Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Dhikr ذِكْر am Morgen

Juwayriyah bint Haarith – radiy Allaahu ‚anhaa – berichtete über den Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – dass er morgens ihr Haus verließ während sie bei dem Morgengebet an ihrem Gebetsplatz war. Er kam dann am Vormittag zurück und fand sie dort sitzend. So sagte er: „Bist du immer noch in derselben Position wie als ich dich verließ?“ Sie sagte: „Ja.“ Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Ich rezitierte vier Worte dreimal nachdem ich von dir weg ging. Wenn diese aufgewogen würden gegen das, was du seit dem Morgen rezitiert hast, dann würden sie dieses überwiegen:
سُبْحَانَ اَللَّهِ وَبِحَمْدِهِ, عَدَدَ خَلْقِهِ, وَرِضَا نَفْسِهِ, وَزِنَةَ عَرْشِهِ, وَمِدَادَ كَلِمَاتِهِ
Subhaana(A)llaahi wa bihamdihi, ‚adada khalqihi, wa ridaa nafsihi, wa zinata ‚arschihi, wa midaada kalimaatihi.
~ Allaah ist frei von jeglichem Mangel oder Fehler und alles Lob gebührt Ihm – so viel wie die Anzahl Seiner Schöpfung, so wie Er Selbst damit zufrieden ist, so sehr wie das Gewicht Seines Throns, und so viel wie die Tinte Seiner Worte.

وعن أم المؤمنيين جويرية بنت الحارث رضي الله عنها أن النبي صلى الله عليه وسلم خرج من عندها بكرة حين صلى الصبح وهي في مسجدها، ثم رجع بعد أن أضحي وهي جالسة، فقال‏:‏ ‏“‏مازلت على الحالة التي فارقت عليها‏؟‏‏“‏ قالت‏:‏ نعم، فقال النبي صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏“‏لقد كنت بعدك أربع كلمات ثلاث مرات، لو وزنت بما قلت منذ اليوم لوزنتهن‏:‏ سبحان الله وبحمده عدد خلقه، ورضا نفسه، وزنة عرشه، ومداد كلماته‏“‏ ‏(‏‏(‏رواه مسلم‏)‏‏)‏‏.‏

Muslim, Riyaadu-s-Saalihiin 16, 1433

Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

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7. März 2014 Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Arabisch العربية, Du'aa (Bittgebete), Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم) | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 73)

73.: Die Seelen der Märtyrer sind in den Bäuchen grüner Vögel.

وَاعْلَمْ أَنَّ أَرْوَاحَ الشُّهَدَاءِ فِي قَنَادِيلَ تَحْتَ الْعَرْشِ تَسْرَحُ فِي الْجَنَّةِ, وَأَرْوَاحَ الْمَؤمِنِينَ تَحْتَ الْعَرْشِ, وَأَرْوَاحَ الْكُفَّارِ وَالْفُجَّارِ فِي بَرَهُوتَ, وَهِيَ فِي سِجِّينٍ

Und wisse, dass die Seelen der Schuhadaa‘ (Märtyrer) in den Bäuchen grüner Vögel sind, die frei in Al-Jannah umherfliegen und in Laternen unter Al-‚Arsch (dem Thron) nisten. [1] Und die Seelen der Mu-minuun (Gläubigen) sind unter Al-‚Arsch. [2] Und die Seelen der Kuffaar (Ungläubigen) sind in der Quelle von Barahuut, und diese sind in Sijjiin. [3]

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[1] ‚Abdullaah ibn Mas’uud berichtete, dass der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
„أَرْواحُهُمْ في جَوْفِ طَيْرٍ خُضْرٍ ، لَهَا قَنَادِيلُ مُعَلَّقَةٌ بِالعَرْشِ ، تَسْرَحُ مِنَ الجَنَّةِ حَيْثُ شَاءَتْ ، ثُمَّ َ تَأْوِي إِلي تِلْكَ القَنَادِيلِ“
„Ihre Seelen sind in den Bäuchen grüner Vögel, die hängende Laternen vom Thron haben. Sie bewegen sich frei innerhalb Al-Jannah, wohin sie wollen. Dann suchen sie Zuflucht in jenen Laternen.“
Überliefert von Muslim (Eng. Übers. 3/1047/Nr.4651)

[2] Ka’b ibn Maalik berichtete, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
„إِنَّمَا نَسَمَةُ الْمُؤْمِنِ طَيْرٌ يَعْلَقُ فِي شَجَرِ الْجَنَّةِ حَتَّى يَرْجِعَهُ اللَّهُ إِلَى جَسَدِهِ يَوْمَ يَبْعَثُهُ“
„Die Seele des Mu-min ist (in) ein(em) Vogel in den Bäumen von Al-Jannah, bis Allaah sie zu seinem Körper zurückschickt am Tage, an dem Er ihn auferstehen lässt.“
Überliefert von Maalik, Ahmad, At-Tirmidhiyy und An-Nasaa-iyy. Schaykh Al-Albaaniyy deklarierte ihn als sahiih in As-Sahiihah (Nr.995).

[3] Es gibt eine Überlieferung, dass ‚Abdullaah ibn ‚Amr sagte:
„Die Seelen der Ungläubigen sind in Barahuut versammelt, einem tiefen Loch in Hadramaut.“ Aber einer der Erzähler ist unbekannt. Die Tatsache, dass dies nicht korrekt ist, ist deutlich in „Ar-Ruuh“ (S. 145-147) von Ibnu-l-Qayyim und in „Ahwaalu-l-Qubuur (S. 255-263) von Ibn Rajab gezeigt. Die korrekte Ansicht ist das, was vom Buch und der Sunnah bewiesen ist, nämlich dass sie in Sijjiin (unter der siebten Erde) sind. Siehe „Mysteries of the Soul expounded“ von Bilal Mustafa Al-Kanadi.

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Mehr siehe hier und hier

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

18. Februar 2014 Posted by | Ahaadiith, andere Sprachen, Arabisch العربية, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 72)

72.: Und der Iimaan an den Besuch des Propheten im Himmel.

وَالْإِيمَانُ بِأَنَّ رَسُولَ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – أُسْرِيَ بِهِ إِلَى السَّمَاءِ وَصَارَ إِلَى الْعَرْشِ وَكَلَّمَهُ اللهُ – تَبَارَكَ وَتَعَالَى, وَدَخَلَ الْجَنَّةَ وَاطَّلَعَ إِلَى النَّارِ وَرَأَى الْمَلَائِكَةَ وَنُشِرَتْ لَهُ الْأَنْبِياءُ, وَرَأَى سُرَادِقَاتِ الْعَرْشِ وَالْكُرْسِيَّ وَجَمِيعَ مَا فِي السَّمَوَاتِ وَمَا فِي الْأَرَضِينَ فِي اليَقَظَةِ, حَمَلَهُ جِبْرِيلُ عَلَى الْبُرَاقِ حَتَّى أَدَارَهُ فِي السَّمَوَاتِ, وَفَرِضَتْ لَهُ الصَّلَاةُ فِي تِلْكَ اللَّيْلَةِ, وَرَجَعَ إِلَى مَكَّةَ فِي تِلْكَ اللَّيْلَةِ, وَذَلِكَ قَبْلَ الْهِجْرَةِ

Und der Iimaan, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – des nachts hoch zum Himmel genommen wurde und zu Al-‚Arsch (dem Thron) kam und mit Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – sprach. Und er betrat Al-Jannah, er erblickte das Feuer, er sah die Engel und die Propheten wurden ihm gezeigt. Und er sah die Drapierungen des Throns, den Kursiyy (Schemel) und alles, was in den Himmeln und den Erden ist, während er wach war. Jibriil brachte ihn auf Al-Buraaq [1], der ihn durch die Himmel trug. In jener Nacht wurde das Gebet für ihn zur Pflicht gemacht. Er kehrte nach Makkah in derselben Nacht zurück, und das geschah vor der Hijrah [2].

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[1] Anas berichtete, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „… Mir wurde dann ein weißes Tier, genannt Al-Buraaq, gebracht, welches größer als ein Esel, aber kleiner als ein Maultier war. Sein Schritt war so weit wie der Blick reicht …“
ثُمَّ أُتِيتُ بِدَابَّةٍ أَبْيَضَ يُقَالُ لَهُ الْبُرَاقُ فَوْقَ الْحِمَارِ وَدُونَ الْبَغْلِ يَقَعُ خَطْوُهُ عِنْدَ أَقْصَى طَرْفِهِ فَحُمِلْتُ عَلَيْهِ
Überliefert von Muslim [164 a]

[2] Der Hadiith der Israa‘ ist eindeutlig bewiesen und ist von Al-Bukhaariyy (Eng. Übers. 4/287/Nr.429) und Muslim (Eng. Übers. 3/1029/Nr.4554) überliefert. As-Suyuutiyy stellte eine Abhandlung zusammen, worin er die verschiedenen Überlieferungen über Al-Israa‘ sammelte, und er nannte sie „Al-Aayaatu-l-Kubraa fii Scharh Qissati-l-Israa’“.

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17. Februar 2014 Posted by | Ahaadiith, andere Sprachen, Arabisch العربية, Engel, Imaan, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 58)

58.: Einiges von Allaahs Schöpfung wird zu einem Ende kommen, während Anderes bleiben wird, so wie Er es wünscht.

وَكُلُّ شَيْءٍ مِمَّا أَوْجَبَ اللهُ عَلَيْهِ الْفَنَاءَ يَفْنَى, إِلَّا الْجَنَّةَ وَالنَّارَ وَالْعَرِشَ وَالْكُرْسِيَّ وَاللَّوْحَ وَالْقَلَمَ وَالصُّورَ, لَيْسَ يَفْنَى شَيْءٌ مِنْ هَذَا أَبَداً, ثُمَّ يَبْعَثُ اللهُ الْخَلْقَ عَلَى مَا مَاتُوا عَلَيْهِ يَوْمَ الْقِيَامَةِ, فَيُحَاسِبُهُمْ بِمَا شَاءَ, فَرِيقٌ فِي الْجَنَّةِ وَفَرِيقٌ فِي السَّعِيرِ, وَيَقُولُ لِسَائِرِ الْخَلْقِ مِمَّنْ لَمْ يُخْلَقْ لِلْبَقَاءِ: كُونُوا تُرَاباً

Und alle Dinge, für die Allaah bestimmt hat, dass sie schwinden (enden), werden schwinden. Außer Al-Jannah (das Paradies), An-Naar (das Höllenfeuer), Al-‚Arsh (der Thron), Al-Kursiyy (der Schemel), Al-Lauh (die bewahrte Tafel), Al-Qalam (der Stift) und As-Suur (das Horn). Keines dieser Dinge wird je schwinden. Dann wird Allaah am Yaumu-l-Qiyaamah die Geschöpfe so erstehen lassen, wie sie verstorben sind. So wird er sie zur Rechenschaft ziehen, wie Er will, eine Gruppe für Al-Jannah und eine Gruppe für das brennende Feuer. Und Er wird zum Rest der Schöpfung, die nicht zum Bestehen (~ für die Ewigkeit) erschaffen wurde: „Werdet zu Staub.“

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25. Dezember 2013 Posted by | andere Sprachen, Arabisch العربية, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaari (Punkt 14)

14. Allaah ist Der Erste und Der Letzte und Sein Wissen umgibt alle Dinge.

Unser Herr ist Der Erste, ohne „wann?“, und Er ist Der Letzte, ohne Ende. Er kennt das Versteckte und das Verhüllte. Er erhob Sich über Seinen ‚Arsh (Thron) und Sein Wissen ist an jedem Ort. Kein Ort ist frei von Seinem Wissen.

رَبُّنَا أَوَّلٌ بِلَا مَتَى, وَآخِرٌ بِلَا مُنْتَهَى, يَعْلَمُ السِّرَّ وَأَخْفَى, وَعَلَى عَرْشِهِ اسْتَوَى, وَعِلْمُهُ بِكُلِّ مَكَانٍ, لَا يَخْلُو مِنْ عِلْمِهِ مَكَانٌ

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26. Juni 2013 Posted by | 'Ibaadah, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | , | Hinterlasse einen Kommentar

Wo ist Allaah?

Mu’aawiyah b. Al-Hakam As-Sulami berichtete:
Ich sagte: „Gesandter Allaahs, ich habe eine Sklavin, die ich geschlagen habe.“ Das betrübte den Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم.
Ich sagte dann: „Soll ich sie nicht freilassen?“
Er sagte: „Bring sie zu mir.“
Dann brachte ich sie.
Er sagte: „Wo ist Allaah?“
Sie antwortete: „Im Himmel (über den Himmeln).“
Er sagte: „Wer bin ich?“
Sie sagte: „Du bist der Gesandte Allaahs.“
Er sagte: „Lasse sie frei, wahrlich sie ist eine Mu’minah.“

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا يَحْيَى، عَنِ الْحَجَّاجِ الصَّوَّافِ، حَدَّثَنِي يَحْيَى بْنُ أَبِي كَثِيرٍ، عَنْ هِلاَلِ بْنِ أَبِي مَيْمُونَةَ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ يَسَارٍ، عَنْ مُعَاوِيَةَ بْنِ الْحَكَمِ السُّلَمِيِّ، قَالَ قُلْتُ ‏:‏ يَا رَسُولَ اللَّهِ جَارِيَةٌ لِي صَكَكْتُهَا صَكَّةً ‏.‏ فَعَظَّمَ ذَلِكَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ أَفَلاَ أُعْتِقُهَا قَالَ ‏:‏ ‏“‏ ائْتِنِي بِهَا ‏“‏ ‏.‏ قَالَ ‏:‏ فَجِئْتُ بِهَا قَالَ ‏:‏ ‏“‏ أَيْنَ اللَّهُ ‏“‏ ‏.‏ قَالَتْ ‏:‏ فِي السَّمَاءِ ‏.‏ قَالَ ‏:‏ ‏“‏ مَنْ أَنَا ‏“‏ ‏.‏ قَالَتْ ‏:‏ أَنْتَ رَسُولُ اللَّهِ ‏.‏ قَالَ ‏:‏ ‏“‏ أَعْتِقْهَا فَإِنَّهَا مُؤْمِنَةٌ

Sahih (Al-Albaanie)

Sunan Abi Dawud 3282

19. Mai 2013 Posted by | Ahaadiith, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Begriffserklärung, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم), Imaan, Salafi, Tauhid | , | Hinterlasse einen Kommentar

„Die Bedingungen, dass ein Dua erhört wird“ – und – „Das Erheben der Hände beim duaa nach dem Pflichtgebet“

Frage:
Wieso wird die Dua manchmal nicht erhört? Allah sagt doch „Bittet Mich; Ich will eure Bitte erhören.“

Antwort:
Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. Frieden und Segen seien auf dem Propheten, seiner Familie und seinen Gefährten. Ich bitte Allah um Rechtleitung für mich und meine Geschwister in Bezug auf Aqidah, Wort und Tat.

Allah azza wa jall sagt (sinngemäß): {Und euer Herr sprach: „Bittet Mich; Ich will eure Bitte erhören. Die aber, die zu überheblich sind, um Mir zu dienen, werden unterwürfig in Dschahannam eintreten.“} (Ghafir, 60}

Der Fragesteller meint, er habe eine Dua gesprochen, die nicht von Allah erhört wurde. Jedoch bricht Allah Sein Versprechen niemals. Die Antwort darauf lautet: Damit eine Dua erhört wird, müssen unbedingt einige Bedingungen erfüllt werden.

Diese sind:

Erstens: Er muss während des Bittgebets Ikhlas haben. Er muss bereit sein, sich mit seinem Herzen Allah, dem Erhabenen, zu widmen. Er muss aufrichtig, mit seiner Zunge, seine Bitte äußern. Des Weiteren muss ihm bewusst sein, dass Allah zu allem in der Lage ist und die Bitte erhören kann. Auch muss der Bittende die Hoffnung haben, dass seine Dua erhört wird.

Zweitens: Jemand muss während des Dua wissen, dass er auf den Erhabenen angewiesen ist/Ihn braucht; dass derjenige, der in Schwierigkeiten steckt, nur von Allah Hilfe bekommen kann; dass nur Er derjenige ist, Der einem helfen kann.
Wenn ihm nicht bewusst ist, dass er Allah braucht und die Dua nur aus Tradition spricht, dann verdient er es nicht, dass seine Bitte erhört wird.

Drittens: Derjenige, der das Bittgebet spricht, muss sich davor hüten, Haram-Nahrung zu sich zu nehmen. Denn gemäß einer authentischen Überlieferung, steht diese Tat (sich von Haram (Verbotenem) zu ernähren) zwischen einem und der Erhörung des Bittgebets.

Der Prophet sallAllahu alaihi wa sallam sagte: „Zweifellos, Allah ist rein und akzeptiert nur das Reine. Allah befiehlt den Mu’minun (Gläubigen) dasselbe, was er den Propheten befohlen hat.“ (Muslim)

Allah sagt (sinngemäß): {O ihr Gesandten, esset von den reinen Dingen und tut Gutes. Wahrlich, Ich weiß recht wohl, was ihr tut.} (Mu’minun, 51)

Des Weiteren sprach der Prophet sallAllahu alaihi wa sallam von einem Mann, der aufgrund einer langen Reise ein ungepflegtes Äußeres hatte (ungekämmte Haare, Kleidung voller Staub etc.) und mit erhobenen Händen ein Bittgebet sprach: „Oh Herr, Oh Herr!“. Das Essen dieses Mannes war haram, seine Kleidung war haram und der Prophet sallAllahu alaihi wa sallam sagte: „Wie soll die Dua von diesem erhört werden?
Obwohl dieser Mann die scheinbaren/äußerlichen Bedingungen für das Bittgebet erfüllte, sah der Prophet sallAllahu alaihi wa sallam keine Möglichkeit, dass die Dua des Mannes erhört wird.

Die äußerlichen Bedingungen in diesem Falle sind:
1. Das Erheben der Hände. Allah ‚azza wa jall ist über Seinem Thron. Die Hände (beim Bittgebet) zu heben, ist einer der Gründe, warum eine Dua erhört wird.

Imam Ahmad überliefert: „Allah ta’ala hat Scham und ist großzügig. Wenn Sein Diener für Ihn die Hände hebt, schämt Allah Sich, nichts zu geben.“ (Ahmad, Musnad, Tirmidhi, Ibn Madscha)

2. Dieser Mann sagte: „Oh mein Herr, oh mein Herr!
Sich Allah mit Seinen Namen und Eigenschaften zu nähern, ist ein weiterer Grund, warum eine Dua erhört werden kann. Weil Der Herr (Rabb) Allah ist, Er Der Erschaffer ist und alles regelt. Die Schlüssel der Himmel und der Erde sind in Seiner Hand.

Aus diesem Grund werden viele Bittgebete im Qur’an mit diesem Namen gemacht: {Unser Herr, wahrlich, wir hörten einen Rufer, der zum Glauben aufrief (und sprach:) »Glaubt an euren Herrn!« und so glauben wir. Unser Herr, und vergib uns darum unsere Sünden und tilge unsere Missetaten und lass uns mit den Frommen verscheiden. Unser Herr, und gib uns, was Du uns durch Deine Gesandten versprochen hast, und führe uns nicht in Schande am Tage der Auferstehung. Wahrlich, Du brichst nicht (Dein) Versprechen.“ Da erhörte sie ihr Herr (und sprach): „Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen.} (Al-Imran, 193-195)

Sich Allah auf diese Weise Allah zu nähern (tawassul) ist ein Grund, warum ein Bittgebet erhört wird.

3. Der vorhin erwähnte Mann war ein Reisender. Im Allgemeinen ist die Reise ein Grund, warum eine Dua erhört werden kann. Ein Reisender fühlt die Sehnsucht während einer Reise gegenüber Allah und seiner Familie mehr, als ein Nichtreisender. Das Äußere ist nicht mehr so gepflegt, als würde er an sich selbst gar nicht mehr denken. Als wäre das Wichtigste für ihn, Hilfe von Allah zu erbitten.
Unabhängig in welcher Situation man sich befindet, muss man sich an Allah wenden. Die äußere Erscheinung während der Reise (das Durcheinander der Haare usw.) hat Auswirkungen auf die Erhörung des Bittgebets. Denn der Prophet sallAllahu alaihi wa sallam sagte: „Allah ta’ala nähert sich in der Nacht von ´Arafah dem (Erd-)Himmel und lobt die Stehenden dort (bei) den Engeln: ‚Diese sind jene, deren Äußeres sehr gelitten hat, mit Staub bedeckt sind und aus allen vier Richtungen der Erde gekommen sind‘.“ (Muslim)

Dadurch, dass der Mann sich von Haram ernährt hat und sich mit Haram gekleidet hat, nutzte ihm keine der äußerlichen Möglichkeiten (eine Dua zu äußern), für die Erhöhung des Bittgebets. Der Prophet sallAllahu alaihi wa sallam sagte: „Wie soll die Dua von diesem erhört werden?“ Die Tatsache, dass diese Bedingungen nicht ausreichend sind, zeigt, dass die Erhörung des Bittgebets in der Ferne liegt.

Wenn allerdings alle Bedingungen erfüllt werden und das Bittgebet trotzdem nicht erhört wird, liegt das an einer Weisheit, die nur Allah kennt. Man kann sich etwas wünschen, was vielleicht Schlechtes für einen bringt. Es kann sein, dass Allah dadurch ein schlimmeres Übel vermieden hat oder dem Bittenden die vollständigen Hasanat (guten Taten) am Tage der Abrechnung gutschreibt.
Wenn jemand eine Dua, gemäß allen Bedingungen, spricht, diese aber nicht erfüllt wird, obwohl z. B. dadurch nichts Schlimmeres verhindert wird, gibt es mit Sicherheit eine andere Weisheit dahinter. In diesem Fall bekommt er zwei Hasanat: die erste Belohnung, weil er das Bittgebet gesprochen hat und die zweite, weil es für ihn eine Prüfung ist, dass er keine Antwort bekommen hat. Aus diesem Grunde wird er mit mehr Hasanat am Tage der Auferstehung belohnt.
Außerdem ist es wichtig, nicht voreilig in Bezug auf die Bittgebete zu sein. Denn gemäß einer Überlieferung des Propheten sallAllahu alaihi wa sallam ist das einer der Gründe, weshalb eine Dua nicht erhört wird: „Die Dua eines Bittenden wird erhört, solange er nicht voreilig ist.“ (Bukhari)

Daher sollte jemand nicht voreilig sein und nie aufgeben, die Dua zu sprechen. Er muss sogar beharrlich darin sein, die Dua immer wieder zu wiederholen. Denn jede Dua, die er spricht, bringt ihn näher zu Allah und er verrichtet eine ‚Ibadah (gottesdienstliche Handlung), die ihm Hasanat bringt.

Und du, mein Bruder/meine Schwester im Islam, solltest in jeder Situation Dua zu Allah machen. Wenn der Hintergrund der Dua nur ‚Ibadah wäre, müsste man immer noch beharrlich darin sein.

Und Erfolg gewährt Allah.

Scheikh Uthaymin, rahimahullah

Fataawa Arkaanil Islam von Scheikh Uthaymin

http://www.islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/108-gedenken-dhikr-bittgebet-dua/821-die-bedingungen-dass-eine-dua-erhoert-wird

***

ABER:

Frage 1:
Nach dem Fard-Salah (d. h. dem Sagen des Salam) machen einige Leute Du`a, während andere nur Tasbih sagen. Einige Leute bestehen darauf, dass das Sagen von Du`a nach dem Salah Bid`ah ist. Dies verursacht einige Spannungen innerhalb der Gemeinschaft, insbesondere bei denjenigen, die Imam Abu Hanifah oder Schafi`i folgen. Können wir Du`a nach dem Salah machen? Können wir zusammen mit dem Imam Du`a machen?

Antwort 1:
Das Sagen von Du`a nach den Pflichtgebeten ist nicht Sunnah, falls es durch das Heben der Hände erfolgt, unabhängig davon, ob es vom Imam alleine, oder einem Mitglied der Gemeinschaft, allein oder von beiden zusammen gemacht wird. Vielmehr ist es Bid`ah, denn es wurde nicht überliefert, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) oder einer seiner Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) dies tat.

Bezüglich des Sagens von Du`a ohne die Hände zu heben, so ist daran nichts Falsches, denn es gibt einige Ahadith darüber.

(Fataawa al-Lajnah al-Da’imah #7/103)

Frage 2:
Ist es bewiesen, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) nach den fünf täglichen Pflichtgebeten seine Hände hob? Falls es nicht bewiesen ist, ist es trotzdem erlaubt?

Antwort 2:
Soweit wir wissen, ist es nicht bewiesen, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) seine Hände zum Du`a nach den Pflichtgebeten erhob. Daher steht das Heben der Hände nach dem Salam eines Pflichtgebets nicht in Übereinstimmung mit der Sunnah.

(Fatawa al-Lajnah #7/104)

Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsfragen

http://www.islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/32-gebet-salah/dhikr-gedenken-nach-gebet/414-haende-fuer-dua-nach-pflichtgebeten-zu-heben-ist-bida

7. November 2012 Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, Das Gebet (Salaah), Du'aa (Bittgebete), Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan, Qur-aan, Sprechen, Tauhid | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

„Salafis behaupten Allah existiert an einem Ort“ – Widerlegung

Frage:
Was sind die Kurubiyyun Engel?

Antwort:
Meines Wissens nach gibt es keinen Hadith, in dem von diesen „Kurubiyyun Engeln“ die Rede ist. Und in 30 Jahren ist mir dieser Name nicht untergekommen, in den Ahadith, welche ich in hunderten wenn nicht tausenden Büchern las, von denen die Mehrzahl Manuskripte waren; bis ich letztendlich von ihnen während der Hajj hörte.
Ich war während einer ruhigen, schönen Nacht in den tagen von Mina in einem Gespräch mit einigen Brüdern von den Helfern der Sunna, Ägyptern, Syrern, und anderen als diesen als ein Schaikh kam, den Salam gab, sich setze und zuzuhören begann. Nachdem ich, während er reinkam, zu sprechen aufhörte als dann wieder zu sprechen begann.

Anhand seiner Worte wurde mir klar, dass er an der al-Azhar Universität studiert und Hass gegen die Dawah Salafiyyah entwickelt hatte, oder die Dawah zum Tauhid; und das er unter Fehlbehauptungen litt, die der Gruppe des Tauhids in allen muslimischen Ländern zugeschrieben werden, sei es hier, in Ägypten, Syrien oder anderswo. Er begann also anzugreifen und sagte, dass die Dawah-Wahabiyyah“, wie er sie nannte, zwar eine gute Dawah sei, aber sie Allah mit der Schöpfung vergleichen würden. So fragte ich ihn: „Wieso das?“ Er sagte, dass sie sagten, dass Allah (azza wa jall) – subhanAllah, er erklärte ohne es zu merken den Quran als fehlerhaft – er sagte: „Sie sagen, dass Allah sich über den Thron erhoben (istiwaa) hätte.“ Also sagte ich zu ihm: „Ist das ihre Aussage oder die Aussage des Herrn der Welten?“
Er korrigierte sich und sagte, dass sie die Ayah so erläutern würden, dass er bedeute, dass Allah auf Seinem Thron säße. Ich sagte zu ihm: „Mein Bruder, der Unterschied zwischen ihnen und ihren Gegnern liegt nicht darin, das die Den Herrn der Welten mit der Schöpfung vergleichen (Taschbih), da sie (beide) darin übereinstimmen, dass dies batil (falsch) ist. Eher liegt der Unterschied darin, ob es richtig ist „Istiwaa“ (erheben) mit „Istiilaa“ (erobern) zu verstehen oder es die richtige Interpretation sei, das „Istiwaa“ „Isti’laa“ (sich über etwas erheben) bedeutet. Also begann ich über dieses Thema zu sprechen. Und die Zusammenfassung der Aqida Salafiyyah in dieser Angelegenheit ist, dass Allah die Eigenschaft hat, über allen Dingen zu sein (Fawqiyyah). So hing er sich an diese Aussage und sagte: „Ist es möglich, zu glauben das Allah (azza wa jall) über dem Thron ist? Das würde bedeuten, dass wir Ihm einen Ort zuschreiben.“
Ich sagte zu ihm: „Nein das ist ein Fehler deinerseits und wir sprechen und frei von der Aqida, Allah (azza wa jall) einen Ort zuschreiben, während Er doch Al-‘Aliyy, Al-Kabir ist.“
Dann begann ich mit ihm zu debattieren und sagte zu ihm: „Stimmst du mir zu, dass Allah existierte und bei ihm nichts war?“ Er sagte: „Natürlich.“ Ich fragte: „Gab es einen Thron, als Allah existierte?“ Er verneinte. (Ich sagte:) „Also existierte Allah und es war nichts bei Ihm und dann erschuf Er den Thron (al-‘Arsh)?“ Er stimmte zu.

Ich machte so mit ihm weiter und sagte dann zu ihm: „Wir sind nun auf der Erde, was ist über uns?“ Er sagte: „Der Himmel der Dunya.“ Ich: „Und danach?“ Er: „Der zweite Himmel.“ Und wir machten derart weiter, bis wir den siebten Himmel erreichten. Ich fragte: „Was ist über dem siebten Himmel?“ Er sagte: „Der Thron (al-‘Arsh).“
Ich sagte (und hier liegt der springende Punkt): „Was ist über dem Thron?“ Er sagte: „Die Kurubiyyun Engel.“
Dies war also in 30 Jahren das erste Mal, dass ich diesen Namen hörte. Ich sagte: „Was ist das, die Kurubiyyun Engel über dem Thron?“ Wir wissen dass es Der Schöpfer ist, Der über dem Thron ist, laut den Beweisen der erwähnten Ayah und dem Ta’wil der Salaf, dass Er sich über dem Thron erhob (istiwaa), also darüber, und wie diejenigen, auf welche man sich in der Sache verlässt sagten: „Der Herr des Throns ist über (fawqa) dem Thron, aber ohne Ihm einen Ort zuzuschreiben, oder eine Verbindung (mit dem Thron). Allah benötigt die Welten nicht.

Aber zum ersten Mal hörte ich nun dass es die Kurubiyyun Engel seien, die über dem Thron sind; so fragte ich ihn: „Hast du eine Ayah, die bestätigt, dass es Engel gibt, die Kurubiyyun Engel heißen?“ Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Gut, hast du einen Hadith, in dem dieser Name erwähnt wird?“ Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Woher hast du also diese Aqida, dass über dem Thron die Malaaika Kurubiyyun sind?“ Er sagte: „Das ist das, was uns unsere Maschaykh an der Azhar-Universität beibrachten.“
Ich sagte zu ihm: „Wie seltsam. Ich weiß, dass die Gelehrten in Azhar ihren Schülern in ihren Unterrichten beibringen, dass die Fundamente der Aqida und die Fundamente der Figh nicht aus authentischen al-Ahaad Ahadith aufgebaut werden kann; wie konnten sie dir also einen Punkt der Aqida beibringen, der weder im Quran noch in der Sunna steht? Wie kamst du dazu?
Er war verwirrt. Ich fuhr fort: „Stell dir vor, dass diese sogenannten Kuruubiiyyuun Engel über dem Thron sind – was ist über ihnen?“ Er stoppte verwirrt, und ich hatte mit ihm bereits über den Fakt gesprochen, dass Allah war und mit Ihm war; dann sagte Er: „Sei!“ und die Schöpfung war.
Wenn wir zusammenfassen, dass wir den Thron noch nicht erreicht haben und deiner Meinung nach diese Engel über dem Thron sind: Was ist dann über den Engeln – nichts oder etwas? Er sagte: „Nein, nichts.“ (So sagte ich:), da wir darin übereinstimmen, dass nichts war, bevor Allah die Himmel und die Erde erschuf – Allah war und nichts war mit ihm – also bevor Allah etwas erschuf, war nichts; wenn dich also dein Wissen zum Verständnis führt, dass die Kurubiyyun Engel über dem Thron sind und dass es nichts danach gibt, da die Schöpfung endet.
Wenn also die Salafiyyun sagen, dass Allah (tabaraka wa ta’ala) Sich über den Thron erhoben hat, warum beschuldigst du sie, Allah (azza wa jall) einen Ort in Seinem Universum zugeschrieben zu haben, wenn es dort kein Universum mehr gibt? Denn das Universum ist limitiert und unserer Meinung nach ist das Ende des Universums der höchste Teil des Throns. Deiner Meinung nach, ist es der Thron und darüber sind die Kurubiyyun Engel und nichts danach.
Also ist die Sahih Aqida sowohl nach Verstand als auch nach Text, die Aqida der Salaf as-Salih, denn sie behaupteten nicht, dass Allah an einem Ort ist, wie du fälschlicherweise annimmst, denn es gibt keinen „Ort“ nach dem Thron, nur totale und komplette Nichtexistenz, außer Allah (tabaraka wa ta’ala).
Doch warum fliehst du vor etwas, das du den Salafis vorwirfst, wovon sie jedoch frei sind, da wir nicht sagen, dass Allah an einem Ort ist, da es kein Universum oder Ort nach dem Thron gibt, über den Allah sich erhob. Aber wieso zögerst du, diese Eigenschaft für Allah zu bestätigen, die Eigenschaft frei von jeglicher Ähnlichkeit zur Schöpfung zu sein und Ihm keine Eigenschaft der Schöpfung zuzuschreiben, da Er nicht innerhalb des Universums ist. Wie kommt es also, dass du sagst, Er sei überall?
Du beschränkst Ihn auf die Existenz in Seinem Universum, welches Er erschuf, nachdem es nicht existierte. Also bist du derjenige, der Allah mit der Schöpfung vergleicht.

Und wir Salafiyyin sind keine anderen, als die, welche das glauben, was Allah (sinngemäß) sagte: „Nichts ist Ihm gleich; und Er ist ja As-Sami, Al-Basir.“ (Surah 42, Ayah 11)
Und aufgrund dieser Ayah erklären wir Ihn komplett frei von jeglicher Ähnlichkeit zu Seiner Schöpfung und schreiben Ihm keine Eigenschaft Seiner Schöpfung zu, während wir Seine Attribute bestätigen, wie es Seiner Majestät gebührt.

Schaikh Nasir ad-Din al-Albani, rahimahullah

Aus einer Audioaufnahme des Schaikhes

http://www.islamfatwa.de/aqidah-tauhid/15-aqida-fundament-der-religion/1113-salafis-behaupten-allah-existiert-an-einem-ort-wiederlegung

21. Oktober 2012 Posted by | Al-Albaaniyy, Aqidah / Manhaj, Begriffserklärung, Engel, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Salafi, Tauhid | | Hinterlasse einen Kommentar

Beschreibung des Paradieses

Schaikh Ibn al-Qayyim, rahimahullah, sagte in Bezug auf die Beschreibung des Paradieses und den Luxus seiner Inhalte:

Wenn du nach seinem Boden und Grund fragst, er ist aus Misk und Safran.
Wenn du nach seinem Dach fragst, es ist der Thron des Allerbarmers.
Wenn du nach seinen Bergen fragst, es sind Perlen und Juwelen.
Wenn du nach seinen Gebäuden fragst, sie sind aus Ziegelsteinen aus Gold und Silber
Wenn du nach seinen Bäumen fragst, so gibt es keinen einzigen, dessen Stamm nicht aus Gold und Silber wäre.
Wenn du nach seinen Früchten fragst, so sind sie weicher als Butter und süßer als Honig.
Wenn du nach seinem Blattwerk fragst, so ist es weicher als jeder Stoff.

Wenn du nach seinen Flüssen fragst, sie sind aus Milch, deren Geschmack sich niemals ändert und aus Wein, der jedem schmeckt der ihn trinkt und aus Honig, welcher rein ist und Wasser, welches erfrischend ist.

Wenn du nach seinem Essen fragst, so sind es Früchte jeglicher Art und Fleisch, von jedem Vogel, den man sich wünscht.
Wenn du nach Trunk fragst, es ist Tasnim, Ingwer und Kafur.
Wenn du nach den Bechern fragst, sie sind kristallklar, aber aus Gold und Silber.

Wenn du nach Schatten fragst, so würde ein Reiter 100 Jahre benötigen, um aus den Schatten eines einzigen Baumes zu reiten.
Wenn du nach seiner Weite fragst, so haben die ärmsten Leute ein Königreich und Mauern und Plätze und Gärten, die man in 1000 Jahren nicht durchreisen könnte.

Wenn du nach seinen Zelten und Camps fragst, so ist ein Zelt wie eine verborgene Perle und sechzig Meilen lang.
Wenn du nach seinen Hochhäusern fragst, es sind Räume über Räumen, unter ihnen fließen Flüsse. Und wenn du fragst, wie hoch sie in den Himmel reichen, dann sind sie so weit entfernt, wie die leuchtenden Sterne, die man sieht und wie die, die man nicht sieht.

Wenn du nach den Kleidern fragst, sie sind aus Gold und Seide.
Wenn du nach den Betten fragst, so sind ihre Laken aus feinster Seide, ausgelegt auf höchster Stufe.
Wenn du nach ihren Gesichtern und ihrer Schönheit fragen wirst, sie sind wie das Gesicht des Mondes.
Und du willst ihr (der Bewohner) Alter wissen, sie sind 33 Jahre, dem Bilde Adams, dem Menschenvater entsprechend.
Und wenn du nach dem gehörten fragst, so ist es Gesang der Frauen, unter den Hur al-Ayn und besser sind die Stimmen der Engel und Propheten und am schönste die Stimme des Herrn der Welten.

Und wenn du die Diener kennen willst, es sind junge Knaben, ewiger Jugend, sie sehen aus wie Perlen.
Wenn du nach den Bräuten und Frauen fragst, es sind Junge und Vollbusige und Jugend fließt durch ihre Adern; die Sonne konkurriert mit ihrer Schönheit, Lichter entspringen ihren Zähnen; wenn du ihre Liebe triffst, dann sage, was du willst über das treffen zweier Lichter; man sieht sein Gesicht in der Rundung ihrer Backen, es ist wie ein polierter Spiegel, und man sieht den Glanz hinter ihren Muskeln und Knochen; wenn man sie auf die Erde lassen würde, so würde sie mit ihrem schönen Wind die Himmel und die Erde erfüllen und die Münder der Schöpfung würden sie loben und verherrlichen und der Osten und Westen wäre hinter ihr her, die Augen würden alles außer sie verlassen, die Sonne würde verdunkeln, so wie die Sonne die Sterne ausschaltet. Die gesamte Erde würde an den Ewiglebendigen, den Versorger und Beschützer glauben.

Ihre Kopfbedeckung ist besser als die ganze Erde und alles in ihr, sie wird niemals älter, außer an Schönheit; frei von der Nabelschnur, Geburt und Periode und frei von Schleim, Spucke und Urin und anderen Substanzen; ihre Jugend erblasst nie, ihre Kleider fransen nicht aus, kein Kleid kann sich mit ihrer Schönheit messen, niemand bei ihr wird sich langweilen. Sie kümmert sich nur um ihren Mann, sie will nur ihn, seine Aufmerksamkeit gehört nur ihr und er will nur sie und sie sind friedlich und sicher zusammen, kein Mensch, oder Djinn kann sie berühren.

Wenn du dich nach dem Tage der Steigerung erkundigst, der Allmächtige wird besucht und der Glanz Seines Angesichts – frei von Gleichem, oder Ähnlichkeit zu etwas – wird von dir betrachtet, als würdest du mittags auf die Sonne schauen und auf den Mond, in einer wolkenlosen Nacht, dann wird ein Rufer rufen: „Oh Leute des Paradieses! Euer Herr – gesegnet und erhaben – will euren Besuch, also besucht ihn!“ Sie werden antworten: “Wir hören und gehorchen!“

Bis sie sich an einer Ebene treffen werden und niemand wird den Ruf des Rufers ignorieren – der Herr, der Höchste – wird befehlen, das Sein ‚Arsch (Thron) herbei geschafft wird. Tribünen aus Licht werden erscheinen, sowie aus Perlen, Brillanten, Gold und Silber. Der niedrigste unter ihnen wird auf einem Laken aus Misk sitzen und wird nicht sehen, was diejenigen über ihm erhalten.

Wenn sie komfortabel und sicher sitzen und der Rufer ruft: „Oh Leute des Paradies! Ihr habt einen Termin mit Allah, bei dem Er euch geben will!” Sie werden dann sagen: „Und was soll das sein? Er gab uns doch bereits strahlende Gesichter, machte unsere Waagen voll, brachte uns in das Paradies und entfernte uns vom Feuer.“

Dann wird plötzlich ein Lichtstrahl das ganze Paradies erhellen, sie werden die Köpfe danach ausstrecken und so bleiben, der Bezwinger – Erhaben ist Er und geheiligt sind Seine Namen – kommt von oben herbei und sagt ihnen: „Oh Leute des Paradieses! Salam (Friede) sei auf euch.“ Dieser Gruß wird mit nichts Besserem erwidert, als: „Oh Allah! Du bist der Frieden und von Dir kommt der Frieden! Gesegnet bist Du, oh Besitzer der Majestät und Ehre!“

Der Herr – Erhaben und Segensvoll – wird lachen und sagen: „Oh Ahl ul-Jannah! Wo sind Meine Untergebenen (die Mir dienten), ohne Mich je gesehen zu haben!“ Sie werden alle gleichsam sagen: “ Wir sind zufrieden, sei zufrieden mit uns!” Da wird Er sagen: „Oh Ahl ul-Jannah! Wenn Ich nicht zufrieden mit euch wäre, würde Ich euch nicht in Meinem Paradies beherbergen! Bittet mich!“

Sie werden alle antworten: „Zeig uns Dein Angesicht, wir wollen Dich erblicken!“ Da wird der Herr –Mächtig und Majestätisch ist Er – Seine Bedeckung lüften und sie mit Seinem Licht umgeben, welches, wenn Allah es nicht verhindern würde, sie alle verbrennen würde. Keine Person wird in dieser Gemeinschaft sein, ohne das der Herr – der Höchste – nicht mit ihm privat geredet hätte und Er wird sagen: “Erinnerst du dich, als du Dies und Das getan hast?” Und Er wird ihn an eine seiner üblen Taten erinnern, in der Dunya. Er wird antworten: „Oh Herr! Wirst du mir nicht vergeben?“ Er wird sagen: „Natürlich! Du wärst niemals hier, ohne Meine Gnade.“

Wie schön wird den Ohren diese Rede sein und wie kühl werden die rechtschaffenen Augen beim Anblick Seines Ehrenwerten Gesichts sein, im Jenseits …

„An jenem Tage wird es strahlende Gesichter geben, die zu ihrem Herrn schauen.“ (al-Qiyaamah:22-23)

Schaikh Ibn al-Qayyim, rahimahullah

Aus Haadi al-Arwaah ilaa Bilaad il-Afraah, S. 193

22. August 2012 Posted by | Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibnu-l-Qayyim Al-Jauziyyah, Imaan, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fünfzig tausend Jahre bevor Er die Himmel und die Erder erschuf

‚Abdullah bin ‚Amr bin Al-‚As berichtete:

Ich hörte den Gesandten Allahs sagen:
„Allah schrieb (bestimmte) die Einheiten der Geschöpfe fünfzig tausend Jahre bevor er die Himmel und die Erde erschuf – als Sein Thron über dem Wasser war.“

Abdullah b. ‚Amr b. al-‚As reported:

I heard Allah’s Messenger (may peace be upon him) as saying: Allah ordained the measures (of quality) of the creation fifty thousand years before He created the heavens and the earth, as His Throne was upon water.

Sahih Muslim 47, 6919

12. April 2012 Posted by | andere Sprachen, Arabisch العربية, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم) | | Hinterlasse einen Kommentar