Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

„Warum spricht der Mensch ein Du’aa‘ und es wird nicht beantwortet erhört? Allaah – ‚azza wa jall – sagt: ‚Ruft Mich an, so erhöre Ich euch.’“

duaaSchaykh Muhammad Ibn Saalih Al-‚Uthaymiin – rahimahu Allaah ta’aalaa – wurde gefragt:
Warum spricht der Mensch ein Du’aa‘ und es wird nicht beantwortet (erhört)? Allaah – ‚azza wa jall – sagt: ‚Ruft Mich an, so erhöre Ich euch.‘?

Der Schaykh – rahimahu Allaah – antwortete:
Al-hamdu lii Allaah, dem Herrn der Welten. Mögen die Gebete und der Frieden auf unserem Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen Gefährten sein. Und ich bitte Allaah für mich und meine muslimischen Brüder um die Fähigkeit zur Korrektheit in der Aqiidah, der Rede und den Taten.

Allaah – ‚azza wa jall – sagt: „Euer Herr sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiß, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen.“[Qur-aan 40:60]

Der Fragende sagt, dass er Allaah – ‚azza wa jall – anrief, aber Allaah ihm nicht geantwortet hat. So bekommt er Zweifel an diesem noblen Aayah, in dem Allaah – ta’aalaa – verspricht, dass Er demjenigen antworten wird, der ein Du’aa‘ an Ihn richtet. Doch Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – bricht Sein Versprechen nicht.

Und die Antwort darauf ist, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Du’aa‘ beantwortet wird. Und diese sind:

Erste Bedingung: Der Ikhlaas gegenüber Allaah – ‚azza wa jall, denn der Mensch muss aufrichtig in seinem Du’aa‘ sein und sich so an Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – richten, mit aufmerksamem Herzen, wahrhaftig in seinem Wenden an Ihn, wissend, dass Er – ‚azza wa jall – fähig ist, die Bittgebete zu beantworten, und in der Hoffnung, dass es von Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – beantwortet wird.

Zweite Bedingung: Der Mensch muss während des Du’aa‘ empfinden, dass er Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – braucht, Ihn wahrlich dringend braucht. Und Allaah – ta’aalaa – ist der Einzige, der die Bittgebete desjenigen erhört, der in Not ist, und Derjenige, der das Schlechte entfernt.

Dritte Bedingung: Dass man das Essen von Haraam (Verbotenem) vermeidet. Denn wenn man Haraam verspeist, bildet dies eine Barriere zwischen dem Menschen und der Erhörung seines Du’aa‘. Wie im Sahiih vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – überliefert wurde, der sagte: „Wahrlich, Allaah ist gut und akzeptiert nur das Gute. Und wahrlich, Allaah hat den Mu-minuun (Gläubigen) befohlen, zu tun, was Er den Gesandten zu tun befohlen hat.“
Allaah – ta’aalaa – sagte: „Oh ihr, die ihr glaubt, esst vom Guten, mit denen ich euch versorgt habe.“ [Suuratu-l-Baqarah 2:172]
Und Er – ta’aalaa – sagte: „Oh ihr Gesandten! Esst von den Guten Dingen und verrichtet rechtschaffene Taten.
Dann erwähnte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – den Mann, der von einer langen Reise kam und mit Staub bedeckt und zerzaust war, seine Hände zum Himmel ausstreckte und sagte: “Oh Herr! Oh Herr!”, während sein Essen Haraam war, sein Getränk Haraam war und er von Haraam gespeist war. Da sagte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam: “Wie kann er so erhört werden?[Muslim Nr. 1015 über Abuu Hurayrah – radiy Allaahu ‚anhu]

Dann erklärte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam, warum sein Du’aa‘ nicht erhört wurde, obwohl die offensichtlichen Faktoren für die Erhörung erfüllt worden waren, welche sind:
1.: Das Erheben der Hände zum Himmel, also zu Allaah – ‚azza wa jall, weil Allaah – ta’aalaa – im Himmel über dem Thron ist. Das Ausstrecken der Hände zu Allaah – ‚azza wa jall – gehört zu den Gründen für das Erhören des Du’aa‘, wie im Hadiith von Imaam Ahmad im Musnad zur Sprache kommt: “Wahrlich, Allaah ist Lebend, am Großzügigsten. Er schämt sich gegenüber Seinem Diener, wenn er seine Hände zu Ihm erhebt und Er sie leer zurückweist.[Sahiih. Überliefert von Ahmad (5/438) und Abuu Daawud (Nr. 1488). Von Al-Haafidh Ibn Hajar in Fathu-l-Baariyy (11/143) für authentisch erklärt.]
2.: Dieser Mann rief Allaah – ta’aalaa – mit dem Namen Ar-Rabb an: “Oh Herr! Oh Herr!”. Und At-Tawassul (Ersuchen der Nähe zu Allaah – ta’aalaa) mit diesem Namen gehört ebenso zu den Gründen für die Beantwortung eines Du’aa‘. Denn Ar-Rabb (der Herr) ist Al-Khaaliq (der Schöpfer), Al-Maalik (der Herrscher/König/…) und der Meister aller Dinge und Angelegenheiten. So liegt die Herrschaft der Himmel und der Erde in Seinen Händen. Aus diesem Grund findet man die meisten Bittgebete, die im Qur-aan enthalten sind, mit diesem Namen beginnend:
Unser Herr (Rabb), gewiß, wir hörten einen Rufer, der zum Glauben aufrief: Glaubt an euren Herrn. Da glaubten wir. Unser Herr, vergib uns unsere Sünden, tilge unsere bösen Taten und berufe uns ab unter den Gütigen. Unser Herr, und gib uns, was Du uns durch Deine Gesandten versprochen hast, und stürze uns nicht in Schande am Tag der Auferstehung. Gewiß, Du brichst nicht, was Du versprochen hast.“ Da erhörte sie ihr Herr: „Ich lasse kein Werk eines (Gutes) Tuenden von euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen. Denen also, die ausgewandert und aus ihren Wohnstätten vertrieben worden sind und denen auf Meinem Weg Leid zugefügt worden ist, und die gekämpft haben und getötet worden sind, werde Ich ganz gewiß ihre bösen Taten tilgen und sie ganz gewiß in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen, als Belohnung von Allah.“ Und Allaah – bei Ihm ist die schöne Belohnung.[Qur-aan 3:193-195]
So gehört At-Tawassul zu Allaah – ta’aalaa – mit diesem Namen zu den Gründen für das Erhören eines Bittgebetes.
3.: Dieser Mann war ein Reisender. Und die Reise ist häufig ein Grund dafür, dass ein Du’aa‘ beantwortet wird. Denn der Mensch spürt auf der Reise stärker, dass er Allaah – ‚azza wa jall – braucht, als wenn er zuhause bei seiner Familie bleibt. Er war „mit Staub bedeckt und zerzaust”, wie unbedeutend in sich selbst, und die wichtigste Sache für ihn war es, zu Allaah zu flehen – in welchem Zustand auch immer er war, ob zerzaust und staubig oder reich und im Wohlbefinden. Staubig und zerzaust zu sein wirkt sich auch auf die Beantwortung des Du’aa‘ aus, wie im Hadiith, in dem vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – überliefert wurde, dass Allaah – ta’aalaa – am Tag von ‚Arafah zum Himmel der Dunyaa (dieser Welt) herabsteigt und gegenüber den Engeln die (auf ‚Arafah) Stehenden rühmt mit den Worten: “… Sie kamen zu mir staubig und zerzaust …[Sahiih. Überliefert von Ibn Hibbaan (Nr. 1006), von ‚Abdullaah Ibn ‚Amr – radiy Allaahu ‚anhu. Von Schaykh Al-Albaaniyy in Sahiihu-l-Jaami‘ (Nr. 1868) für authentisch erklärt.]
Doch diese Basis für die Beantwortung eines Du’aa‘ brachte nichts hervor, denn sein Essen war Haraam, seine Kleidung war Haraam und all seine Nahrung war Haraam.
So sagte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam: “Wie kann er so erhört werden?”

Dies sind die Voraussetzungen für die Erhörung eines Du’aa‘. Und wenn sie nicht erfüllt sind, dann scheint die Erhörung weit entfernt. Wenn sie erfüllt sind, das Du’aa‘ des Bittenden von Allaah aber dennoch nicht erhört wird, so ist dies durch die Weisheit von Allaah – ‚azza wa jall – die Er kennt und der Bittende nicht. So liebt ihr vielleicht etwas, doch es ist schlecht für euch.
Und wenn diese Bedingungen erfüllt sind und Allaah – ‚azza wa jall – nicht antwortet, dann wurde entweder etwas Schlechtes vom Bittenden abgewendet, was größer ist als das, worum er gebeten hatte, oder Allaah spart es für ihn bis zum Yaumu-l-Qiyaamah auf, und dies bringt mehr Belohnung. Denn dieser Bittende, der Allaah anruft und die Bedingungen erfüllt, und dem nicht geantwortet wird, von dem aber größeres Unheil abgewandt wurde, hat die Gründe (für die Beantwortung) hergestellt und die Antwort wurde verhindert durch Allaahs Weisheit. So bekommt er zweimal die Belohnung: Einmal für sein Du’aa‘ und einmal für das Ertragen der Nicht-Beantwortung. Also wurde das, was großartiger und vollständiger ist, bei Allaah – ‚azza wa jall – für ihn aufbewahrt.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass der Mensch nicht ungeduldig gegenüber der Beantwortung sein soll, denn auch dies gehört zu den Gründen, die die Beantwortung verhindern, wie im Hadiith vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – zur Sprache kommt: “Jeder wird erhört (wenn er ein Bittgebet spricht), der nicht hastig wird.” Sie sagten: “Wie wird man hastig, oh Gesandter Allaahs?” Er sagte: “Wenn man sagt: ‚Ich rief (sprach ein Du’aa‘) und rief und rief, aber ich wurde nicht erhört.‘[Überliefert von Al-Bukhaariyy (11/140) und Muslim (Nr. 2735) von Abuu Hurayrah – radiyy Allaahu ‚anhu.]
So soll also der Mensch nicht ungeduldig gegenüber der Beantwortung werden und dann enttäuscht sein und das Sprechen des Du’aa‘ aufgeben. Er soll stattdessen auf dem Sprechen des Du’aa‘ weiter beharren, denn jedes Du’aa‘, mit dem Allaah – ‚azza wa jall – angerufen wird, gehört wahrlich zur ‚Ibaadah (Anbetung). Es bringt dich näher zu Allaah – ‚azza wa jall – und steigert deinen Lohn.

Du, mein Bruder, sollst also in jeder deiner Angelegenheiten, seien sie öffentlich oder privat, schwer oder einfach, das Du’aa‘ nutzen. Und wenn es auch nur ausschließlich eine Tat der ‚Ibaadah für Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa – sei, so wäre es dessen doch wert, darauf zu achten.

Wa Allaahu Al-Maufiq.

Aus: Majmuu’u-l-Fataawaa wa-r-Rasaa-il

Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

*

سئل فضيلة الشيخ ـ رحمه الله تعالى ـ هل تجوز الزيادة على هذا الدعاء الذي علَّمه رسول الله صلى الله عليه وسلّم الحسن بن علي رضي الله عنهما ـ فأجاب فضيلته ـ رحمه الله ـ.

لا بأس أن يزيد الإنسان على هذا الدعاء في قنوت الوتر؛ وإن كان وحده فليدعُ بما شاء، ولكن الأفضل أن يختار الإنسان جوامع الدعاء؛ لأن النبي صلى الله عليه وسلّم كان يدعو بجوامع الدعاء ويَدَعُ ما دون ذلك، وينبغي للإمام أن لا يطيل على الناس وأن لا يشق عليهم(4).

وسُئل فضيلة الشيخ ـ رحمه الله تعالى ـ عمن يدعو ويستبطئ الإجابة ويقول: قد دعوت الله ـ عزَّ وجلَّ ـ فلم يستجب لي.

فأجاب فضيلته ـ رحمه الله ـ بقوله:

الحمد لله رب العالمين وأصلي وأسلم على نبينا محمد وعلى آله وأصحابه أجمعين وأسأل الله تعالى لي ولإخواني المسلمين التوفيق للصواب عقيدةً وقولاً وعملاً يقول الله ـ عزَّ وجلَّ ـ: {وَقَالَ رَبُّكُـمْ ادْعُونِي أَسْتَجِبْ لَكُمْ إِنَّ الَّذِينَ يَسْتَكْبِرُونَ عَنْ عِبَادَتِي سَيَدْخُلُونَ جَهَنَّمَ دَاخِرِينَ} [غافر: 06]، ويقول السائل إنه دعا الله ـ عزَّ وجلَّ ـ ولم يستجب الله له فيستشكل هذا الواقع مع هذه الاية الكريمة التي وعد الله تعالى فيها من دعاه بأن يستجيب له، والله سبحانه وتعالى لا يخلف الميعاد. والجواب على ذلك أن للإجابة شروطًا لابد أن تتحقق وهي:

الشرط الأول: الإخلاص لله عزَّ وجلَّ بأن يخلص الإنسان في دعائه فيتجه إلى الله سبحانه وتعالى بقلب حاضر صادق في اللجوء إليه عالم بأنه عزَّ وجلَّ قادر على إجابة الدعوة، مؤمل الإجابة من الله سبحانه وتعالى.

الشرط الثاني: أن يشعر الإنسان حال دعائه بأنه في أمس الحاجة؛ بل في أمس الضرورة إلى الله سبحانه وتعالى، وأن الله تعالى وحده هو الذي يجيب دعوة المضطر إذا دعاه ويكشف السوء.

أما أن يدعو الله ـ عزَّ وجلَّ ـ وهو يشعر بأنه مستغنٍ عن الله سبحانه وتعالى وليس في ضرورة إليه وإنما يسأل هكذا عادة فقط أو للتجربة فإن هذا ليس بحري بالإِجابة.

الشرط الثالث: أن يكون متجنبًا لأكل الحرام فإنَّ أكل الحرام حائل بين الإنسان والإجابة كما ثبت في الصحيح عن النبي صلى الله عليه وسلّم أنه قال: «إن الله طيب لا يقبل إلا طيبًا، وإن الله أمر المؤمنين بما أمر به المرسلين فقال تعالى: {يأَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُواْ كُلُواْ مِن طَيِّبَاتِ مَا رَزَقْنَاكُمْ وَاشْكُرُواْ للَّهِ إِن كُنْتُمْ إِيَّاهُ تَعْبُدُونَ} [البقرة: 271]، وقال تعالى: {يأَيُّهَا الرُّسُلُ كُلُواْ مِنَ الطَّيِّبَاتِ وَاعْمَلُواْ صَالِحاً إِنِّي بِمَا تَعْمَلُونَ عَلِيمٌ}[المؤمنون:15]، ثم ذكر النبي صلى الله عليه وسلّم الرجل يطيل السفر أشعث أغبر يمد يديه إلى السماء يا رب يا رب ومطعمه حرام وملبسه حرام وغذِّي بالحرام قال النبي صلى الله عليه وسلّم: «فأنى يستجاب لذلك»(5).

فاستبعد النبي صلى الله عليه وسلّم أن يستجاب لهذا الرجل الذي قام بالأسباب الظاهرة التي بها تستجلب الإجابة وهي:

أولاً: رفع اليدين إلى السماء أي إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ لأنه تعالى في السماء فوق العرش، ومد اليد إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ من أسباب الإجابة كما جاء في الحديث الذي رواه الإمام أحمد في المسند: «إن الله حييّ كريم يستحيي من عبده إذا رفع إليه يديه أن يردهما صِفْرًا»(6).

ثانيًا: هذا الرجل دعا الله تعالى باسم الرب «يا رب يا رب» والتوسل إلى الله تعالى بهذا الاسم من أسباب الإجابة؛ لأن الرب هو الخالق المالك المدبر لجميع الأمور فبيده مقاليد السموات والأرض ولهذا تجد أكثر الدعاء الوارد في القرآن الكريم بهذا الاسم: {رَّبَّنَآ إِنَّنَآ سَمِعْنَا مُنَادِياً يُنَادِي لِلإِيمَانِ أَنْ آمِنُواْ بِرَبِّكُمْ فَآمَنَّا رَبَّنَا فَاغْفِرْ لَنَا ذُنُوبَنَا وَكَفِّرْ عَنَّا سَيِّئَاتِنَا وَتَوَفَّنَا مَعَ الأَبْرَارِ * رَبَّنَا وَآتِنَا مَا وَعَدتَّنَا عَلَى رُسُلِكَ وَلاَ تُخْزِنَا يَوْمَ الْقِيَامَةِ إِنَّكَ لاَ تُخْلِفُ الْمِيعَادَ * فَاسْتَجَابَ لَهُمْ رَبُّهُمْ أَنِّي لاَ أُضِيعُ عَمَلَ عَامِلٍ مِّنْكُمْ مِّنذَكَرٍ أَوْ أُنْثَى بَعْضُكُم مِّن بَعْضٍ فَالَّذِينَ هَاجَرُواْ وَأُخْرِجُواْ مِن دِيَارِهِمْ وَأُوذُواْ فِي سَبِيلِي وَقَاتَلُواْ وَقُتِلُواْ لأُكَفِّرَنَّ عَنْهُمْ سَيِّئَاتِهِمْ وَلأُدْخِلَنَّهُمْ جَنَّاتٍ تَجْرِي مِن تَحْتِهَا الأَنْهَارُ ثَوَاباً مِّن عِندِ اللَّهِ وَاللَّهُ عِندَهُ حُسْنُ الثَّوَابِ} [آل عمران: 391 ـ 591].

فالتوسل إلى الله تعالى بهذا الاسم من أسباب الإجابة.

ثالثًا: هذا الرجل كان مسافرًا والسفر غالبًا من أسباب الإجابة؛ لأن الإنسان في السفر يشعر بالحاجة إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ والضرورة إليه أكثر مما إذا كان مقيمًا في أهله، لاسيما في الزمن السابق «وأشعث أغبر» كأنه غير مَعْنِي بنفسه كأن أهم شيء عنده أن يلتجىء إلى الله ويدعوه على أي حال كان هو، سواء كان أشعث أغبر أم مترفًا، والشعث والغبر له أثر في الإجابة كما في الحديث الذي روي عن النبي صلى الله عليه وسلّم أن الله تعالى ينزل إلى السماء الدنيا عشية عرفة يباهي الملائكة بالواقفين فيها يقول «أتوني شعثا غُبْرًا ضاحين من كل فج عميق».

هذه الأسباب لإجابة الدعاء لم تُجْدِ شيئًا لكون مطعمه حرامًا وملبسه حرامًا وغذِّي بالحرام قال النبي صلى الله عليه وسلّم: «فأنى يستجاب لذلك» فهذه الشروط لإجابة الدعاء إذا لم تتوافر فإن الإجابة تبدو بعيدة، فإذا توافرت ولم يستجب الله للداعي فإنما ذلك لحكمة يعلمها الله ـ عزَّ وجلَّ ـ ولا يعلمها هذا الداعي فعسى أن تحبوا شيئًا وهو شر لكم وإذا تمت هذه الشروط ولم يستجب الله ـ عزَّ وجلَّ ـ فإنه إما أن يدفع عنه من السوء ما هو أعظم، وإما أن يدخرها له يوم القيامة فيوفيه الأجر أكثر وأكثر؛ لأن هذا الداعي الذي دعا بتوفر الشروط ولم يستجب له ولم يصرف عنه من السوء ما هو أعظم يكون قد فعل الأسباب ومُنِعَ الجواب لحكمة فيعطى الأجر مرتين: مرة على دعائه ومرة على مصيبته بعدم الإجابة فيدخر له عند الله ـ عزَّ وجلَّ ـ ما هو أعظم وأكمل. ثم إن المهم أيضًا أن لا يستبطىء الإنسان الإجابة فإن هذا من أسباب منع الإجابة كما جاء في الحديث عن النبي صلى الله عليه وسلّم: «يستجاب لأحدكم ما لم يعجل قالوا: كيف يعجل يا رسول الله؟ قال: يقول: دعوت ودعوت ودعوت فلم يستجب لي»(7)فلا ينبغي للإنسان أن يستبطىئ الإجابة فيستحسر عن الدعاء ويَدَع الدعاء بل يلح في الدعاء فإن كل دعوة تدعو بها الله عزَّ وجلَّ فإنها عبادة تقربك إلى الله ـ عزَّ وجلَّ ـ وتزيدك أجرًا فعليك يا أخي بدعاء الله ـ عزَّ وجلَّ ـ في كل أمورك العامة والخاصة الشديدة واليسيرة ولو لم يكن من الدعاء إلا أنه عبادة لله سبحانه وتعالى لكان جديرًا بالمرء أن يحرص عليه، والله الموفق.
(4) مجموع فتاوى ورسائل فضيلة الشيخ ـ رحمه الله ـ (41/831)

(5) رواه مسلم، كتاب الزكاة، باب قبول الصدقة…، رقم (5101).

(6) رواه الترمذي، كتاب الدعوات، باب في دعاء النبي صلى الله عليه وسلّم….، رقم(6553)، وأبوداود، كتاب الصلاة، باب الدعاء، رقم(8841)، وابن ماجة، كتاب الدعاء، باب رفع اليدين في الدعاء، رقم(5683).

(7) رواه البخاري، كتاب الدعوات، باب يستجاب للعبد ما لم يعجل، رقم(0436)، ومسلم، كتاب الذكر والدعاء…، باب بيان أنه يستجاب للداعي ما لم يعجل…، رقم(5372).

من موقع الشيخ المجاهد بقية السلف

محمد بن صالح ال العثيمين رحمه الله

http://www.sahab.net/forums/index.php?showtopic=95324

Advertisements

24. Dezember 2013 - Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Du'aa (Bittgebete), Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Qur-aan, Sprechen, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , , , ,

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: