Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Wie das Feiern des Geburtstags begann

Auf der ganzen Welt feiern Freunde und Verwandte Geburtstag, geben dem Gefeierten Geschenke und wünschen ihm „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“. Aber warum? Wo hat diese allgemeine Gewohnheit ihren Ursprung?

Das Welt Buch – Childcraft International sagt bezüglich „Feiertage und Geburtstage“: „Seit tausenden von Jahren haben die Menschen auf der ganzen Welt an den Geburtstag als einen sehr besonderen Tag gedacht. Vor langer Zeit glaubten Menschen, dass einer Person an ihrem Geburtstag von guten Geistern geholfen werden kann, oder dass ihr von bösen Geistern geschadet werden kann. Wenn also jemand Geburtstag hatte, versammelten sich Freunde und Verwandte, um sie oder ihn zu beschützen. Und so begann das Feiern des Geburtstags.“
„Die Idee, Kerzen auf eine Geburtstags-Torte zu stecken, stammt aus der griechischen Antike. Die Griechen beteten viele Götter und Göttinnen an. Darunter war eine, die Artemis genannt wurde.“ „Artemis war die Göttin des Mondes. Die Griechen feierten ihren Geburtstag einmal in jedem Monat, indem sie ihr spezielle Kuchen zu ihrem Tempel brachten. Die Kuchen waren rund wie der Vollmond. Und weil der Mond scheint waren die Kuchen mit brennenden Kerzen dekoriert.“
Die Griechen glaubten, dass jeder einen Schutz-Geist oder Dämon hatte, der schon bei der Geburt dabei war, und der über ihn oder sie im Leben wachte. Dieser Geist hatte eine mystische Beziehung zu dem Gott, an dessen Geburtstag die Person geboren war.
Die Römer haben diese Idee ebenfalls übernommen. Diese Vorstellung wurde im menschlichen Glauben mitgeführt und reflektiert sich im Schutzengel, der guten Fee und dem Schutzheiligen. Geburtstags-Kerzen haben im Volksglauben eine spezielle Magie, um Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Leuchtende Kegel und Opferfeuer haben eine mystische Bedeutung seit der Mensch das erste Mal einen Altar für seine Götter errichtete. Die Geburtstags-Kerzen sind also eine Ehre und Anerkennung für das Geburtstags- Kind und sollen Glück bringen.
Dieser Experte sagte weiter: „Mehr und mehr aber schreiben die Menschen auf der ganzen Welt ihrem tatsächlichen Geburtsdatum eine gewisse Magie zu. Wir tragen einen Ring mit unserem Geburtsstein als Glücksbringer; und wenn wir die Kerzen auf unserem Geburtstags-Kuchen auspusten, passen wir auf, dass wir geheim halten, was wir uns gewünscht haben. Wenn wir es verraten, geht es natürlich nicht in Erfüllung.“
„Mit anderen Worten, man folgt sehr oft DEM ALTEN GEBURTSTAGSGLAUBEN. Man wird aufmerksam auf die Bedeutung altertümlicher Geburtssymbole und frönt alten Festen. Man nimmt diese nicht ernst – hauptsächlich zum Spaß.“
Warum sagen Leute „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“ zueinander? Der Experte sagt: „Weil uns die guten Wünsche unserer Freunde und Familie vor bösen Geistern schützen sollen.“
Ägypter feierten Geburtstage, aber nur für ihre Herrscher. Sie führten Paraden, Zirkusse, Gladiatoren-Wettkämpfe und prächtige Feste auf. Die Römer inszenierten Paraden und Wagenrennen, um Geburtstage zu feiern; einige davon wurden für ihre Götter geschaffen. Sterbliche wurden nicht geehrt oder auch nur an den Tag ihrer Geburt erinnert.
Die Geburtstags-Torte ist erst 200 Jahre alt! Kuchen aus gesüßtem Brotteig und mit Zucker überzogen waren die ersten Geburtstags-Kuchen und sie haben ihren Ursprung in Deutschland. Es wurde gesagt, dass es ein Zeichen von Unglück im kommenden Jahr sei, wenn der Kuchen beim Backen fällt. Münzen, Knöpfe und Ringe wurden in den Kuchen gebacken. Dem Gast, der das Stück mit der Münze bekam, war Reichtum in der Zukunft garantiert, der Ring stand für Heirat.
In der Antike beteten Menschen über den Flammen eines offenen Feuers. Sie glaubten, dass der Rauch ihre Gedanken hinauf zu den Göttern trug. Heute glaubt man, dass ein Wunsch wahr wird, wenn man alle Kerzen mit einem Atemzug auspustet.
Alle diese Bräuche und Traditionen, die mit dem Feiern des Geburtstags verbunden sind, haben mit dem Voraussagen der Zukunft, guten Wünschen für die Zukunft und Glücksbringern gegen böse Geister und dergleichen zu tun. Alle Geburtstags-Rituale, Spiele und Zeremonielle sind eine Form der Beglückwünschung des Geburtstags-Kindes, welche ihre Magie im kommenden Jahr ausüben sollen.
Aber, wie wir sehen, dieser Brauch ist absolut HEIDNISCH!
Die Tradition von Geburtstags-Feiern begann in Europa vor langer Zeit. Es wurde befürchtet, dass böse Geister es besonders am Geburtstag einer Person auf diese abgesehen haben. Um sie vor Schaden zu schützen, kamen Freunde und Familie zu der Person, die Geburtstag hatte, um gute Gedanken und Wünsche zu bringen. Geschenke brachten sogar noch mehr gute Stimmung, um die bösen Geister abzuwehren.
So begann das Feiern des Geburtstags.
Zuerst wurden nur die Könige als wichtig genug angesehen, eine Geburtstags Feier zu haben (vielleicht hat so die Tradition der Geburtstags-Krone begonnen?). Nach einiger Zeit wurden Kinder miteinbezogen. Die ersten Kinder- Geburtstage fanden in Deutschland statt und wurden Kinderfeste genannt.
Sollte ein Muslim etwas zu tun haben mit Zeremonien, die zurückzuführen sind auf heidnische Zeiten und Rituale? Sollte ein wahrer Muslim oder seine oder ihre Kinder heidnische Geburtstags-Feiern geniessen, nur weil sie so reizend, lustig und „unschuldig“ sind?
Diese Geburtstags-Veranstaltungen stammen also aus dem heidnischen Glauben. Sie beinhalten auch die Imitation der Juden und Christen in ihren Geburtstags-Feiern. Um uns davor zu warnen, ihrer Art und ihren Traditionen zu folgen, sagte der Prophet صلى الله عليه و سلم : „Ihr werdet dem Weg der Leute vor euch Schritt für Schritt folgen. Selbst wenn sie in das Loch, in das sich eine Eidechse zurückzieht, gehen würden, würdet ihr dort auch hineingehen.“ Dann sagten die Sahabah: „Oh Gesandter Allahs! Meinst du die Juden und Christen?“ Er sagte: „Wer sonst?!“ (Überliefert von Bukhari und Muslim)
Der Prophet صلى الله عليه و سلم sagte auch: “ Wer immer ein Volk imitiert, ist einer von ihnen.“ (Abu Dawud)
In der Sunnah: Anas ibn Maalik رضي الله عنه sagte: Der Gesandte Allahs صلى الله عليه و سلم kam nach Medinah, und sie hatten zwei Tage, an denen sie (entspannten und) spielten. Er sagte: „Was sind diese zwei Tage?“ Sie sagten: „Wir pflegten in der Jahiliyyah (an diesen beiden Tagen) zu spielen.“ Der Gesandte Allahs صلى الله عليه و سلم sagte: „Allah hat euch statt dessen etwas besseres gegeben: Yawm Ul-Duha (Eid Al-Adha) und Yawm Al-Fitr (Eid Ul-Fitr).
(Überliefert von Abu Dawud)
Dies zeigt deutlich, dass der Prophet صلى الله عليه و سلم seiner Ummah definitiv verbot, die Feste der Kuffaar zu feiern, und er versuchte mit allen Möglichkeiten, sie abzuschaffen. Die Tatsache, dass die Religion der Leute der Schrift akzeptiert ist, bedeutet nicht, dass ihre Feste zugelassen sind oder von der Ummah aufrecht erhalten werden sollen, so wie der Rest ihres Unglaubens und ihrer Sünden nicht zugelassen sind. Tatsächlich bemühte der Prophet صلى الله عليه و سلم sich sehr, seiner Ummah zu befehlen, sich in vielen mubaah (erlaubten) Dingen von ihnen zu unterscheiden, und in vielerlei Hinsicht in der Anbetung. Dieses Anderssein war eine Barriere in allen Aspekten, denn je mehr unterschiedlich man ist, umso weniger wahrscheinlich ist es, dass man so handelt wie diejenigen, die in die Irre gehen.
Der Hadith „Jedes Volk hat seine Feste, und dies ist unser Fest.“ impliziert Exklusivität, dass jedes Volk seine eigenen Feste hat. Wie Allah sagt (Interpretation der Bedeutung): „Jeder hat eine Zielrichtung, zu der er sich hinwendet.“ (Qur’an 2:148) und „Für jeden von euch haben Wir ein Gesetz und einen deutlichen Weg festgelegt.“ (Qur’an 5:48). Dies impliziert, dass jede Nation ihre eigene Art hat. Das Laam in Li-Kulli (für jeden) impliziert Exklusivität. Wenn also die Juden ein Fest haben, und die Christen ein Fest haben, so ist es nur für sie, und wir sollten keinen Teil daran haben; so wie wir nicht ihre Qiblah (Gebetsrichting) oder ihre Gesetzte teilen.

http://www.calgaryislam.com/
übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas aus:
http://sabeelalmumineen.wordpress.com/2011/12/11/how
-birthday-parties-began/

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13. Februar 2012 Posted by | Aqidah / Manhaj, Begriffserklärung, Bid'ah/Erneuerung, Gelehrte / Fataawaa / Zitate | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar