grüßen jeden Freitag angeht, so kennen wir dafür keine Basis.

 

http://www.troid.ca/index.php/forum/20-kitaab-at-towheed/1655-is-it-a-bidah-to-say-jumu-ah-mubarak

28. Oktober 2012 Posted by | Al-Fauzaan, Aqidah / Manhaj, Begriffserklärung, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Sprechen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Der islamische Tag beginnt bei Maghrib (Sonnenuntergang)

Das islamische Datum (Hijri-Datum) beginnt nach Maghrib

* Im Islam geht die Nacht dem Tag voraus.
* Das neue Hijri-Datum beginnt beim Sonnenuntergang. Wenn also z.B. die Sonne nach dem 11. Ramadaan untergegangen ist, dann hat der 12. Ramadaan schon begonnen.
* Wenn heute Donnerstag 15:15 Uhr nachmittags ist und Maghrib um 17:00 beginnt, dann weiß man vom Moment an, an dem Maghrib beginnt an diesem Tag, dass der Freitag angefangen hat.
* Die islamische Tagesrechnung beginnt mit dem Untergang, nicht mit dem Aufgang der Sonne. In Ländern wie Saudi-Arabien, wo allein der islamische Kalender die Norm ist, und jemand sagt, er ginge Freitag Abend aus, dann meint er damit den Abend vor dem „Tag“ des Freitages.
* Und da der Tag bei Maghrib anfängt, ist es der erste Tag des Ramadan. Am letzten Tag vom Ramadan beten wir kein Taraaweeh, und das darum, weil der Tag (der neue Tag) bei Maghrib angefangen hat, und Ramadan ist vorbei und ‚Ied hat begonnen. Das ist der Grund, warum wir den Takbir für ‚Ied nach Maghrib am letzten Tag vom Ramadan beginnen zu sagen.
Das ist alles so, weil das islamische Jahr nach dem Mond geht, also ist der Mond, den wir nach Ramadan sehen, der vom ‚Ied, also feiern wir ‚Ied, und Ramadan ist dann offiziell vorbei.

Diese Information ist wirklich wichtig um die ungeraden Nächte der letzten zehn Tage vom Ramadan zu finden, um Laylatu-l-Qadr zu suchen, also z.B. ist die Nacht vor dem 27. Ramadan die eigentliche 27. Nacht.
Die folgende Fatwa ist über den Tag des islamischen Datums, ich hoffe euch nicht zu verwirren.

Frage: Wann fängt der Tag gemäß islamischer Berechnung an? Fängt er bei Dämmerungsbeginn an, oder nach Mitternacht, wie die Astrome zählen? Bitte geben Sie Beweise aus Qur’aan und Sunnah.

Antwort: Im Islam beginnt der Tag beim Anbruch der zweiten, wirklichen Abend-Dämmerung (nach Sonnenuntergang). Allaah (verherrlicht sei Er) sagt in Surah Al-Baqarah (2:187): „Erlaubt ist euch, in der Nacht des Fastens mit euren Frauen Beischlaf auszuüben;“ bis „Von jetzt an verkehrt mit ihnen und trachtet nach dem, was Allah für euch bestimmt hat, und eßt und trinkt, bis sich für euch der weiße vom schwarzen Faden der Morgendämmerung klar unterscheidet! Hierauf vollzieht das Fasten bis zur Nacht!
Der Prophet, sallallahu ‚alaihi wa sallam, sagte: „Bilal ruft den Adhan in der Nacht aus, also esst und trinkt (Suhur) bis Ibn Umm Maktum den (zweiten) Adhan ausruft.

Möge Allaah und Erfolg gewähren! Mögen Frieden und Segen auf dem Propheten Muhammad und seiner Familie und seinen Begeleitern sein!

Permanent Committee for Scholarly Research and Ifta’ (Bakr Abu Zayd, `Abdul-`Aziz Al Shaykh, Salih Al-Fawzan, `Abdullah ibn Ghudayyan, `Abdul-`Aziz ibn `Abdullah ibn Baz)

http://salaf-us-saalih.com/2009/09/09/the-islamic-date-hijri-date-starts-after-maghrib/

http://alifta.com/Search/ResultDetails.aspx?lang=en&view=result&fatwaNum=&FatwaNumID=&ID=10434&searchScope=7&SearchScopeLevels1=&SearchScopeLevels2=&highLight=1&SearchType=exact&SearchMoesar=false&bookID=&LeftVal=0&RightVal=0&simple=&SearchCriteria=allwords&PagePath=&siteSection=1&searchkeyword=087104101110032100111101115032116104101032100097121032115116097114116032097099099111114100105110103032116111032073115108097109105099032099097108099117108097116105111110115#firstKeyWordFound

28. Oktober 2012 Posted by | Ahaadiith, Al-Fauzaan, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibn Baaz, Qur-aan, Ramadaan | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Sunan des ‚Id

– Es ist bekannt von dem Gefährten ibn ‚Umar (radiAllahu ‚anhum), dass er sich morgens am ‚Id zu waschen pflegte. Der Tabi’i Sa’id ibn al Musayyib (rahimahullah) sagte: „Die Sunnah des Fitr sind Drei: Zu der Gebetsstätte zu Fuß zu gehen, zu essen bevor man rausgeht und ein Bad zu nehmen.“ [Sahih – Al Firyaabi & al-Irwaa (2/104)]

– Es ist bekannt, dass ibn ‚Umar seine besten Kleider für die zwei ‚Ids anzog, wie es von Ibn Hajr (rahimahullah) in seinem Fathul-Baari (2/439) berichtet wurde.

– Es obliegt, allen geistig gesunden und erwachsenen Muslimen, dass sie das ‚Id-Gebet verrichten. Der Prophet – sallAllahu ‚alayhi wasallam – und seine Gefährten hörten niemals damit auf es zu verrichten und er – sallAllahu ‚alayhi wasallam – befahl es jeden, auch Frauen, Kindern und den älteren Menschen es (das Gebet) zu besuchen. Sogar menstruierende Frauen sollten zu dem Platz der Versammlung erscheinen, sodass sie in den Segen teilhaben. [Bukhari und Muslim]

– Es ist Sunnah Datteln zu essen, bevor man für das ‚Id ul-Fitr-Gebet (das Haus) verlässt (anders als an ‚Id ul-Adha an dem man nach dem Gebet etwas isst), um offen zu zeigen, dass wir nicht an diesem Tag fasten, da der Prophet, sallAllahu ‚alahyi wa sallam es für haram erklärte an den zwei ‚Ids zu fasten. Der Prophet – sallAllahu ‚alayhi wasallam – plegte es für das ‚Id-Gebet (al-Fitr) nicht das Haus zu verlassen, außer nachdem er davor Datteln aß. [Überliefert von Anas bin Maalik (radiAllahu ‚anhu), gesammelt in Sahih al-Bukhari (engl. Übersetzung – B. 2, S. 40, Nr. 73) & Ahmad]

– Es ist Sunnah den Takbir laut zu sagen, wenn man sein Haus für das ‚Id-Gebet verlässt und dies wiederholt bis das Gebet anfängt. [Silsilatal-Ahaadith-Sahihah, Nr. 171]

– Es ist bevorzugt, dass das ‚Id-Gebet im Freien verrichtet wird, und nicht in der Masjid, wenn dies möglich ist. [Bukhari und Muslim] [1]

– Für das ‚Id-Gebet wird weder Adhan noch Iqamah gerufen. Überliefert von Ibn ‚Abbas und Jaabir ibn ‚Abdullah (radiAllahu ‚anhum) und gesammelt in Sahih al-Bukhari [engl. Übersetzung – B. 2, S. 40]

– Es ist Sunnah die zusätzlichen Tabkir (d.h. „Allahu Akbar“), sieben Mal in der ersten Rak’ah und dann fünf Mal in der zweiten Rak’ah zu sprechen. [Abu Dawud, Ahmad & andere] Es ist bevorzugt, dass man die Hände nur nach dem ersten Takbir hebt und dann sie auf die Brust legt. Jedoch, wird authentisch von ibn ‚Umar (radhiAllahu anhumma) überliefert, dass er seine Hände bei jedem Takbir hob.

– Es ist Sunnah, verschiedene Strecken zur Gebetsstätte zu nehmen. Auch wird es bevorzugt, dass man dort zu Fuß hingeht. Jaabir überliefert, dass der Prophet – sallAllahu ‚alayhi wasallam – von einem anderen Weg als dem, welchen er auf dem Hinweg benutzte, zurück kam. [Bukhari]

Was man am Tage des ‚Id sagt:

Der Prophet – sallAllahu ‚alayhi wasallam – sagte den Takbir laut auf dem Weg zum ‚Id-Gebet. Uns haben keine Ahadith erreicht, die berichten, was er genau zu sagen pflegte, aber ibn Abi Shayhah überliefert, dass ibn Mas’ud (radiAllahu ‚anhu), folgendes sagte: „Allahu Akbar, Allahu Akbar, Laa ilaahaa ilAllah; Allahu Akbar, Allahu Akbar, wa lillaahil-Hamd!“
(„Allah ist größer, Allah ist größer, niemand hat das Recht angebetet zu werden außer Allah; Allah ist größer, Allah ist größer und alles Lob gebührt Ihm.“)
[1] Anmerkung: Wenn das ‚Id-Gebet nicht in der Moschee verrichtet wird, so betet man die zwei Rak’ah des Tahiyyatul-Masjid nicht und setzt sich hin, da dies nicht von dem Propehten, sallAllahu ‚alahyi wasallam oder seinen Gefährten berichtet wurde. Aber wenn das Gebet in der Moschee verrichtet wird, so sollte man Tahiyyatul-Masjid beten.

Shaykh ‚Abdul’Aziz Ibn Baz

http://www.islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/182-fasten-sawm-ramadan/die-zwei-id-feste/28-die-sunan-des-eid

15. Oktober 2012 Posted by | 'Ibaadah, Das Fasten (As-Saum), Das Gebet (Salaah), Dhu-l-Hijja, der Tag von 'Arafat und das Opferfest, Die Monate des islamischen Jahres, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibn Baaz, Ramadaan | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Musik

Überliefert von Abu ‚Amir oder Abu Malik Al-Asch’ari:
Er hörte den Propheten صلى الله عليه و سلم sagen:
Unter meinen Nachfolgern werden einige Leute sein, die unzulässigen Geschlechtsverkehr, das Tragen von Seide, das Trinken von alkoholischen Getränken und das Benutzen von Musik-Instrumenten, für erlaubt erklären werden …

وَقَالَ هِشَامُ بْنُ عَمَّارٍ حَدَّثَنَا صَدَقَةُ بْنُ خَالِدٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ يَزِيدَ بْنِ جَابِرٍ، حَدَّثَنَا عَطِيَّةُ بْنُ قَيْسٍ الْكِلاَبِيُّ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ غَنْمٍ الأَشْعَرِيُّ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبُو عَامِرٍ ـ أَوْ أَبُو مَالِكٍ ـ الأَشْعَرِيُّ وَاللَّهِ مَا كَذَبَنِي سَمِعَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ „‏ لَيَكُونَنَّ مِنْ أُمَّتِي أَقْوَامٌ يَسْتَحِلُّونَ الْحِرَ وَالْحَرِيرَ وَالْخَمْرَ وَالْمَعَازِفَ، وَلَيَنْزِلَنَّ أَقْوَامٌ إِلَى جَنْبِ عَلَمٍ يَرُوحُ عَلَيْهِمْ بِسَارِحَةٍ لَهُمْ، يَأْتِيهِمْ ـ يَعْنِي الْفَقِيرَ ـ لِحَاجَةٍ فَيَقُولُوا ارْجِعْ إِلَيْنَا غَدًا‏.‏ فَيُبَيِّتُهُمُ اللَّهُ وَيَضَعُ الْعَلَمَ، وَيَمْسَخُ آخَرِينَ قِرَدَةً وَخَنَازِيرَ إِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ ‏“‏‏.

Sahih Al-Bukhari 74, 5649

14. Juli 2012 Posted by | andere Sprachen, Arabisch العربية, Bid'ah/Erneuerung, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم) | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Regelung bezüglich Anaasheed

In seinem Buch „AI-Khutab al-Mimbariyyah” (3/184-185, 1411H Edition) sagte Shaikh Saalih Al-Fawzaan:

„Was auch beachtet werden muss, ist: Die Tapes, die in ansteigendem Masse unter der praktizierenden Jugend in Umlauf gebracht werden, sind Anaasheed, die mit Gruppen von Stimmen aufgenommen wurden. Sie nennen sie islamische Anaasheed, aber sie sind eine Art Gesang und kommen manchmal mit provokativen Stimmen vor. Sie können sogar auf Tape-Ausstellungen gefunden werden, neben Tapes mit dem noblen Qur’an und religiösen Vorträgen.

Diese Anaasheed ‚islamisch‘ zu nennen, ist nicht korrekt, da der Islam sie uns nicht zum Gesetz gemacht hat. Er hat uns nur vorgeschrieben, Allah zu gedenken, den Qur’an zu rezitieren und nützliches Wissen zu erlangen. Anaasheed sind also von der Art der erneuernden Sufis, die ihre Religion als Spiel und Belustigung ansehen. Anaasheed als Teil der Religion anzusehen, beinhaltet außerdem die Imitation der Ungläubigen, die ihre Religion mit kollektivem Singen und musikalischen Melodien ausführen.

Es ist eine Pflicht, vor diesen Anaasheed zu warnen, und ihren Verkauf und ihre Verteilung zu verhindern. Zusätzlich dazu enthalten diese Anaasheed Anreiz zu Fitnah mit leichtfertigem Eifer, und sie verursachen Anstiftung zwischen den Muslimen. Diejenigen, die diese Anaasheed verteilen, benutzen als Beweis für ihre Behauptung, dass Gedichte in Anwesenheit des Propheten صلى الله عليه و سلم vorgesungen wurden, und er diesen zuhörte und damit einverstanden war.

Die Antwort darauf ist, dass diese Gedichte, die vor dem Gesandten Allahs صلى الله عليه و سلم gesungen wurden, nicht in Gruppen in einer Art Gesang vorgetragen wurden, und dass sie nicht ‚islamische Anaasheed‘ genannt wurden. Im Gegenteil, es waren nur arabische Gedichte, welche Lebensweisheiten, Parabeln und Umschreibungen von Tapferkeit und Adel enthielten. Die Begleiter rezitierten diese individuell, gemäß den jeweiligen Bedeutungen. Und manchmal sangen sie diese, wenn sie anstrengende Arbeit machten, wie zum Beispiel Bauen, oder wenn sie nachts auf Reisen waren. Dies beweist also, dass diese Art von Singen erlaubt ist, unter den genannten Umständen. Nicht, dass sie zum Thema gemacht werden sollen bei Erziehung und Da’wah, wie es heutzutage verbreitet ist. Zum Beispiel werden solche Anaasheed Studenten diktiert und sie werden ‚islamische Hymnen‘ und ‚religiöse Gesänge‘ genannt.

Dies ist Erneuerung in der Religion und es ist von der Art der erneuernden Sufis, denn sie sind bekannt dafür, dass sie diese Anaasheed als Teil ihrer Religion ansehen. Es ist also eine Pflicht, vorsichtig zu sein vor ihren Handlungen, und den Verkauf von diesen Tapes zu verhindern, denn das Böse beginnt im Kleinen, dann entwickelt es sich und wird größer, wenn es nicht von Anfang an terminiert wird.“

Dem edlen Shaikh, Muhammad bin Saalih Al- ‘Uthaimeen, wurde die folgende Frage bezüglich Anaasheed gestellt:
„Ist es mir erlaubt, islamische Anaasheed (Hymnen) zu singen? Und ist es erlaubt, dabei die Duff-Trommel zu schlagen? Und ist das Singen dieser Hymnen erlaubt in Situationen außer ‚Eid und Hochzeitsfeiern?“

Er antwortete:
„Diese islamischen Anaasheed (Hymnen) sind erneuerte Hymnen. Sie gleichen dem, was die Sufis erneuert haben. Darum müssen wir davon Abstand halten und uns statt dessen den Ermahnungen zuwenden, die in Qur’an und Sunnah zu finden sind. Außer wenn diese Hymnen zu Kriegszeiten auftreten, um zum Beispiel zum Jihaad in der Sache Allahs zu ermutigen und Mut zu machen, denn dies ist gut. Und wenn diese Hymnen begleitet werden vom Duff, dann führen sie umso weiter ab von dem, was korrekt ist.“

[Übertragen aus dem Buch „The Fataawaa of Shaikh Muhammad Al-‚Uthaimeen“ , zusammen gestellt von Ashraf ‚Abdul-Maqsood (1/134-135); 1412 Edition; Dar ‚Aalam-ul-Kutub]

übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas aus: http://sabeelalmumineen.wordpress.com/2010/01/22/the-ruling-on-anaasheed-2/

3. März 2012 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, Al-Fauzaan, Aqidah / Manhaj, Begriffserklärung, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wie das Feiern des Geburtstags begann

Auf der ganzen Welt feiern Freunde und Verwandte Geburtstag, geben dem Gefeierten Geschenke und wünschen ihm „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“. Aber warum? Wo hat diese allgemeine Gewohnheit ihren Ursprung?

Das Welt Buch – Childcraft International sagt bezüglich „Feiertage und Geburtstage“: „Seit tausenden von Jahren haben die Menschen auf der ganzen Welt an den Geburtstag als einen sehr besonderen Tag gedacht. Vor langer Zeit glaubten Menschen, dass einer Person an ihrem Geburtstag von guten Geistern geholfen werden kann, oder dass ihr von bösen Geistern geschadet werden kann. Wenn also jemand Geburtstag hatte, versammelten sich Freunde und Verwandte, um sie oder ihn zu beschützen. Und so begann das Feiern des Geburtstags.“
„Die Idee, Kerzen auf eine Geburtstags-Torte zu stecken, stammt aus der griechischen Antike. Die Griechen beteten viele Götter und Göttinnen an. Darunter war eine, die Artemis genannt wurde.“ „Artemis war die Göttin des Mondes. Die Griechen feierten ihren Geburtstag einmal in jedem Monat, indem sie ihr spezielle Kuchen zu ihrem Tempel brachten. Die Kuchen waren rund wie der Vollmond. Und weil der Mond scheint waren die Kuchen mit brennenden Kerzen dekoriert.“
Die Griechen glaubten, dass jeder einen Schutz-Geist oder Dämon hatte, der schon bei der Geburt dabei war, und der über ihn oder sie im Leben wachte. Dieser Geist hatte eine mystische Beziehung zu dem Gott, an dessen Geburtstag die Person geboren war.
Die Römer haben diese Idee ebenfalls übernommen. Diese Vorstellung wurde im menschlichen Glauben mitgeführt und reflektiert sich im Schutzengel, der guten Fee und dem Schutzheiligen. Geburtstags-Kerzen haben im Volksglauben eine spezielle Magie, um Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Leuchtende Kegel und Opferfeuer haben eine mystische Bedeutung seit der Mensch das erste Mal einen Altar für seine Götter errichtete. Die Geburtstags-Kerzen sind also eine Ehre und Anerkennung für das Geburtstags- Kind und sollen Glück bringen.
Dieser Experte sagte weiter: „Mehr und mehr aber schreiben die Menschen auf der ganzen Welt ihrem tatsächlichen Geburtsdatum eine gewisse Magie zu. Wir tragen einen Ring mit unserem Geburtsstein als Glücksbringer; und wenn wir die Kerzen auf unserem Geburtstags-Kuchen auspusten, passen wir auf, dass wir geheim halten, was wir uns gewünscht haben. Wenn wir es verraten, geht es natürlich nicht in Erfüllung.“
„Mit anderen Worten, man folgt sehr oft DEM ALTEN GEBURTSTAGSGLAUBEN. Man wird aufmerksam auf die Bedeutung altertümlicher Geburtssymbole und frönt alten Festen. Man nimmt diese nicht ernst – hauptsächlich zum Spaß.“
Warum sagen Leute „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“ zueinander? Der Experte sagt: „Weil uns die guten Wünsche unserer Freunde und Familie vor bösen Geistern schützen sollen.“
Ägypter feierten Geburtstage, aber nur für ihre Herrscher. Sie führten Paraden, Zirkusse, Gladiatoren-Wettkämpfe und prächtige Feste auf. Die Römer inszenierten Paraden und Wagenrennen, um Geburtstage zu feiern; einige davon wurden für ihre Götter geschaffen. Sterbliche wurden nicht geehrt oder auch nur an den Tag ihrer Geburt erinnert.
Die Geburtstags-Torte ist erst 200 Jahre alt! Kuchen aus gesüßtem Brotteig und mit Zucker überzogen waren die ersten Geburtstags-Kuchen und sie haben ihren Ursprung in Deutschland. Es wurde gesagt, dass es ein Zeichen von Unglück im kommenden Jahr sei, wenn der Kuchen beim Backen fällt. Münzen, Knöpfe und Ringe wurden in den Kuchen gebacken. Dem Gast, der das Stück mit der Münze bekam, war Reichtum in der Zukunft garantiert, der Ring stand für Heirat.
In der Antike beteten Menschen über den Flammen eines offenen Feuers. Sie glaubten, dass der Rauch ihre Gedanken hinauf zu den Göttern trug. Heute glaubt man, dass ein Wunsch wahr wird, wenn man alle Kerzen mit einem Atemzug auspustet.
Alle diese Bräuche und Traditionen, die mit dem Feiern des Geburtstags verbunden sind, haben mit dem Voraussagen der Zukunft, guten Wünschen für die Zukunft und Glücksbringern gegen böse Geister und dergleichen zu tun. Alle Geburtstags-Rituale, Spiele und Zeremonielle sind eine Form der Beglückwünschung des Geburtstags-Kindes, welche ihre Magie im kommenden Jahr ausüben sollen.
Aber, wie wir sehen, dieser Brauch ist absolut HEIDNISCH!
Die Tradition von Geburtstags-Feiern begann in Europa vor langer Zeit. Es wurde befürchtet, dass böse Geister es besonders am Geburtstag einer Person auf diese abgesehen haben. Um sie vor Schaden zu schützen, kamen Freunde und Familie zu der Person, die Geburtstag hatte, um gute Gedanken und Wünsche zu bringen. Geschenke brachten sogar noch mehr gute Stimmung, um die bösen Geister abzuwehren.
So begann das Feiern des Geburtstags.
Zuerst wurden nur die Könige als wichtig genug angesehen, eine Geburtstags Feier zu haben (vielleicht hat so die Tradition der Geburtstags-Krone begonnen?). Nach einiger Zeit wurden Kinder miteinbezogen. Die ersten Kinder- Geburtstage fanden in Deutschland statt und wurden Kinderfeste genannt.
Sollte ein Muslim etwas zu tun haben mit Zeremonien, die zurückzuführen sind auf heidnische Zeiten und Rituale? Sollte ein wahrer Muslim oder seine oder ihre Kinder heidnische Geburtstags-Feiern geniessen, nur weil sie so reizend, lustig und „unschuldig“ sind?
Diese Geburtstags-Veranstaltungen stammen also aus dem heidnischen Glauben. Sie beinhalten auch die Imitation der Juden und Christen in ihren Geburtstags-Feiern. Um uns davor zu warnen, ihrer Art und ihren Traditionen zu folgen, sagte der Prophet صلى الله عليه و سلم : „Ihr werdet dem Weg der Leute vor euch Schritt für Schritt folgen. Selbst wenn sie in das Loch, in das sich eine Eidechse zurückzieht, gehen würden, würdet ihr dort auch hineingehen.“ Dann sagten die Sahabah: „Oh Gesandter Allahs! Meinst du die Juden und Christen?“ Er sagte: „Wer sonst?!“ (Überliefert von Bukhari und Muslim)
Der Prophet صلى الله عليه و سلم sagte auch: “ Wer immer ein Volk imitiert, ist einer von ihnen.“ (Abu Dawud)
In der Sunnah: Anas ibn Maalik رضي الله عنه sagte: Der Gesandte Allahs صلى الله عليه و سلم kam nach Medinah, und sie hatten zwei Tage, an denen sie (entspannten und) spielten. Er sagte: „Was sind diese zwei Tage?“ Sie sagten: „Wir pflegten in der Jahiliyyah (an diesen beiden Tagen) zu spielen.“ Der Gesandte Allahs صلى الله عليه و سلم sagte: „Allah hat euch statt dessen etwas besseres gegeben: Yawm Ul-Duha (Eid Al-Adha) und Yawm Al-Fitr (Eid Ul-Fitr).
(Überliefert von Abu Dawud)
Dies zeigt deutlich, dass der Prophet صلى الله عليه و سلم seiner Ummah definitiv verbot, die Feste der Kuffaar zu feiern, und er versuchte mit allen Möglichkeiten, sie abzuschaffen. Die Tatsache, dass die Religion der Leute der Schrift akzeptiert ist, bedeutet nicht, dass ihre Feste zugelassen sind oder von der Ummah aufrecht erhalten werden sollen, so wie der Rest ihres Unglaubens und ihrer Sünden nicht zugelassen sind. Tatsächlich bemühte der Prophet صلى الله عليه و سلم sich sehr, seiner Ummah zu befehlen, sich in vielen mubaah (erlaubten) Dingen von ihnen zu unterscheiden, und in vielerlei Hinsicht in der Anbetung. Dieses Anderssein war eine Barriere in allen Aspekten, denn je mehr unterschiedlich man ist, umso weniger wahrscheinlich ist es, dass man so handelt wie diejenigen, die in die Irre gehen.
Der Hadith „Jedes Volk hat seine Feste, und dies ist unser Fest.“ impliziert Exklusivität, dass jedes Volk seine eigenen Feste hat. Wie Allah sagt (Interpretation der Bedeutung): „Jeder hat eine Zielrichtung, zu der er sich hinwendet.“ (Qur’an 2:148) und „Für jeden von euch haben Wir ein Gesetz und einen deutlichen Weg festgelegt.“ (Qur’an 5:48). Dies impliziert, dass jede Nation ihre eigene Art hat. Das Laam in Li-Kulli (für jeden) impliziert Exklusivität. Wenn also die Juden ein Fest haben, und die Christen ein Fest haben, so ist es nur für sie, und wir sollten keinen Teil daran haben; so wie wir nicht ihre Qiblah (Gebetsrichting) oder ihre Gesetzte teilen.

http://www.calgaryislam.com/
übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas aus:
http://sabeelalmumineen.wordpress.com/2011/12/11/how
-birthday-parties-began/

13. Februar 2012 Posted by | Aqidah / Manhaj, Begriffserklärung, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar