Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Eine wichtige Lektion für das Gebieten des Guten und das Verbieten des Schlechten

Shaykh ibn Uthaymin (rahimahullah) sagte:

Der welcher das Gute gebietet und das Schlechte verbietet muss sich einer wichtigen Angelegenheit bewusst sein. Und diese ist, dass seine Absicht hierbei ist, seinen Bruder zu einem besseren zu machen.

Und nicht, dass er an ihm Rache übt und ihn ausschließt.

Denn womöglich wird er (der Dawah machende), wenn er in rächerischer Weise auf ihn zukommt und ihn ausschließt, von sich selbst beeindruckt sein.

Und er soll seinen Bruder wertschätzen.

Und es kann sein, dass er ihn von der Barmherzigkeit Allahs ausschließt und sagt: Dieser ist der Barmherzigkeit Allahs fern.

Sodann werden seine Taten zunichte gemacht, wie dies im authentischen Hadith vom Propheten صلى الله عليه وسلم Überliefert wird:

Wahrlich ein Mann sagte zu einem anderen, welcher gegenüber sich selbst unachtsam war:

Bei Allah, Allah wird die Sünden des So und So nicht vergeben.

So sagte Allah der Erhaben: Wer ist derjenige der von mir verliest ich würde dem So und So nicht vergeben?
Wahrlich ich habe ihm bereits vergeben und deine Taten zunichte gemacht.
So achte auf diesen Mann der ein Wort sprach das sein Diesseits und Jenseits zunichte machte.

Es zerstörte all seine Taten und Vorbereitungen.

Und was ihn dazu führte war:
Der Gefallen an sich selbst
Und die Geringschätzung seines Bruders.
Und das Unterschätzen der Barmherzigkeit Allahs.
Solange bis er diese Worte von sich gab.
Und es ergab sich, dass dieses Wort sein Diesseits und sein Jenseits vernichtete.

Entnommen aus : Sharh Riyadh as Salihin 452/3

Übersetzt von : einer vertrauenswürdige Schwester

[12.03.2016, ١٤٣٧/٦/٣ﻫـ]

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14. März 2016 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, Sprechen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Nutzen beim Niesen des Kindes

Al-‚Allaamah Saalih ibn Fauzaan Al-Fauzaan – hafidhahu Allaahu ta’aalaa – sagte:

Was das Kind betriffe, wenn es niest, so wird zu ihm nicht gesagt: „Möge Allaah dir gnädig sein (Yarhamuka/ki Allaah)“. Sondern es wird für es Du’aa‘ gemacht um Segen (Barakah). Es wird gesagt: „Baaraka Allaahu fiik (Möge Allaah dich segnen).“
Denn ein Baby nieste in Anwesenheit des Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallama – und er sagte: „Baaraka Allaahu fiik.“

Überliefert von Al-Haafidh As-Salafiy.

Und das Baby soll Allaah lobpreisen (Al-hamdu li Allaah), wenn es niest, vom Standpunkt des Ta’liim.

Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com) aus: http://www.sahab.net/forums/index.php?showtopic=146520

Imaam Adh-Dhahabiyy sagte: Die Isnaad (Überlieferungskette) ist munkar, da einer der Überlieferer unbekannt ist, und das ist Haaruun ibn Al-Jahm.

فائدة في عطاس الصغير

قال العلامة صالح بن فوزان الفوزان حفظه الله تعالى :

أما الصغير إذا عطس :
فإنه ﻻ يُشَمّتْ
ولكن يدعو له بالبركة
يقال : بارك الله فيك
لأنه عطس طفل عند النبي صلى الله عليه وسلم فقال :
《 بارك الله فيك 》
أخرجه الحافظ السلفي

وأمر الطفل إذا عطس أن يحمد الله من باب التعليم

[شرح منظومة الآداب الشرعية (280)]

7. April 2015 Posted by | 'Ibaadah, Akhlaaq / Fiqh, Al-Fauzaan, andere Sprachen, Arabisch العربية, Du'aa (Bittgebete), Sprechen | | Hinterlasse einen Kommentar

„Qaddara(A)llaahu wa maa schaa-a fa’ala“

Abuu Hurayrah – radiy Allaahu ‚anhu – sagte:
Der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Der starke Mu-min (Gläubige) ist besser und beliebter bei Allaah als der schwache Mu-min, und in Beiden liegt Gutes. Sei erpicht auf das, was dir nützt, und suche Hilfe bei Allaah, und gib nicht auf. Wenn etwas dich befällt, dann sag nicht: „Wenn ich dies und jenes getan hätte, wäre es so und so gewesen.“ Sondern sage: „Qaddara(A)llaahu wa maa schaa-a fa’ala“ (Allaah bestimmt und was Er will, das tut Er). Denn „wenn (ich hätte)“ öffnet den Weg für das Werk des Schaytaan.

وَعَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ‏- رضى الله عنه ‏- قَالَ: قَالَ رَسُولُ اَللَّهِ ‏- صلى الله عليه وسلم ‏- {اَلْمُؤْمِنُ اَلْقَوِيُّ خَيْرٌ وَأَحَبُّ إِلَى اَللَّهِ مِنْ اَلْمُؤْمِنِ اَلضَّعِيفِ, وَفِي كُلٍّ خَيْرٌ, اِحْرِصْ عَلَى مَا يَنْفَعُكَ, وَاسْتَعِنْ بِاَللَّهِ, وَلَا تَعْجَزْ, وَإِنْ أَصَابَكَ شَيْءٌ فَلَا تَقُلْ: لَوْ أَنِّي فَعَلْتُ كَانَ كَذَا وَكَذَا, وَلَكِنْ قُلْ: قَدَّرَ اَللَّهُ وَمَا شَاءَ فَعَلَ; فَإِنَّ لَوْ تَفْتَحُ عَمَلَ اَلشَّيْطَانِ} أَخْرَجَهُ مُسْلِمٌ ‏

(Bulugh Al-Maraam 16, Hadiith 1526)‏

Überliefert von Muslim (2664)‏‏

Al-Albaaniyy gab die Nummer #6650 und sagte: ‚hasan‘.

4. Januar 2015 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Al-Albaaniyy, Arabisch العربية, Sprechen | Hinterlasse einen Kommentar

Üble Nachrede ignorieren …

Asch-Schaykh Al-‚Allaamah ‚Abdu-r-Rahmaan bin Naasir As-Sa’diy – rahimahu Allaah – sagte:

„Und von den nützlichen Angelegenheiten ist, dass du weißt, dass der Schaden, den dir die Menschen zufügen – vor allem durch schlechte Aussagen über dich – nicht dir schadet, sondern ihnen schadet. Außer wenn du dich damit beschäftigst und dem Aufmerksamkeit schenkst und du erlaubst, dass es deine Gefühle kontrolliert. In dem Falle schadet es dir genauso wie es ihnen schadet.
So wenn du dem keine Aufmerksamkeit schenkst, dann kann es dir keinen Schaden zufügen.“

Quelle: Risaalatu-l-Wasaa-ili-l-Mufiidah li-l-Hayaati-s-Sa’iidah von Schaykh As-Sa’diy – rahimahu Allaah

Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

قال الشيخ العلاّمة عبد الرحمن السعدي رحمه الله

ومن الأمور النافعة أن تعرف أن أذية الناس لك وخصوصاً في الأقوال السيئة، لا تضرك بل تضرهم، إلا إن أشغلت نفسك في الاهتمام بها، وسوغت لها أن تملك مشاعرك، فعند ذلك تضرك كما ضرتهم، فإن أنت لم تضع لها بالاً لم تضرك شيئاً.

المصدر: ” رسالة الوسائل المفيدة للحياة السعيدة ” للشيخ السعدي رحمه الله

11. Oktober 2014 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Sprechen | | Hinterlasse einen Kommentar

Der Student des Wissens handelt mit Weisheit und feinen Manieren beim Umgang mit Gerüchten.

Bezüglich des Studenten des Wissens, der an erster Stelle steht, um die Gerüchteküche auf eine Art und Weise stillzulegen, die Weisheit und gute Manieren beinhaltet, und der nicht derjenige sein sollte, der Gerüchte verbreitet, beriet der Gelehrte Muhammad Ibn Saalih Al-‚Uthaymiin – rahimahu Allaah – seine Studenten mit folgenden Worten:

Und ich empfehle euch ebenso, eure Zeit nicht mit Beschimpfungen und Beleidigungen zu verschwenden. Nicht gegenüber dem allgemeinen Volk, und nicht gegenüber den Autoritäten unter den Gelehrten und der Führer.

Wir sagen: Jeder macht Fehler, daran gibt es keinen Zweifel. Und niemand ist davor geschützt, Fehler zu machen, außer dem, den Allaah – ‚azza wa jall – davor beschützt hat. Aber sollen wir die Fehler anderer als unsere Fehler auf uns nehmen?

Nein. Wenn jemand anderer als wir einen Fehler macht, dann bitten wir Allaah, ihn erfolgreich zu machen auf dem Weg zu dem, was korrekt ist. Und das ist das Höchste, was wir tun können, wenn wir nicht zu ihm gehen können, um ihm zu erklären, dass er sich im Irrtum befindet.

Und darum sage ich: Immer hören wir über So-und-so, dass er diese-und-jene Aussage machte, die wir als Fehler und nicht richtig ansehen. Aber akzeptieren wir das allein auf Basis dessen, was wir gehört haben und bilden uns deshalb eine Überzeugung über diesen Mann, von dem wir gehört haben, dass er dies gesagt haben soll?

Die Antwort: Du hörst über eine Person, sei es ein ‚Aalim (eine Person des Wissens) oder kein ‚Aalim, ein Amiir (Führer) oder kein Amiir, etwas, das du missbilligst. Entweder (missbilligst du es), weil du die Sache selbst missbilligst, oder weil du es missbilligst, dies von dieser Person getan zu sehen. So nimmst du das, was du auf diese Art gehört hast, im ersten Moment an?

Die Antwort: Nein. Also was ist dann deine Pflicht, zu tun?

Die Antwort: Deine erste Pflicht vor allem anderen ist es, die Korrektheit der Nachricht zu überprüfen. Denn es könnte sein, dass über eine Person etwas berichtet wird, was diese gar nicht getan oder gesagt hat. Also muss es sein, dass du als Erstes die Nachricht überprüfst.

Und ich gebe euch einen Grundsatz, den Schaykhu-l-Islaam – rahimahu Allaah – in seiner Zurückweisung der Raafidah in „Manhaaj As-Sunnah“ erwähnt hat: Wenn eine Aussage eines Raafidiyy erwähnt wurde, so sagte er erst als Antwort: „Ich möchte von dir die Authentizität dieser Information wissen.“
Und das ist richtig so. Denn wenn diese Information nicht korrekt ist, dann beruhigst du dich, du bist also zufriedengestellt.
Wenn du also über eine Person hörst, dass sie etwas getan hat, was verwerflich ist, dann überprüfst du als Erstes die Information.

Wenn die Angelegenheit dann für dich erwiesen ist, dass derjenige, der die Information überbracht hat, verlässlich ist und keine Begierden hatte (die ihn dazu verleiteten), dann obliegt dir die nächste Stufe. Und diese ist, zu überprüfen: Ist diese Aussage oder diese Tat (tatsächlich) etwas Schlechtes? So lange der Mann (der kritisiert wurde) für dich also eine Person des Guten ist, und es nicht möglich scheint, dass er dieses Übel getan hat, dann musst du überprüfen: Ist dies (diese Tat oder Aussage) wirklich etwas Verwerfliches?
Denn es könnte sein, dass man die Angelegenheit im ersten Moment als verwerflich ansieht, dann aber nach einer Bedenkzeit man doch erkennt, dass sie nicht verwerflich ist.
So oft hören wir über So-und-so oder So-und-so etwas, was uns eine Gänsehaut macht, und wovon die Seele abgeschreckt ist; dann, wenn wir uns beruhigt haben sehen wir, dass es doch nichts Verwerfliches ist.

Also ist es notwendig, dass man nachdenkt: Ist dies (diese Tat oder Aussage) verwerflich oder nicht verwerflich?

Dies sind die beiden Stufen: Überprüfung, als Erstes.

Dann folgt Überlegung und Nachdenken darüber, ob dies (diese Tat oder Aussage) verwerflich ist oder nicht.

Die dritte Stufe: Wenn du verifiziert hast, dass es etwas Verwerfliches ist, dann es obliegt dir, dass du dich mit der Person in Verbindung setzt, über die diese Nachricht berichtet wurde, und dass du zu ihr sagst: „Oh So-und-so! Mir wurde über dich dieses-und-jenes berichtet. Ist das korrekt?“
Denn viele unserer eifersüchtigen Brüder, wenn sie überzeugt sind, dass eine Aussage verwerflich ist, kommen zu demjenigen, dem diese Aussage oder Tat zugeschrieben wurde, und sagen zu ihm: „Wir haben über dich dieses-und-jenes gehört. Wie kannst du so etwas sagen? Wie kannst du so etwas tun?“
Na’uudhu bi Allaah (Wir suchen Zuflucht bei Allaah)! Ist dies respektvolles Verhalten?

Die Antwort: Nein. Besonders dann nicht, wenn die Person, die du ansprichst, älter ist als du.

So ist es deine Pflicht, zu ihm zu gehen und zu sagen: „Mir wurde über dich dies-und-jenes berichtet. Ist das korrekt?“
Und wenn du weißt, dass es korrekt ist, sagst du (trotzdem) zu ihm: „Ist das korrekt?“

Eventuell sagt er: „Ja, ich habe das gesagt.“ Dann sagst du zu ihm: „Möge Allaah dir Gutes geben, was war (deine) Absicht hinter dieser Aussage?“ Oder: „Was war deine Absicht hinter dieser Tat?“ – bevor du ein Urteil fällst, dass es etwas Verwerfliches ist.

Denn eventuell gibt es einen Beweis dafür, der dir verborgen geblieben ist. Oder er ist in einer Situation, die von ihm erfordert, diese Tat zu verrichten, aber du weißt das nicht.

Und so (geschah es) ‚Abdullaah ibn ‚Umar – radiy Allaahu ‚anhu, dass er vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – berichtete, wie eine Person im Gebet sitzen sollte. Dann sah ihn einer seiner Söhne mit gekreuzten Beinen sitzen, im Gegensatz zu dem, was er vom Gesandten berichtet hatte. So sagte er zu ihm: „Oh mein Vater, wie kann es sein, dass du mit gekreuzten Beinen sitzt?“
Er antwortete ihm: „Wahrlich, meine Beine sind nicht in der Lage, mich zu halten.“

Hat er nun eine Entschuldigung, gegen die Sunnah zu handeln, oder nicht?

Die Antwortet: Er hat eine Entschuldigung. Denn eventuell hat der Mann, dem diese verwerfliche Aussage oder missbilligte Tat zugeschrieben wurde, eine Entschuldigung, die ihn dazu veranlasste, diese Aussage zu machen oder diese Tat zu verrichten.

Doch diese Diskussion sollte mit guten Manieren und taktvoller Rede geschehen.
So wird dir dann entweder klar, dass er sich auf der Korrektheit befindet und du gibst auf, oder es wird dir nicht klar, dass er sich auf der Korrektheit befindet. Und damit hast du den Beweis über diesen Mann erbracht und bist deiner Verpflichtung nachgekommen.

Und wenn wir auf diese Art und Weise in unseren Angelegenheiten verfahren würden, dann wäre die Sache gut und die Ergebnisse lobenswert. Aber viele der Menschen sind froh, wenn sie etwas hören, womit sie So-und-so kritisieren können, und sie fliegen damit in die fernsten Länder, um es bekannt zu machen. Und das ist ein Problem, vor dem man auf der Hut sein muss oder von dem man sich fernhalten muss.

Wasaayaa wa Taujiihaat li Tullaabi-l-‚Ilm S.147 von Schaykh Muhammad ibn Saalih al-‘Uthaymiin – rahimahu Allaah

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Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (http://www.quranundhadith.wordpress.com)

Englische Übersetzung: http://islamthestudyguides.com/2014/04/16/the-student-of-knowledge-acts-with-wisdom-and-fine-manners-when-dealing-with-rumours/

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Original S. 147 https://quranundhadith.files.wordpress.com/2014/05/1.jpg

S. 148 https://quranundhadith.files.wordpress.com/2014/05/2.jpg

S. 149 https://quranundhadith.files.wordpress.com/2014/05/3.jpg

S. 150 https://quranundhadith.files.wordpress.com/2014/05/4.jpg

 

 

 

19. Mai 2014 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, Al-'Uthaymien, andere Sprachen, Arabisch العربية, Englisch, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Sprechen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Manche Mutmaßung ist Sünde – Tafsiir Ibn Kathiir

[Qur-aan 49:12]
O die ihr glaubt, meidet viel von den Mutmaßungen; gewiß, manche Mutmaßung ist Sünde. Und sucht nicht (andere) auszukundschaften und führt nicht üble Nachrede übereinander. Möchte denn einer von euch gern das Fleisch seines Bruders, wenn er tot sei, essen? Es wäre euch doch zuwider. Fürchtet Allah. Gewiß, Allah ist Reue-Annehmend und Barmherzig.
يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا اجْتَنِبُوا كَثِيرًا مِّنَ الظَّنِّ إِنَّ بَعْضَ الظَّنِّ إِثْمٌ وَلَا تَجَسَّسُوا وَلَا يَغْتَب بَّعْضُكُم بَعْضًا أَيُحِبُّ أَحَدُكُمْ أَن يَأْكُلَ لَحْمَ أَخِيهِ مَيْتًا فَكَرِهْتُمُوهُ وَاتَّقُوا اللَّهَ إِنَّ اللَّهَ تَوَّابٌ رَّحِيمٌ

*

Allaah – ta’aalaa – verbietet Seinen gläubigen Dienern, Mutmaßungen anzustellen, was Unterstellung und Mißtrauen gegenüber der Familie, den Verwandten oder anderen Leuten beinhaltet, wo es nicht angebracht ist, da einiges davon pure Sünde sein würde. Daher muss man sich aus Vorsicht und mit Besonnenheit von vielem hiervon fernhalten.
يَقُول تَعَالَى نَاهِيًا عِبَاده الْمُؤْمِنِينَ عَنْ كَثِير مِنْ الظَّنّ وَهُوَ التُّهْمَة وَالتَّخَوُّن لِلْأَهْلِ وَالْأَقَارِب وَالنَّاس فِي غَيْر مَحَلِّهِ لِأَنَّ بَعْض ذَلِكَ يَكُون إِثْمًا مَحْضًا فَلْيُجْتَنَبْ كَثِيرٌ مِنْهُ اِحْتِيَاطًا وَرُوِّينَا

‚Umar ibn Al-Khattaab – radiy Allaahu ‚anhu – sagte:
Und mutmaße nicht über das Wort, welches aus deines gläubigen Bruders Mund kommt, außer im Guten, wenn es dir möglich ist, über dieses (Wort) eine gute Bedeutung zu finden.” [Az-Zuhd von Imaam Ahmad, Ad-Durr Al-Manthuur 6:99]
عَنْ أَمِير الْمُؤْمِنِينَ عُمَر بْن الْخَطَّاب رَضِيَ اللَّه عَنْهُ أَنَّهُ قَالَ : وَلَا تَظُنَّنَّ بِكَلِمَةٍ خَرَجَتْ مِنْ أَخِيك الْمُؤْمِن إِلَّا خَيْرًا وَأَنْتَ تَجِد لَهَا فِي الْخَيْر مَحْمَلًا

Maalik überlieferte, dass Abuu Hurairah sagte, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Hütet euch vor Mutmaßung, denn Mutmaßung ist die Schlimmste der Lügengeschichten. Und spioniert einander nicht aus, schaut nicht auf die Fehler des Anderen, seid nicht eifersüchtig aufeinander, seid nicht neidisch, haßt einander nicht, meidet einander nicht. Ihr Diener Allaahs, seid Brüder!” [Al-Muwatta 2:907]
Dieser Hadiith wurde in den Sahiihayn und von Abuu Daawuud aufgezeichnet. [Fath Al-Baariyy 10:499]
وَقَالَ مَالِك عَنْ أَبِي الزِّنَاد عَنْ الْأَعْرَج عَنْ أَبِي هُرَيْرَة رَضِيَ اللَّه عَنْهُ قَالَ : قَالَ رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ إِيَّاكُمْ وَالظَّنّ فَإِنَّ الظَّنّ أَكْذَبُ الْحَدِيثِ وَلَا تَجَسَّسُوا وَلَا تَحَسَّسُوا وَلَا تَنَافَسُوا وَلَا تَحَاسَدُوا وَلَا تَبَاغَضُوا وَلَا تَدَابَرُوا وَكُونُوا عِبَاد اللَّه إِخْوَانًا “ رَوَاهُ الْبُخَارِيّ عَنْ عَبْد اللَّه بْن يُوسُف , وَمُسْلِم عَنْ يَحْيَى بْن يَحْيَى وَأَبُو دَاوُدَ عَنْ الْعُتْبِيّ عَنْ مَالِك بِهِ

Anas – radiyy Allaahu ‚anhu – berichtete, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Meidet einander nicht, ignoriert einander nicht, haßt einander nicht und seid nicht aufeinander neidisch, und seid Brüder, ihr Diener Allaahs. Kein Muslim darf einen seiner Brüder für mehr als drei Tage meiden.
Muslim und At-Tirmidhiyy überlieferten diesen Hadiith und sie sahen ihn als sahiih an. [Muslim 4:1983, Tuhfat Al-Ahwadhiyy 6:46]
وَقَالَ سُفْيَان بْن عُيَيْنَةَ عَنْ الزُّهْرِيّ عَنْ أَنَس رَضِيَ اللَّه عَنْهُ قَالَ : قَالَ رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ لَا تَقَاطَعُوا وَلَا تَدَابَرُوا وَلَا تَبَاغَضُوا وَلَا تَحَاسَدُوا وَكُونُوا عِبَاد اللَّه إِخْوَانًا وَلَا يَحِلّ لِمُسْلِمٍ أَنْ يَهْجُر أَخَاهُ فَوْق ثَلَاثَة أَيَّام “ رَوَاهُ مُسْلِم وَالتِّرْمِذِيّ وَصَحَّحَهُ مِنْ حَدِيث سُفْيَان بْن عُيَيْنَةَ بِهِ

Und sucht nicht (andere) auszukundschaften …“ bedeutet: „Einige von euch die Anderen“. „At-Tajassus“ beinhaltet für gewöhnlich böse Absichten und der Spion wird Al-Jaasuus genannt. Was „At-Tahassus“ angeht, so ist dies normalerweise (das Auskundschaften) im Guten. So wie Allaah – ‚azza wa jall – informiert, dass Ya’quub sagte:
O meine Kinder, geht und tahassusu (erkundigt euch) über Yuusuf und seinen Bruder. Und gebt nicht die Hoffnung auf das Erbarmen Allaahs auf.“ [12:87]
Jeder dieser Begriffe kann jedoch für das Üble verwendet werden, wie in den Sahiihayn überliefert wurde, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Begeht nicht Tajassus und nicht Tahassus, haßt einander nicht und begeht nicht Tadaabur, und seid Brüder, ihr Diener Allaahs.
Und Al-Awzaa’iyy sagte: „At-Tajassus ist das Suchen nach etwas, und Tahassus ist das Zuhören der Geschichten der Leute ohne deren Zustimmung oder das Lauschen an ihren Türen. Und At-Tadaabur ist das Meiden.
“ وَلَا تَجَسَّسُوا “ أَيْ عَلَى بَعْضكُمْ بَعْضًا وَالتَّجَسُّس غَالِبًا يُطْلَق فِي الشَّرّ وَمِنْهُ الْجَاسُوس وَأَمَّا التَّحَسُّس فَيَكُون غَالِبًا فِي الْخَيْر كَمَا قَالَ عَزَّ وَجَلَّ إِخْبَارًا عَنْ يَعْقُوب أَنَّهُ قَالَ “ يَا بَنِيَّ اِذْهَبُوا فَتَحَسَّسُوا مِنْ يُوسُف وَأَخِيهِ وَلَا تَيْأَسُوا مِنْ رَوْح اللَّه “ وَقَدْ يُسْتَعْمَل كُلّ مِنْهُمَا فِي الشَّرّ كَمَا ثَبَتَ فِي الصَّحِيح أَنَّ رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ “ لَا تَجَسَّسُوا وَلَا تَحَسَّسُوا وَلَا تَبَاغَضُوا وَلَا تَدَابَرُوا وَكُونُوا عِبَاد اللَّه إِخْوَانًا “ وَقَالَ الْأَوْزَاعِيّ التَّجَسُّس الْبَحْث عَنْ الشَّيْء وَالتَّحَسُّس الِاسْتِمَاع إِلَى حَدِيث الْقَوْم وَهُمْ لَهُ كَارِهُونَ أَوْ يَتَسَمَّع عَلَى أَبْوَابهمْ وَالتَّدَابُر : الصَّرْم رَوَاهُ اِبْن أَبِي حَاتِم عَنْهُ

Und die Aussage von Allaah – ta’aalaa: „… und führt nicht üble Nachrede übereinander …“ beinhaltet das Verbot von Al-Ghiibah, was in einem Hadiith von Abuu Hurairah, überiefert von Abuu Daawuud, erläutert wird, in dem gefragt wird: „Oh Gesandter Allaahs, was ist Al-Ghiibah?“ Er – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Dass du deinen Bruder mit etwas erwähnst, was er nicht mag.“ Er wurde gesagt: „Was ist, wenn mein Bruder so ist, wie ich sage?“ Er – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Wenn er so ist, wie du sagtest, dann hast du ihm gegenüber Ghiibah (üble Nachrede) begangen. Wenn er nicht so ist, wie du sagst, dann hast du ihn falsch beschuldigt.
Überliefert von At-Tirmidhiyy, und er sagte: „Hasan sahiih.“
وَقَوْله تَعَالَى “ وَلَا يَغْتَبْ بَعْضكُمْ بَعْضًا “ فِيهِ نَهْي عَنْ الْغِيبَة وَقَدْ فَسَّرَهَا الشَّارِع كَمَا جَاءَ فِي الْحَدِيث الَّذِي رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ حَدَّثَنَا الْقَعْنَبِيّ حَدَّثَنَا عَبْد الْعَزِيز بْن مُحَمَّد عَنْ الْعَلَاء عَنْ أَبِيهِ عَنْ أَبِي هُرَيْرَة قَالَ : قِيلَ يَا رَسُول اللَّه مَا الْغِيبَة ؟ قَالَ : صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ ذِكْرُك أَخَاك بِمَا يَكْرَه “ قِيلَ أَفَرَأَيْت إِنْ كَانَ فِي أَخِي مَا أَقُول ؟ قَالَ صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ“ إِنْ كَانَ فِيهِ مَا تَقُول فَقَدْ اِغْتَبْته وَإِنْ لَمْ يَكُنْ فِيهِ مَا تَقُول فَقَدْ بَهَتَّهُ “ وَرَوَاهُ التِّرْمِذِيّ عَنْ قُتَيْبَة عَنْ الدَّرَاوَرْدِيّ بِهِ وَقَالَ حَسَن صَحِيح

Vor übler Nachrede wurde eindringlich gewarnt. Darum vergleicht Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – sie auch mit dem Essen des Fleisches vom verstorbenen Menschen. Wie Er – ‚azza wa jall – sagt: „Möchte denn einer von euch gern das Fleisch seines Bruders, wenn er tot sei, essen? Es wäre euch doch zuwider.
Das bedeutet: Wie ihr Dieses durch eure natürliche Veranlagung verabscheut, so sollt ihr auch Jenes für eure Religion verabscheuen. Und die Strafe hierfür ist wahrlich schwerer.
وَلِهَذَا شَبَّهَهَا تَبَارَكَ وَتَعَالَى بِأَكْلِ اللَّحْم مِنْ الْإِنْسَان الْمَيِّت كَمَا قَالَ عَزَّ وَجَلَّ “ أَيُحِبُّ أَحَدكُمْ أَنْ يَأْكُل لَحْم أَخِيهِ مَيْتًا فَكَرِهْتُمُوهُ “ أَيْ كَمَا تَكْرَهُونَ هَذَا طَبْعًا فَاكْرَهُوا ذَاكَ شَرْعًا فَإِنَّ عُقُوبَته أَشَدُّ مِنْ هَذَا

Und diese Aussage dient der Abschreckung von der Ghiibah, wie der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte, wenn jemand ein Geschenk zurücknahm, welches er gegeben hatte:
Wie ein Hund, der erbricht und dann sein Erbrochenes ißt.
Und er sagte: „Wir haben nichts Vergleichbares an Schlechtem.
وَهَذَا مِنْ التَّنْفِير عَنْهَا وَالتَّحْذِير مِنْهَا كَمَا قَالَ صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي الْعَائِد فِي هِبَته “ كَالْكَلْبِ يَقِيء ثُمَّ يَرْجِع فِي قَيْئِهِ“ وَقَدْ قَالَ “ لَيْسَ لَنَا مَثَل السَّوْء “

Und in den Sahiihs und den Hisaan und den Masaaniid wurde durch verschiedene Ketten überliefert, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – in der Abschieds-Khutbah der Hajj sagte:
Wahrlich, euer Blut, eurer Besitz und eure Ehre sind euch heilig wie dieser euer Tag in diesem euren Monat in diesem euren Land.
وَثَبَتَ فِي الصِّحَاح وَالْحِسَان وَالْمَسَانِيد مِنْ غَيْر وَجْه أَنَّهُ صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ فِي خُطْبَة حَجَّة الْوَدَاع “ إِنَّ دِمَاءَكُمْ وَأَمْوَالكُمْ وَأَعْرَاضكُمْ عَلَيْكُمْ حَرَام كَحُرْمَةِ يَوْمكُمْ هَذَا فِي شَهْركُمْ هَذَا فِي بَلَدكُمْ هَذَا “

Und Abuu Daawuud sagte, dass Abuu Hurairah sagte: Der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Jedem Muslim ist der Besitz, die Ehre und das Blut des Muslims unantastbar. Es ist schlimm genug, dass jemand seinen muslimischen Bruder degradiert.
At-Tirmidhiyy hat diesen Hadiith überliefert, und er sagte: „Hasan ghariib.“
وَقَالَ أَبُو دَاوُدَ حَدَّثَنَا وَاصِل بْن عَبْد الْأَعْلَى حَدَّثَنَا أَسْبَاط بْن مُحَمَّد عَنْ هِشَام بْن سَعْد عَنْ زَيْد بْن أَسْلَمَ عَنْ أَبِي صَالِح عَنْ أَبِي هُرَيْرَة قَالَ : قَالَ رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ كُلّ الْمُسْلِم عَلَى الْمُسْلِم حَرَام مَاله وَعِرْضه وَدَمه حَسْب امْرِىءٍ مِنْ الشَّرّ أَنْ يَحْقِر أَخَاهُ الْمُسْلِم“ وَرَوَاهُ التِّرْمِذِيّ عَنْ عُبَيْد بْن أَسْبَاط بْن مُحَمَّد عَنْ أَبِيهِ بِهِ وَقَالَ حَسَن غَرِيب

Al-Haafidh Abuu Ya’laa berichtete, dass ein Cousin von Abuu Hurairah sagte, dass Maa-iz zum Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – kam und sagte:
Oh Gesandter Allaahs! Wahrlich, ich habe Zina (Ehebruch) begangen.“ Da wandte er sich von ihm ab, bis Maa-iz seine Worte viermal wiederholte. Beim fünften Mal sagte er (der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam): „Du hast Zina begangen?“ Maa-iz sagte: „Ja.“ Der Prophet sagte: „Und du weißt, was Zina bedeutet?“ Maa-iz sagte: „Ja. Ich kam unrechtmäßig zu ihr, wie ein (Ehe-)Mann rechtmäßig zu seiner (Ehe-)Frau kommt.“ Der Prophet fragte Maa-iz: „Was willst du mit dieser Aussage erreichen?“ Er antwortete: „Ich möchte, dass du mich reinigst.“ Der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Bist du in sie eingedrungen wie der Stock in den Kohlebehälter eindringt und das Seil in den Brunnen?“ Er antwortete: „Ja, oh Gesandter Allaahs.
So befahl er, dass Maa-iz zu Tode gesteinigt würde, und dies wurde getan.
Dann hörte der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – zwei Männer, wie der eine zu andern sagte: „Hast du nicht denjenigen gesehen, dem Allaah seine Sünde verdeckte, dem seine Seele aber keine Ruhe ließ, bis er zu Tode gesteinigt wurde, wie ein Hund gesteinigt wird?“ Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – ging weiter, bis er am Kadaver eines Esels vorbeikam. Da sagte er: „Wo sind so-und-so? Steigt ab und eßt vom Kadaver dieses Esels.
Sie sagten: „Möge Allaah dir vergeben, oh Gesandter Allaahs! Wer würde dies essen?“ Er – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Die üble Nachrede, die ihr gegen euren Bruder begangen habt, ist schlimmer als Mahlzeit, als Dieses. Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, er (Maa-iz) schwimmt nun wahrlich in den Flüssen von Al-Jannah.“
Dieser Hadiith hat eine sahiih Isnaad.
وَقَالَ الْحَافِظ أَبُو يَعْلَى حَدَّثَنَا عَمْرو بْن الضَّحَّاك بْن مَخْلَد حَدَّثَنَا أَبِي ثَنَا أَبُو عَاصِم حَدَّثَنَا اِبْن جُرَيْج أَخْبَرَنِي أَبُو الزُّبَيْر عَنْ اِبْن عُمَر لِأَبِي هُرَيْرَة أَنَّ مَاعِزًا جَاءَ إِلَى رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ يَا رَسُول اللَّه إِنِّي قَدْ زَنَيْت فَأَعْرَضَ عَنْهُ حَتَّى قَالَهَا أَرْبَعًا فَلَمَّا كَانَ فِي الْخَامِسَة قَالَ“ زَنَيْت “ قَالَ نَعَمْ قَالَ “ وَتَدْرِي مَا الزِّنَا “ قَالَ نَعَمْ أَتَيْت مِنْهَا حَرَامًا مَا يَأْتِي الرَّجُل مِنْ اِمْرَأَته حَلَالًا قَالَ “ مَا تُرِيد إِلَى هَذَا الْقَوْل “ قَالَ أُرِيد أَنْ تُطَهِّرنِي قَالَ : فَقَالَ رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ أَدْخَلْت ذَلِكَ مِنْك فِي ذَلِكَ مِنْهَا كَمَا يَغِيب الْمِيل فِي الْمُكْحُلَة وَالرَّشَا فِي الْبِئْر “ قَالَ نَعَمْ يَا رَسُول اللَّه قَالَ فَأَمَرَ بِرَجْمِهِ فَرُجِمَ فَسَمِعَ النَّبِيّ صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ رَجُلَيْنِ يَقُول أَحَدُهُمَا لِصَاحِبِهِ أَلَمْ تَرَ إِلَى هَذَا الَّذِي سَتَرَ اللَّه عَلَيْهِ فَلَمْ تَدَعْهُ نَفْسُهُ حَتَّى رُجِمَ رَجْمَ الْكَلْبِ ثُمَّ سَارَ النَّبِيّ صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ حَتَّى مَرَّ بِجِيفَةِ حِمَار فَقَالَ : أَيْنَ فُلَان وَفُلَان “ اِنْزِلَا فَكُلَا مِنْ جِيفَة هَذَا الْحِمَار “ قَالَا غَفَرَ اللَّهُ لَك يَا رَسُول اللَّه وَهَلْ يُؤْكَل هَذَا ؟ قَالَ صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ فَمَا نِلْتُمَا مِنْ أَخِيكُمَا آنِفًا أَشَدُّ أَكْلًا مِنْهُ وَاَلَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ إِنَّهُ الْآن لَفِي أَنْهَار الْجَنَّة يَنْغَمِس فِيهَا “ إِسْنَاد صَحِيح

Imaam Ahmad zeichnete auf, dass Jaabir ibn ‚Abdullaah – radiy Allaahu ‚anhu – sagte: Wir waren mit dem Propheten Allaahs. Da wehte der Wind einen verfaulten Geruch heran. So sagte der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam: „Wißt ihr, was das für ein Geruch ist? Es ist der Geruch derjenigen, die Ghiibah gegenüber den Menschen begehen.
وَقَالَ الْإِمَام أَحْمَد حَدَّثَنَا عَبْد الصَّمَد حَدَّثَنِي أَبِي حَدَّثَنَا وَاصِل مَوْلَى اِبْن عُيَيْنَةَ حَدَّثَنِي خَالِد بْن عُرْفُطَة عَنْ طَلْحَة بْن نَافِع عَنْ جَابِر بْن عَبْد اللَّه رَضِيَ اللَّه عَنْهُ قَالَ كُنَّا مَعَ النَّبِيّ اللَّه فَارْتَفَعَتْ رِيح جِيفَة مُنْتِنَة فَقَالَ رَسُول اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ “ أَتَدْرُونَ مَا هَذِهِ الرِّيح ؟ هَذِهِ رِيح الَّذِينَ يَغْتَابُونَ النَّاس ؟ “

Und die Aussage von Allaah – ‚azza wa jall „Fürchtet Allaah. (Habt Taqwaa vor Allaah)” bedeutet: (Habt Taqwaa) bezüglich dem, was Er euch befohlen hat und euch verboten hat. Fürchtet Ihn und hütet euch vor Ihm.
وَقَوْله عَزَّ وَجَلَّ “ وَاتَّقُوا اللَّه “ أَيْ فِيمَا أَمَرَكُمْ بِهِ وَنَهَاكُمْ عَنْهُ فَرَاقِبُوهُ فِي ذَلِكَ وَاخْشَوْا مِنْهُ

Gewiß, Allaah ist Reue-Annehmend und Barmherzig.“ bedeutet:
Er vergibt denen, die bei Ihm bereuen, und Er ist gnädig gegenüber denen, die zu Ihm zurück kehren und Ihm vertrauen.
Die Mehrheit der ‚Ulamaa‘ (Gelehrten) hat gesagt, dass die Buße für die Sünde der üblen Nachrede ist, dass man die übel Nachrede unterlässt und beabsichtigt, es nie wieder zu tun. Und ist es erforderlich, dass man bereut, was man getan hat? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, ob ein schlechtes Gewissen in diesem Fall nötig ist, und auch dazu, ob man denjenigen um Vergebung bitten muss, über den man schlecht geredet hat.
Und andere sagten: Es ist keine Voraussetzung, dass man von ihm die Wiedergutmachung verlangt. Denn wahrhaftig ist es so, dass wenn er ihm davon berichtet, womöglich der Schaden größer ist, als wenn er ihm nicht davon berichtet. So ist sein Weg in dem Fall, dass er ihn in den Sitzungen in denen er ihn verspottete, im Guten erwähnt. Und dass er die üble Nachrede von ihm abwendet, so viel es in seiner Möglichkeit steht, sodass das Eine mit dem Anderen ausgeglichen wird.
“ إِنَّ اللَّه تَوَّاب رَحِيم “ أَيْ تَوَّاب عَلَى مَنْ تَابَ إِلَيْهِ رَحِيم لِمَنْ رَجَعَ إِلَيْهِ وَاعْتَمَدَ عَلَيْهِ قَالَ الْجُمْهُور مِنْ الْعُلَمَاء طَرِيق الْمُغْتَاب لِلنَّاسِ فِي تَوْبَته أَنْ يُقْلِع عَنْ ذَلِكَ وَيَعْزِم عَلَى أَنْ لَا يَعُود وَهَلْ يُشْتَرَط النَّدَم عَلَى مَا فَاتَ ؟ فِيهِ نِزَاع وَأَنْ يَتَحَلَّل مِنْ الَّذِي اِغْتَابَهُ , وَقَالَ آخَرُونَ : لَا يُشْتَرَط أَنْ يَتَحَلَّلهُ فَإِنَّهُ إِذَا أَعْلَمَهُ بِذَلِكَ رُبَّمَا تَأَذَّى أَشَدَّ مِمَّا إِذَا لَمْ يَعْلَم بِمَا كَانَ مِنْهُ فَطَرِيقه إِذًا أَنْ يُثْنِي عَلَيْهِ بِمَا فِيهِ فِي الْمَجَالِس الَّتِي كَانَ يَذُمّهُ فِيهَا وَأَنْ يَرُدّ عَنْهُ الْغِيبَةَ بِحَسَبِهِ وَطَاقَته لِتَكُونَ تِلْكَ بِتِلْكَ

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Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

 

 

2. Mai 2014 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Sprechen, Tafsiir von Ibn Kathiir auf deutsch | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Man soll die Sünden eines Muslims verdecken.

Abuu Hurayrah berichtete:
Der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Wer einen Muslim (dessen Sünden) bedeckt, den (dessen Sünden) wird Allaah in Dunyaa und Aakhirah bedecken.

حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
‏ „‏مَنْ سَتَرَ مُسْلِمًا سَتَرَهُ اللَّهُ فِي الدُّنْيَا وَالآخِرَةِ

Sunan Ibn Maajah, 3, Buch 20, Hadiith 2544 – sahiih

22. Februar 2014 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, Arabisch العربية, Hadiith (Aussprüche und Taten des Propheten Muhammad صلى الله عليه و سلم), Sprechen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 76)

76.: Man muss daran glauben, dass Allaah zu Muusaa – ‚alaihi ssalaam – sprach.

وَالْإِيمَانُ بِأَنَّ اللهَ – تبارك وتعالى – هُوَ الَّذِي كَلَّمَ مُوسَى بْنَ عِمْرَانَ يَوْمَ الطُّورِ, وَمُوسَى يَسْمَعُ مِنَ اللهِ الْكَلَامَ بِصَوتٍ وَقَعَ فِي مَسَامِعِهِ منه لا مِنْ غَيْرِهِ, فَمَنْ قَالَ غَيْرَ هَذَا فَقَدْ كَفَرَ

Und der Iimaan, dass es Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – war, der am Tag von Tuur zu Muusaa ibn ‚Imraan sprach, und dass Muusaa Allaahs Rede hörte – eine Stimme, die er mit seinen Ohren von Ihm und von keinem Anderen hörte. Und wer etwas anderes als dies sagt, der hat Unglauben begangen. [1]

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[1] Schaykhu-l-Islaam Ibn Taymiyyah sagte:
Die Überlieferungen sind zahlreich vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam, den Sahaabah, den Tabi’iin und den Gelehrten der Ahlu-s-Sunnah nach ihnen, dass Er – tabaaraka wa ta’aalaa – mit einer Stimme ruft. Er rief zu Muusaa und wir am Tag der Auferstehung mit einer Stimme zu Seinen Dienern rufen. Er spricht die Offenbarung mit einer Stimme. Es ist von keinem Einzigen der Salaf überliefert, dass er sagte: ‚Allaah spricht ohne Stimme.‘ oder ohne Worte, noch dass irgendjemand leugnete, dass Allaah mit einer Stimme und mit Worten spricht.
[Al-Majmuu‘ Al-Fataawaa 12/304-305]

‚Abdullaah ibn Ahmad berichtet in As-Sunnah (Nr. 535):
Ich fragte meinen Vater (Imaam Ahmad) über die Leute, die behaupten, dass als Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – zu Muusaa sprach, Er nicht mit einer Stimme sprach. Da sagte mein Vater: „Dein Herr – ‚azza wa jall – sprach mit einer Stimme. Wir erzählen diese Ahaadiith genau so, wie sie überliefert wurden.

‚Abdullaah ibn Ahmad berichtet in As-Sunnah (Nr. 535):
Ich hörte Abuu Ma’mar Al-Hudhaliyy sagen: „Wer immer behauptet, dass Allaah – ‚azza wa jall – weder spricht, noch hört, noch sieht, noch ärgerlich wird, noch Gefallen findet ( und er nannte einige Eigenschaften), der hat Unglauben in Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – begangen. Wenn du ihn bei einer Quelle stehen siehst, dann wirf ihn hinein. Dies ist, was ich als meine Religion vor Allaah halte, da sie Ungläubige in Allaah – ‚azza wa jall – sind.“

Al-Aajuriyy sagt in Asch-Scharii’ah (S. 75):
Möge Allaah uns und euch gnädig sein. Wisse, dass die Aussage der Muslime, deren Herzen nicht von der Wahrheit abgewichen sind, und die rechtgeleitet sind zu dem, was in der Vergangenheit und der Gegenwart korrekt ist, ist, dass der Qur-aan das Wort Allaahs ist. Er ist nicht erschaffen, denn der Qur-aan ist vom Wissen Allaahs. Das Wissen Allaahs ist nicht erschaffen. Erhaben ist Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – darüber. Dies ist durch den Qur-aan, die Sunnah, die Aussagen der Sahaabah – radiy Allaahu ta’aalaa ‚anhum – und die Aussagen der Gelehrten der Muslime – rahmatu Allaahi ta’aalaa ‚alaihim – bewiesen. Es wird nicht geleugnet, außer von einem dreckigen Jahmiyy. In den Augen der Gelehrten sind die Jahmiyyah Ungläubige.
Siehe Punkt 15 dieses Buches mit den jeweiligen Fußnoten.

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

18. Februar 2014 Posted by | 'alaihi salaam, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Bid'ah/Erneuerung, Moses / Musa, Qur-aan, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Sprechen, Umgang mit Nicht-Muslimen | , | 1 Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 71)

71.: Ungerechtfertigte Rede über Allaahs Qadar (Vorbestimmung) ist verboten.

وَالْكَلَامُ وَالْجِدَالُ وَالْخُصُومَةُ فِي الْقَدَرِ خَاصَّةً مَنْهِيٌّ عَنْهُ (عِنْدَ) جَمِيع الْفِرَقِ, لِأَنَّ الْقَدَرَ سِرُّ اللهِ وَنَهَى الرَّبُّ – تَبَارَكَ وَتَعَالَى – الْأَنْبِياءَ عَنِ الْكَلَامِ فِي الْقَدَرِ, وَنَهَى رَسُولُ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – عَنِ الْخُصُومَةِ فِي الْقدَرِ, وَكَرِهَهُ الْعُلَمَاءُ وَأَهْلُ الْوَرَعِ وَنَهُوْا عَنِ الْجِدَالِ فِي الْقَدَرِ, فَعَلَيْكَ بِالتَّسْلِيمِ وَالْإِقْرَارِ وَالْإِيمَانِ, وَاعْتِقَادِ مَا قَالَ رَسُولُ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – فِي جُمْلَةِ الْأَشْيَاءِ وَتَسْكُتُ عَمَّا سِوَى ذَلِكَ

(Ungerechtfertigte) Rede, Diskussion und Streit über Al-Qadar ist für alle Sekten verboten. Denn Al-Qadar ist das Geheimnis Allaahs. Und der Herr – tabaaraka wa ta’aalaa – untersagte den Propheten (solche) Rede über Al-Qadar. Und der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – untersagte den Streit über Al-Qadar. Und die ‚Ulamaa‘ (Gelehrten) und die Leute der Frömmigkeit hassten und untersagten die Diskussion über Al-Qadar. Und dir obliegt At-Tasliim (die Ergebenheit), Al-Iqraar (die Bestätigung) und Al-Iimaan. Und glaube an das, was der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – über die Dinge gesagt hat, und schweige über anderes als das.

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

17. Februar 2014 Posted by | andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Sprechen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 69)

69.: Zweifle den Islaam desjenigen an, der den Hadiith des Gesandten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – nicht annimmt.

وَإِذَا سَمِعْتَ الرَّجُلَ يَطْعَنُ عَلَى الْآثَارِ وَلَا يَقْبَلُهَا أَوْ يُنْكِرُ شَيْئاً مِنْ أَخْبَارِ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – فَاتَّهِمْهُ عَلَى الْإِسْلَام, فَإِنَّهُ رَجُلٌ رَدِيءُ الْقَوْلِ وَالْمَذْهَبِ, وَإِنَّمَا طَعَنَ عَلَى رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – وَ أَصْحَابِهِ, لِأَنَّهُ إِنَّمَا عَرَفْنَا اللهَ وَعَرَفْنَا رَسُولَ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – وَعَرَفْنَا الْقُرْآنَ وَعَرَفْنَا الْخَيْرَ وَالشَّرَّ وَالدُّنْيَا وَالْآخِرَةَ بِالْآثَرِ

Und wenn du einen Mann die Überlieferungen anfechten hörst, er sie nicht akzeptiert oder etwas von den Überlieferungen des Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – leugnet, dann stelle seinen Islaam in Frage, denn er ist ein Mann mit schlimmem Reden und schlimmer Madhhab (Lehre/Meinung). Und wahrlich, er fechtet den Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – und seine Sahaabah an, denn wir wußten von Allaah, dem Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam, dem Qur-aan, dem Guten und dem Schlechten, der Dunyaa und der Aakhirah wahrlich nur durch die Überlieferungen. [1]

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[1] Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
Es wird eine Zeit kommen, dass wenn ein Mann auf seinem Sofa sitzt und ihm ein Hadiith erzählt wird, er antworten wird: „Zwischen uns und euch ist das Buch von Allaah – ‚azza wa jall. Was wir darin als halaal (erlaubt) vorfinden, nehmen wir als halaal an, und was wir darin als haraam (verboten) vorfinden, nehmen wir als haraam an.“ Aber wahrlich, was der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – verboten hat, ist wie das, was Allaah verboten hat.
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا زَيْدُ بْنُ الْحُبَابِ، عَنْ مُعَاوِيَةَ بْنِ صَالِحٍ، حَدَّثَنِي الْحَسَنُ بْنُ جَابِرٍ، عَنِ الْمِقْدَامِ بْنِ مَعْدِيكَرِبَ الْكِنْدِيِّ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ ـ صلى الله عليه وسلم ـ قَالَ ‏ „‏ يُوشِكُ الرَّجُلُ مُتَّكِئًا عَلَى أَرِيكَتِهِ يُحَدَّثُ بِحَدِيثٍ مِنْ حَدِيثِي فَيَقُولُ بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمْ كِتَابُ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ فَمَا وَجَدْنَا فِيهِ مِنْ حَلاَلٍ اسْتَحْلَلْنَاهُ وَمَا وَجَدْنَا فِيهِ مِنْ حَرَامٍ حَرَّمْنَاهُ ‏.‏ أَلاَ وَإِنَّ مَا حَرَّمَ رَسُولُ اللَّهِ ـ صلى الله عليه وسلم ـ مِثْلُ مَا حَرَّمَ اللَّهُ ‏“
[Überliefert von Ahmad, Abuu Daawud, Ibn Maajah und At-Tirmidhiyy, der ihn als hasan einstufte. Schaykh Al-Albaaniyy stufte ihn in Sahiihu-l-Jaami‘ (Nr. 8186) als sahiih ein.]

Imaam Maalik – rahimahu Allaah – sagte:
„Jeder nach dem Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – wird seine Aussagen akzeptiert oder angefochten haben, nicht so der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam.“
[Überliefert von ‚Abdu-l-Barr in Jaami‘ Bayaan Al-‚Ilm (2/91).]

Imaam Ahmad – rahimahu Allaah – sagte:
„Wer immer einen Hadiith des Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – anfechtet, der befindet sich am Rande der Zerstörung.“
[Überliefert in Tabaqaatu-l-Hanaabilah (2/15) und von Ibn Battah in Al-Ibanatu-l-Kubraa (1/97).]

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

27. Dezember 2013 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Imaan, Qur-aan, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Sprechen | | Hinterlasse einen Kommentar