Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 61)

61.: Man muss Allaahs Qadaa‘ (das beschlossene Urteil) akzeptieren und damit zufrieden sein.

وَالرِّضَى بِقَضَاءِ اللهِ. وَالصَّبْرُ عَلَى حُكْمِ اللهِ. وَالْإِيمَانُ بِمَا قَالَ اللهُ – عز وجل. وَالْإِيمَانُ بِأَقْدَارِ اللهِ كُلِّهَا, خَيْرِهَا وَشَرِّهَا, وَحُلْوِهَا وَمُرِّهَا, قَدْ عَلِمَ اللهُ مَا الْعِبَادُ عَامِلُونَ, وَإِلَى مَا هُمْ صَائِرُونَ, لَا يَخْرُجُونَ مِنْ عِلْمِ اللهِ, وَلَا يَكُونُ فِي الْأَرْضِينَ وَلَا فِي السَّمَاواتِ إِلَّا مَا عَلِمَ اللهُ – عز وجل. وَتَعْلَمَ أَنَّ مَا أَصَابَكَ لَمْ يَكُنْ لِيُخْطِئَكَ, وَمَا أَخْطَأَكَ لَمْ يَكُنْ لِيُصِيبَكَ. وَلَا خَالِقَ مَعَ اللهِ

Und die Zufriedenheit mit Allaahs Qadaa‘. Und As-Sabr (die Geduld) bezüglich des Hukm (Rechtsspruch) Allaahs. Und der Iimaan in das, was Allaah – ‚azza wa jall – sagt. Und der Iimaan in alles, was Allaah vorbestimmt hat – das Gute davon und das Schlechte davon, das Süße davon und das Bittere davon. Allaah wußte, was die Diener tun würden und wohin sie sich verändern würden. Sie können sich dem Wissen Allaahs nicht entziehen, und es gibt nichts auf den Erden und nichts in den Himmeln, außer dass Allaah – ‚azza wa jall – es weiß. Und wisse, dass das, was dich trifft, dich niemals verfehlt hätte, und was dich verfehlt hat, dich niemals getroffen hätte. [1] Und es gibt keinen Khaaliq (Schöpfer) neben Allaah – ‚azza wa jall. [2]

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[1] Im Hadiith von Ibn ‚Abbaas – radiy Allaahu ‚anhu – heißt es:
„وَاعْلَمْ أَنَّ الْأُمَّةَ لَوْ اجْتَمَعَتْ عَلَى أَنْ يَنْفَعُوك بِشَيْءٍ لَمْ يَنْفَعُوك إلَّا بِشَيْءٍ قَدْ كَتَبَهُ اللَّهُ لَك، وَإِنْ اجْتَمَعُوا عَلَى أَنْ يَضُرُّوك بِشَيْءٍ لَمْ يَضُرُّوك إلَّا بِشَيْءٍ قَدْ كَتَبَهُ اللَّهُ عَلَيْك؛ رُفِعَتْ الْأَقْلَامُ، وَجَفَّتْ الصُّحُفُ“
„Und wisse, dass wenn sich die ganze Ummah versammeln würde, um dir mit etwas nützlich zu sein, sie dir nicht nützlich sein könnte, außer mit etwas, was Allaah für dich geschrieben hat. Und wenn sich die ganze Ummah versammeln würde, um dir mit etwas zu schaden, sie dir nicht schaden könnte, außer mit etwas, was Allaah für dich geschrieben hat. Die Stifte sind angehoben und die Schriftrollen sind getrocknet.“
[Überliefert von At-Tirmidhiyy (Nr. 2518), der ihn hasan-sahiih einstufte. Siehe An-Nawawiyy’s 40 Hadiith (Nr. 19).
Der Iimaan in Allaahs Vorbestimmung (Al-Qadr) ist eine der Säulen des Glaubens. Wer immer dies leugnet, ist kein Gläubiger. Al-Qadr hat vier Grundsätze:
1.: Dass Allaah alles wußte, was jemals sein wird;
2.: dass Allaah alles, was jemals passieren würde, in das bewahrte Buch (Al-Lauh) geschrieben hat;
3.: dass Allaah alles will, was passiert;
4.: dass Allaah alles erschaffen hat.
Für weitere Erläuterung dieser Grundsätze siehe „Der Glaube an Al-Qadr“, überarbeitet von Dr. Suhayb Hasan.

[2] Dies soll betonen, dass Allaah alles erschafft, einschließlich die Taten der Menschen. Anders als die Qadariyyah (die Leugner des Qadr), die glauben, dass der Mensch seine eigenen Taten selber erschafft, so wie die Magier an zwei Schöpfer glaubten: den Schöpfer des Guten und den Schöpfer des Bösen. Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte das Auftreten dieser Sekte hervor, als er sagte:
„الْقَدَرِيَّةُ مَجُوسُ هَذِهِ الأُمَّةِ إِنْ مَرِضُوا فَلاَ تَعُودُوهُمْ وَإِنْ مَاتُوا فَلاَ تَشْهَدُوهُمْ “
„Die Qadariyyah sind die Magier dieser Ummah. Wenn sie krank sind, besucht sie nicht. Und wenn sie sterben, dann geht nicht zu ihrer Beerdigung.“
[Überliefert von Abuu Daawud. Schaykh Al-Albaaniyy stufte den Hadiith in Sahiihu-l-Jaami‘ als hasan ein.]
Bezüglich der Taten des Menschen sagt Allaah – subhaanahu wa ta’aalaa:
„وَٱللَّهُ خَلَقَكُمْ وَمَا تَعْمَلُونَ“
„wo doch Allah euch und das, was ihr tut, erschaffen hat“
[Suurah 37:96]
Allaah allein ist der Schöpfer von Allem, einschließlich der Taten des Menschen. Er gab dem Menschen jedoch einen begrenzten freien Willen, um zwischen Gut und Böse zu wählen. Des weiteren sandte Er – ta’aalaa – Seine Gesandten, um zum Guten aufzurufen und dazu, was zum Paradies führt, und um vor dem Bösen zu warnen und vor dem, was zur Hölle führt. So verdient der Mensch und ist absolut verantwortlich für seine eigenen Taten. Imaam Al-Bukhaariyy schreib ein ganzes Buch mit dem Titel „Khalq Af’aalu-l-‚Ibaad“ (Die Taten des Menschen sind erschaffen.) zu diesem Thema.

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25. Dezember 2013 Posted by | 'Ibaadah, Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Begriffserklärung, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan, Qur-aan, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 60)

60.: Die Taten des Dieners müssen mit Ikhlaas (Aufrichtigkeit) gegenüber Allaah, ohne Schirk (Beigesellung) verrichtet werden.

وَإِخْلَاصُ الْعَمَلِ للهِ

Und der Ikhlaas der Taten für Allaah.

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Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 59)

59.: Allaah wird in Seiner gesamten Schöpfung Gerechtigkeit bringen.

وَالْإِيمَانُ بِالْقِصَاصِ يَوْمَ الْقِيَامَةِ بَيْنَ الْخَلْقِ كُلَّهِمْ, بَنِي آدَمَ وَالسِّبَاعِ وَالْهَوَامِّ, حَتَّى لِلذَّرَّةِ مِنَ الذَّرَّة, حَتَّى يأخُذَ اللهُ لِبَعْضِهِمْ مِنْ بَعْضٍ, لِأَهْلِ الْجَنَّةِ مِنْ أَهْلِ النَّارِ, وَأَهْلِ النَّارِ مِنْ أَهْلِ الْجَنَّةِ وَأَهْلِ الْجَنَّةِ بَعْضُهُمْ مِنْ بَعْضٍ وَأَهْلِ النَّارِ بَعْضُهُمْ مِنْ بَعْضٍ

Und der Iimaan in die Vergeltung (Al-Qisaas) am Yaumu-l-Qiyaamah zwischen allen Geschöpfen: den Söhnen Aadams (den Menschen), den Reptilien und den Raubtieren, sogar zwischen den Ameisen, bis Allaah für alle gegenüber einander Gerechtigkeit bringt: den Leuten des Paradieses von den Leuten des Feuers, den Leuten des Feuers von den Leuten des Paradieses, den Leuten des Paradieses von einader und den Leuten des Feuers von einander. [1]

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[1] In dem Hadiith heißt es:
„لاَ يَنْبَغِي لأَحَدٍ مِنْ أَهْلِ الْجَنَّةِ يَدْخُلُ الْجَنَّةَ وَأَحَدٌ مِنْ أَهْلِ النَّارِ يَطْلُبُهُ بِمَظْلَمَةٍ، … قُلْتُ‏:‏ وَكَيْفَ‏؟‏ وَإِنَّمَا نَأْتِي اللَّهَ عُرَاةً بُهْمًا‏؟‏ قَالَ‏:‏ بِالْحَسَنَاتِ وَالسَّيِّئَاتِ“
„Keiner der Leute des Paradieses sollte das Paradies betreten, während einer der Leute des Feuers eine Beschwerde gegen ihn einfordert.“ … Ich fragte: „Und wie? Wir werden doch zu Allaah barfuß, beschnitten und nackt kommen.“ Er sagte: „Durch gute und schlechte Taten.“
[Überliefert von Ahmad, Al-Bukhaariyy in Al-Adabu-l-Mufrad (Nr. 970) und Al-Haakim stufte ihn als sahiih ein und Adh-Dhahabiyy war einverstanden. Schaykh Al-Albaaniyy stufte den Hadiith als hasan ein.]

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Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 58)

58.: Einiges von Allaahs Schöpfung wird zu einem Ende kommen, während Anderes bleiben wird, so wie Er es wünscht.

وَكُلُّ شَيْءٍ مِمَّا أَوْجَبَ اللهُ عَلَيْهِ الْفَنَاءَ يَفْنَى, إِلَّا الْجَنَّةَ وَالنَّارَ وَالْعَرِشَ وَالْكُرْسِيَّ وَاللَّوْحَ وَالْقَلَمَ وَالصُّورَ, لَيْسَ يَفْنَى شَيْءٌ مِنْ هَذَا أَبَداً, ثُمَّ يَبْعَثُ اللهُ الْخَلْقَ عَلَى مَا مَاتُوا عَلَيْهِ يَوْمَ الْقِيَامَةِ, فَيُحَاسِبُهُمْ بِمَا شَاءَ, فَرِيقٌ فِي الْجَنَّةِ وَفَرِيقٌ فِي السَّعِيرِ, وَيَقُولُ لِسَائِرِ الْخَلْقِ مِمَّنْ لَمْ يُخْلَقْ لِلْبَقَاءِ: كُونُوا تُرَاباً

Und alle Dinge, für die Allaah bestimmt hat, dass sie schwinden (enden), werden schwinden. Außer Al-Jannah (das Paradies), An-Naar (das Höllenfeuer), Al-‚Arsh (der Thron), Al-Kursiyy (der Schemel), Al-Lauh (die bewahrte Tafel), Al-Qalam (der Stift) und As-Suur (das Horn). Keines dieser Dinge wird je schwinden. Dann wird Allaah am Yaumu-l-Qiyaamah die Geschöpfe so erstehen lassen, wie sie verstorben sind. So wird er sie zur Rechenschaft ziehen, wie Er will, eine Gruppe für Al-Jannah und eine Gruppe für das brennende Feuer. Und Er wird zum Rest der Schöpfung, die nicht zum Bestehen (~ für die Ewigkeit) erschaffen wurde: „Werdet zu Staub.“

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Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 57)

57.: Das Blut des Muslims ist haraam, außer in drei Fällen.

وَلَا يَحِلُّ دَمُ امْرِئٍ مُسْلِمٍ يَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَهَ إِلَّا اللهُ وَيَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّداً رَسُولُ اللهِ عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ إِلَّا بِإِحْدَى ثَلَاثٍ: زَانٍ بَعْدَ إِحْصَانٍ, أَوْ مُرْتَدٌّ بَعْدَ إِيمَانٍ, أَوْ قَتَلَ نَفْساً مُؤْمِنَةٌ بِغَيْرِ حَقٍّ فَيُقْتَلُ بِهِ, وَمَا سِوَى ذَلِكَ فَدَمُ الْمُسْلِمِ عَلَى الْمُسْلِمِ حَرَامٌ أَبَداً حَتَّى تَقُومَ السَّاعَةُ

Es ist nicht zulässig, das Blut eines Muslims, der bezeugt, dass nichts und niemand in Wahrheit das Recht hat, angebetet zu werden, außer Allaah, und dass Muhammad Sein Gesandter und Sein Diener ist, (zu vergießen), außer in drei Situationen:
Ehebruch nachdem man verheiratet war, abtrünnig zu werden nachdem man Iimaan hatte, oder wenn man einen Mu-min ohne Recht getötet hat und somit dafür hingerichtet wird. Neben diesen ist das Blut eines Muslims für den Muslim haraam, für immer bis zum Eintreten der Stunde. [1]

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[1] Der Wortlaut des Hadiith ist:
„لاَ يَحِلُّ دَمُ امْرِئٍ مُسْلِمٍ يَشْهَدُ أَنْ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ وَأَنِّي رَسُولُ اللَّهِ إِلاَّ بِإِحْدَى ثَلاَثٍ الثَّيِّبُ الزَّانِ وَالنَّفْسُ بِالنَّفْسِ وَالتَّارِكُ لِدِينِهِ الْمُفَارِقُ لِلْجَمَاعَةِ“
„Es ist nicht zulässig, das Blut eines Muslims, der bezeugt, dass nichts und niemand in Wahrheit das Recht hat, angebetet zu werden, außer Allaah, und dass Muhammad Sein Gesandter und Sein Diener ist, (zu vergießen), außer in drei Situationen: den verheirateten Ehebrecher, ein Leben für ein Leben, und den, der den Diin und die Jamaa’ah verlässt.“
[Sahiih Muslim 1676 a und Sahiih Bukhaariyy 6878]

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25. Dezember 2013 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Tauhid, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 56)

56.: Das dreimalige Aussprechen der Scheidung von der Frau macht sie für ihn verboten.

وَإِذَا طَلَّقَ الرَّجُلُ امْرَأَتَهُ ثَلَاثاً فَقَدْ حَرُمَتْ عَلَيْهِ, وَلَا تَحِلُّ لَهُ حَتَّى تَنْكِحَ زَوْجاً غَيْرَهُ

Und wenn der Mann den Talaaq (die Scheidung) von seiner Frau dreimal ausspricht, dann ist sie für ihn haraam (verboten)و und sie ist nicht zulässig für ihn, bis sie einen anderen Ehemann als ihn geheiratet hat. [1]

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[1] Die Salaf bezogen manchmal Angelegenheiten des Fiqh in ihre Arbeiten über die ‚Aqiidah mit ein, wenn es Dinge waren, über die deutliche Texte existierten, und doch einige Leute darüber gegensätzliche Ansichten hatten.

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25. Dezember 2013 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Begriffserklärung, Ehe, Scheidung, Familie, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 55)

55.: Es gibt keine Heirat ohne Waliyy.

وَلَا نِكَاحَ إِلَّا بِوَلِيِّ وَشَاهِدَيْ عَدْلٍ, وَصَدَاقٍ قَلَّ أَوْ كَثُرَ, وَمَنْ لَمْ يَكُنْ لَهُ وَلِيٌّ فَالسُّلْطَانُ وَلِيُّ مَنْ لَا وَلِيَّ لَهُ

Und es gibt keine Nikaah (Heirat), außer mit einem Waliyy [1], zwei gerechte Zeugen, einen Sadaaq (oder Mahr = Mitgift), sei es wenig oder viel. Und wer (welche Frau) keinen Waliyy hat, dann ist der Sultaan (Imaam) der Waliyy derjenigen, die ohne Waliyy ist.

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[1] Abuu Muusaa – radiy Allaahu ‚anhu – berichtete, dass der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Es gibt keine Heirat ohne Waliyy.“ Überliefert von Abuu Daawud (Sunan Abiy Daawud 2085) und der Hadiith ist sahiih.

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Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 54)

54.: Allaahs Weisheit umfasst alle Dinge: Die, die geschehen, und die, die nicht geschehen.

وَالْإِيمَانُ بِأَنًّ اللهَ تَبَارَكَ وَتَعَالَى قَدْ عَلِمَ مَا كَانَ مِنْ أَوَّلِ الدَّهْرِ, وَمَا لَمْ يَكُنْ مِمَّا هُوَ كَائِنٌ, أَحْصَاهُ اللهُ وَعَدَّهُ عَدّاً, وَمَنْ قَالَ: إِنَّهُ لَا يَعْلَمُ مَا كَانَ وَمَا هُوَ كَائِنٌ فَقَدْ كَفَرَ بِاللهِ الْعَظِيمِ

Und der Iimaan, dass Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – wußte, was sein würde, vom Anfang der Zeit an, und was nicht sein würde. Allaah hat alles berechnet und gezählt. Und wer sagt: „Wahrlich, Er wußte nicht, was sein würde und was nicht sein würde.“ [1], der hat gegenüber Allaahu-l-‚Adhiim Unglauben begangen.

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Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 53)

53.: Allaahs gesamte Schöpfung gehorcht Seinem Befehl.

وَاعْلَمْ أَنَّ الْهَوَامَّ وَالسِّبَاعَ وَالدَّوَابَّ كُلَّهَا, نَحْوَ الذَّرِّ وَالذُّبَابِ وَالنَّمْلِ كُلَّهَا مأمُورَةٌ, لَا يَعْمَلُونَ شَيْئاً إِلَّا بِإِذْنِ اللهِ تَبَارَكَ وَتَعَالَى

Und wisse, dass Reptilien und Raubtiere und alle Kreaturen, wie die kleine Ameise, die Fliege und die Ameise alle tun, was ihnen befohlen wird. Sie tun nichts, außer mit der Erlaubnis von Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa.

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25. Dezember 2013 Posted by | andere Sprachen, Arabisch العربية, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Tiere | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 52)

52.: Tiefes Nachdenken über Allaah ist eine Bid’ah (Erneuerung).

وَالْفِكْرَةُ فِي اللهِ تَبَارَكَ وَتَعَالَى بِدْعَةٌ, لِقَوْلِ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم : (تَفَكَّرُوا فِي الْخَلْقِ وَلَا تَفَكَّرُوا فِي اللهِ ). فَإِنَّ الْفِكْرَةَ فِي الرَّبِ تَقْدَحُ الشَّكَّ فِي الْقَلْبِ

Tiefes Nachdenken über Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – ist eine Bid’ah, entsprechend der Aussage des Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam: „Denkt (tief) über die Schöpfung nach und denkt nicht (tief) über Allaah nach.“ [1]. Denn das tiefe Nachdenken über den Herrn verursacht Zweifel im Herzen.

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[1] Überliefert mit diesem Wortlaut von Abu-sch-Schaykh in Al-‚Azamah (Nr. 5) und Abu-l-Qaasim Al-Asbahaaniyy in At-Targhiib (2/73, 174) aus einem marfuu‘ Hadiith von Ibn ‚Abbaas und seine Kette ist schwach. Aber er hat einen Zeugen im Hadiith von ‚Abdullaah ibn Sallaam in marfuu‘ Form, überliefert von Abuu Nu’aym in Al-Hilyah (6/66-67), was ihn auf die Stufe eines hasan Hadiith bringt. Er hat weitere Zeugen, die schwach sind. Siehe Silsilatu-s-Sahiihah (Nr. 1788). Das Nachdenken, welches hier verboten wird, bezieht sich auf die Vorstellung von Allaah Selbst und die Frage nach dem „Wie?“ und „Warum?“ und so weiter. Der Hadiith ist auch eine Antwort auf diejenigen, die behaupten, dass die erste Pflicht ist, Zweifel zu haben, zu reflektieren oder nachzudenken. Es ist jedoch nicht verboten, über Allaahs Schöpfung, Seine Herrschaft, die Segnungen, mit denen Er uns beschenkt hat, Seine Großartigkeit und Seine Namen und Eigenschaften zu reflektieren.

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