Qur-aan und Hadiith

بفهم السلف الصالح

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 103)

103.: Wer über Allaah oder Seinen Diin ohne Wissen spricht, hat die Grenzen überschritten.

Und wisse – rahimaka Allaah, dass wer über den Diin Allaahs seiner eigenen Ansicht, Analogie und Interpretation nach spricht, ohne Beweis aus der Sunnah und der Jamaa’ah, der hat über Allaah gesagt was er nicht weiß. [1] Und wer über Allaah sagt was er nicht weiß, der ist einer der Mutakallifuun (jemand, der die Grenzen überschritten hat). [2]

وَاعْلَمْ – رحمك الله – أَنَّ مَنْ قَالَ فِي دِينِ اللهِ بِرَأْيِهِ وَقِيَاسِهِ وَتَأْوِيلِهِ مِنْ غَيْرِ حُجَّةٍ مِنَ السُّنَّةِ وَالْجَمَاعَةِ فَقَدْ قَالَ عَلَى اللهِ مَا لَا يَعْلَمُ. وَمَنْ قَالَ عَلَى اللهِ مَا لَا يَعْلَمُ, فَهُوَ مِنَ الْمُتَكَلِّفِينَ

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[1] Im Buch Allaahs wird das Sprechen über Allaah ohne Wissen als eine Form des Schirk dargestellt. Er – subhaanahu wa ta’aalaa – sagt:
„قُلْ إِنَّمَا حَرَّمَ رَبِّىَ ٱلْفَوَ ٰحِشَ مَا ظَهَرَ مِنْهَا وَمَا بَطَنَ وَٱلْإِثْمَ وَٱلْبَغْىَ بِغَيْرِ ٱلْحَقِّ وَأَن تُشْرِكُوا۟ بِٱللَّهِ مَا لَمْ يُنَزِّلْ بِهِۦ سُلْطَـٰنًۭا وَأَن تَقُولُوا۟ عَلَى ٱللَّهِ مَا لَا تَعْلَمُونَ
Sag: Mein Herr hat nur die Abscheulichkeiten verboten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und (auch) die Sünde und die Gewalttätigkeit ohne Recht, und, daß ihr Allah (etwas) beigesellt, wofür Er keine Ermächtigung herabgesandt hat, und daß ihr über Allah (etwas) sagt, was ihr nicht wißt.
(Qur-aan 7:33)

[2] Masruuq – rahimahu Allaah – sagte: Wir kamen zu ‚Abdullaah bin Mas’uud – radiy Allaahu ‚anhu – und er sagte:
Oh ihr Leute! Wer etwas weiß, so soll er darüber sprechen, und wer etwas nicht weiß, der soll sagen: „Allaahu a’lam“. Denn es gehört auch zum ‚Ilm (Wissen), dass man „Allaahu a’lam“ sagt wenn man etwas nicht weiß. Allaah – ta’aalaa – sagte zu Seinem Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam:
„قُلْ مَآ أَسْـَٔلُكُمْ عَلَيْهِ مِنْ أَجْرٍۢ وَمَآ أَنَا۠ مِنَ ٱلْمُتَكَلِّفِينَ“
„Sag: Ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Und ich gehöre nicht zu den Mutakallifuun (denjenigen, die Unzumutbares auferlegen).“ (Qur-aan 38:86)
Überliefert von Al-Bukhaariyy (engl. Übers. 6/314/ Nr. 333)

وعن مسروق قال ‏:‏ دخلنا على عبدالله بن مسعود رضي الله عنه فقال ‏:‏ يا أيها الناس من علم شيئا فليقل به، ومن لم يعلم، فليقل ‏:‏الله أعلم، فإن من العلم أن يقول الرجل لما لا يعلم‏:‏ الله أعلم ‏.‏ قال الله تعالى لنبيه صلى الله عليه وسلم ‏:‏‏{‏قل ما أسألكم عليه من أجر وما أنا من المتكلفين‏}‏‏.‏ ‏(‏‏(‏رواه البخاري‏)‏‏)

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

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11. Dezember 2014 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 102)

102.: Der ‚Aalim (Wissende) ist derjenige, der dem Buch und der Sunnah folgt, auch wenn sein Wissen begrenzt ist.

Und wisse – rahimaka Allaahu, dass der ‚Ilm (das Wissen) nicht nur aus vielem Erzählen und (dem Besitz von) vielen Büchern besteht. Der ‚Aalim ist derjenige, der dem Wissen (dem Buch) und der Sunnah folgt, auch wenn er wenig Wissen [1] und wenige Bücher besitzt. Und wer sich vom Buch und der Sunnah unterscheidet, der ist ein Erneuerer, auch wenn er viel erzählt und viele Bücher hat.

وَاعْلَمْ – رَحِمَكَ اللهُ – أَنَّ الْعِلْمَ لَيْسَ بِكَثْرَةِ الرِّوَايَةِ وَالْكُتُبِ, إِنَّمَا الْعَالِمُ مَنِ اتَّبَعَ الْعِلْمَ وَالسُّنَنِ, وَإِنْ كَانَ قَلِيلَ الْعِلْمِ وَالْكُتُبِ, وَمَنْ خَالَفَ الْكِتَابَ وَالسُّنَّةَ فَهُوَ صَاحِبُ بِدْعَةٍ, وَإِنْ كَانَ كَثِيرِ الرِّوَايَةِ وَالْكُتُبِ

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[1] Asch-Schaafi’iyy – rahimahu Allaahu – sagte: „Wissen ist nicht was auswendig gelernt wird, sondern was nützt.“
Überliefert in Hilyatu-l-Auliyaa‘ von Abuu Nu’aym (9/123).

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29. November 2014 Posted by | andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Bid'ah/Erneuerung, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 101)

101.: Es wird immer eine Gruppe von Leuten auf dem Haqq (der Wahrheit) und der Sunnah sein.

Und wisse, dass es unter den Menschen immer eine Gruppe von Leuten des Haqq und der Sunnah geben wird, die Allaah rechtleitet und durch die Er andere rechtleitet und die Sunnah am Leben hält. Das sind diejenigen, die Allaah beschrieb, die wenig waren in Zeiten des Meinungsunterschieds.
Und Er sagt: „Doch nur diejenigen waren – aus Mißgunst untereinander – darüber uneinig, denen sie gegeben wurden, nachdem die klaren Beweise zu ihnen gekommen waren.“ [1]
So hob er sie hervor und sagte: „Und so hat Allah mit Seiner Erlaubnis diejenigen, die glauben, zu der Wahrheit geleitet, über die sie uneinig waren. Und Allah leitet, wen Er will, auf einen geraden Weg.“ [2]
Und der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Es wird immer eine Gruppe in meiner Ummah geben, die zu oberst auf dem Haqq sind. Ihnen wird kein Schaden zugefügt durch die, die sie im Stich lassen, bis Allaahs Befehl kommt.“ [3]

وَاعْلَمْ أَنَّهُ لَا يَزَالُ النَّاسُ فِي عِصَابَةٍ مِنْ أَهْلِ الْحَقِّ وّ السُّنَّةِ, يَهْدِيهِمُ اللهُ وَيَهْدِي بِهِمْ غَيْرَهُمْ, وَيُحْيِي بِهِمْ السُّنَنَ, فَهُمْ الَّذِينَ وَصَفَهُمْ اللهُ مَعَ قِلَّتِهِمْ عِنْدَ الاختِلَافِ, وَقَالَ: „ٱلَّذِينَ أُوتُوهُ مِنۢ بَعْدِ مَا جَآءَتْهُمُ ٱلْبَيِّنَـٰتُ بَغْيًۢا بَيْنَهُمْ„, فَاسْتَثْنَاهُمْ فَقَالَ: „فَهَدَى ٱللَّهُ ٱلَّذِينَ ءَامَنُوا۟ لِمَا ٱخْتَلَفُوا۟ فِيهِ مِنَ ٱلْحَقِّ بِإِذْنِهِۦ ۗ وَٱللَّهُ يَهْدِى مَن يَشَآءُ إِلَىٰ صِرَ ٰطٍۢ مُّسْتَقِيمٍ„, وَقَالَ رَسُولُ اللهِ – صلى الله عليه وسلم: „لَا (تَزَالُ عِصَابَةٌ) مِنْ أُمَّتِي ظَاهِرِينَ عَلَى الْحَقِّ لَا يَضُرُّهُمْ مَنْ خَذَلَهُمْ حَتَّى يَأْتِيَ أَمْرُ اللهِ

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[1] Suuratu-l-Baqarah (2):213
[2] Suuratu-l-Baqarah (2):213
[3] Überliefert von Muslim (engl. Übers. 3/1061/Nr. 4715), At-Tirmidhiyy (Nr. 2230) und Ibn Maajah (Nr. 10). Siehe auch Sahiih Al-Bukhaariyy (engl. Übers. 9/309/Nr. 414-415) und Sahiih Muslim (engl. Übers. 3/1061-1062/Nr. 4716-4722).
Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte: „Dieses Wissen wird von den Vertrauenswürdigen jeder Generation getragen werden. Sie werden Veränderungen davon ausschließen, die von denjenigen gemacht wurden, die die Grenzen überschritten, die falschen Behauptungen und falschen Interpretationen der Unwissenden.
Überliefert von Ibn ‚Adiyy; Ibn ‚Asaakir und anderen, und es ist sahiih.

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

28. November 2014 Posted by | Ahaadiith, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Bid'ah/Erneuerung, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 99)

99.: Die Abweichung des Jahmiyy

Und einige der ‚Ulamaa‘ (Gelehrten) – darunter Ahmad ibn Hanbal – sagten:
Der Jahmiyy ist ein Kaafir (Ungläubiger), er ist nicht von den Leuten der Qiblah. Sein Blut ist rechtmäßig. Er erbt nicht, noch wird von ihm ein Erbe empfangen. Denn er sagte, dass es kein Jum’ah und kein Jamaa’ah (Gemeinschafts-Gebet) gibt, und kein ‚Ied-Gebet, und keine Sadaqah. Und (weil) sie sagten: „Jemand, der nicht sagt, dass der Qur-aan erschaffen ist, ist ein Kaafir.“ Sie erlaubten das Schwert (den Kampf und das Töten) innerhalb der Ummah des Muhammad – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam. Sie widersprachen denen, die vor ihnen waren. Sie setzten die Menschen Prüfungen aus mit Dingen, von denen weder der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – noch einer seiner Sahaabah gesprochen hatten. Sie wollten die Masaajid (Moscheen) und die Gemeinschafts-Gebete verlassen sehen. Sie haben den Islaam geschwächt, haben verursacht, dass der Jihaad verlassen wird, und beschäftigten sich mit dem Sektenwesen. Sie widersprachen den Aathar (Überlieferungen) und erhoben ihr Wort mit dem, was aufgehoben war [1]. Sie benutzten Verse von unklarer Bedeutung als klaren Beweis, und brachten so in den Menschen Zweifel über ihre Religion auf. Sie debattierten über ihren Herrn und sagten: „Es gibt keine Bestrafung im Grab, kein Haud (Becken), keine Fürsprache, und Al-Jannah (das Paradies) und An-Naar (das Feuer) wurden nicht erschaffen.“ Sie leugneten vieles von dem, was der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – gesagt hat. Diejenigen, die es für rechtmäßig erklären, dass man sie als Ungläubige bezeichnet, erklären sie zu dem, und erlauben das Vergießen ihres Blutes aufgrund dieser Gesichtspunkte. Denn wer einen Aayah des Buches Allaahs zurückweist, der weist das gesamte Buch zurück. Und wer eine Überlieferung des Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – zurückweist, der weist alle Überlieferungen zurück, und er ist ein Ungläubiger in Allaah Al-‚Adhiim. Sie überdauerten die Zeit und fanden Herrscher, die ihnen dabei halfen und brachten diejenigen, die sich widersetzten, zum Schwert oder zur Peitsche. Das Wissen über die Sunnah und die Jamaa’ah wurde ausgelöscht und geschwächt, so dass sie unterdrückt wurden durch das manifestieren der Bid’ah (Erneuerung), der Rede darüber und ihre große Zahl. Sie gründeten Sitzungen, manifestierten ihre Meinungen, schrieben Bücher, lockten die Menschen und ersuchten Herrschaft für sie. Es war eine sehr große Fitnah (Heimsuchung) [2]. Nur die, die von Allaah beschützt wurden, waren davor in Sicherheit. Das Mindeste, mit dem der Mann, der mit ihnen saß, getroffen wurde, war, dass er Zweifel über seinen Diin (seine Religion) bekam, oder dass er ihnen folgte, oder dass er annahm, sie seien auf dem Haqq (der Wahrheit), nicht wissend ob ihre Aussage auf dem Haqq oder dem Baatil (der Falschheit) war, und so wurde er zum Zweifler. So wurden die Menschen vernichtet bis zur Zeit von Ja’far, der als Al-Mutawakkil [3] bekannt war, durch den Allaah die Bid’ah erlöschen ließ und den Haqq und die Leute der Sunnah hervorbrachte. Sie erhoben ihre Stimmen, trotz ihrer kleinen Anzahl und der großen Anzahl der Erneuerer, bis zu diesem Tag [4]. Was ihre Prinzipien und ihre Irreleitung angeht, so blieben einige von ihnen dabei, danach zu handeln und dazu aufzurufen, mit niemandem, um sie von ihren Aussagen und Taten abzuhalten.

وَقَالَ بَعْضُ الْعُلَمَاءِ – مِنْهُمْ أَحْمَدُ بْنُ حَنْبَلٍ: الْجَهْمِيُّ كَافِرٌ, لَيْسَ مِنْ أَهْلِ الْقِبلَةِ, حَلَالُ الدَّم, لَا يَرِثُ وَلَا يُورَثُ, لِأَنَّهُ قَالَ: لَا جُمْعَةَ وَلَا جَمَاعَةَ, (وَلا عِيدَيْنِ) وَلَا صَدَقَةَ, وَقَالُوا: إِنَّ مَنْ لَمْ يَقُلْ: الْقُرْآنُ مَخْلُوقٌ فَهُوَ كَافِرٌ, وَاسْتَحَلُّوا السَّيْفَ عَلَى أُمَّةِ مُحَمَّدٍ – صلى الله عليه وسلم, وَخَالَفُوا مَنْ كَان قَبْلَهُمْ, وَامْتَحَنُوا النَّاسَ بِشَيْءٍ لَمْ يَتَكَلَّمْ فِيهِ رَسُولُ اللهِ – صلى الله عليه وسلم, وَلَا أَحَدٌ مِنْ أَصْحَابِهِ, وَأَرَادُوا تَعْطِيلَ الْمَسَاجِدِ وَالْجَوَامِعِ, وَأَوْهَنُوا الْإِسْلَامَ, وَعَطَّلُوا الْجِهَادَ, وَعَمِلُوا فِي الْفُرْقَةِ, وَخَالَفُوا الْآثَرَ, وَتَكَلَّمُوا بِالْمَنْسُوخِ, وَاحْتَجُّوا بِالْمُتَشَابِهِ, فَشَكَّكُوا النَّاسَ فِي آرائِهِمْ وَأَدْيَانِهِمْ, وَاخْتَصَمُوا فِي رَبِّهِمْ, وَقَالُوا: لَيْسَ عَذَابُ قَبْرٍ, وَلَا حَوْضٌ وَلَا شَفَاعَةٌ, وَالْجَنَّةُ وَالنَّارُ لَمْ يُخْلَقَا, وَأَنْكَرُوا كَثِيراً مِمَّا قَالَ رَسُولُ اللهِ – صلى الله عليه وسلم, فَاسْتَحَلَّ مَنِ اسْتَحَلَّ تَكْفِيرَهُمْ وَدِمَاءَهُمْ مِنْ هَذَا الْوَجْهِ. لِأَنَّ مَنْ رَدَّ آيَةً مِنْ كِتَابِ اللهِ فَقَدْ رَدَّ الْأَثَرَ كُلَّهُ, وَمَنْ رَدَّ أَثَراً عَنْ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – فَقَدْ رَدَّ الْأَثَرَ كُلَّهُ, وَهُوَ كَافِرٌ بِاللهِ الْعَظِيمِ, فَدَامَتْ لَهُمُ الْمدَّةُ, وَوَجَدُوا مِنَ السُّلْطَانِ مَعُونَةً عَلَى ذَلِكَ, وَوَضَعُوا السَّيْفَ وَالسَّوْطَ دُونَ ذَلِكَ, فَدَرَسَ عِلْمُ السُّنَّةِ وَالْجَمَاعَةِ (وَأَوْهَنُوهُمَا) وَصَارَتا مَكْتُومَيْنِ. لإِظْهَارِ الْبِدعِ وَالْكَلَامِ فِيهَا وَلِكَثْرَتِهِمْ, وَاتَّخَذُوا الْمجَالِسَ, وَأَظْهَرُوا رَأْيَهُمْ, وَوَضَعُوا فِيهِ الْكُتُبَ, وَأَطْمَعُوا النَّاسَ, وَطَلَبُوا لَهُمْ الرِّيَاسَةَ, فَكَانَتْ فِتْنَةٌ عَظِيمَةٌ لَمْ يَنْجُ مِنْهَا إِلَّا مَنْ عَصَمَ اللهُ, فَأَدْنَى مَا كَانَ يُصِيبُ الرَّجُلَ مِنْ مُجَالَسَتِهِمْ أَنْ يَشُكَّ فِي دِينِهِ, أَوْ يُتَابِعَهُمْ أَوْ يَزْعُمَ أَنَّهُمْ عَلَى الْحَقِّ, وَلَا يَدْرِي أَنَّهُ عَلَى الْحَقِّ أَوْ عَلَى الْبَاطِلِ, فَصَارَ شَاكّاً, فَهَلَكَ الْخَلْقُ, حَتَّى كَانَ أَيَّامُ جَعْفَرَ – الَّذِي يُقَالُ لَهُ الْمتَوَكِّلُ, فَأَطْفَأَ اللهُ بِهِ الْبِدَعَ, وَأَظْهَرَ بِهِ الْحَقَّ, وَأَظْهَرَ بِهِ أَهْلَ السُّنَّةِ, وَطَالَتْ أَلْسِنَتُهُمْ, مَعَ قِلَّتِهِمْ وَكَثْرَةِ أَهْلِ الْبِدَعِ إِلَى يَوْمِنَا (هَذَا) وَالرَّسْمُ وَأَعْلَامُ الضَّلَالَةِ قَدْ بَقِيَ قَوْمٌ يَعْمَلُونَ بِهَا, وَيَدْعُونَ إِلَيْهَا, لَا مَانِعَ يَمْنَعُهُمْ, وَلَا أَحَدَ يَحْجُزُهُمْ عَمَّا يَقُولُونَ وَيَعْمَلُونَ

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[1] Die Mu’tazilah und die Raafidah leugneten Aufhebung (Naskh). Vor ihnen hatten die Juden dies geleugnet.

[2] Es wurde verkündet, dass jeder sich an den Glauben der Mu’tazilah halten musste, dass der Qur-aan erschaffen wurde. Die Gelehrten wurden bedroht und es wurde ihnen befohlen, damit einverstanden zu sein. Diejenigen, die sich weigerten, mündlich zuzustimmen, wurden eingesperrt, mit dem Tode bedroht und gefoltert. Imaam Ahmad – rahimahu Allaah – blieb standhaft, trotz mehrerer Monate im Gefängnis, in denen er immer wieder vor die Autoritäten gebracht, mit dem Tode bedroht und in Ketten gelegt wurde. Schließlich wurde er in der Öffentlichkeit heftig ausgepeitscht. ‚Aliy ibn Al-Madiiniyy sagte: “Wahrlich, Allaah hat dieser Religion durch Abu Bakr am Tag der Apostasie (Riddah) und durch Ahmad ibn Hanbal am Tag der Prüfung (Mihnah) geholfen.”
Überliefert von Adh-Dhahaabiyy in Tadhkiratu-l-Huffaadh (2/432).

[3] Der ‚Abbaasid Kaliph, Al-Mutawakkil ‚alaa Allaah: Abu-l-Fadl, Ja’far, Sohn von Al-Mu’tasim bi Allaah, Al-Quraschiyy. Er starb im Jahr 247 nach der Hijrah. Rahimahu Allaah.

[4] Siehe den Brief von Ahmad ibn Hanbal an Al-Mutawakkil, der in As-Sunnah seines Sohnes, ‚Abdullaah, als Punkt 84 erwähnt wird.

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

22. November 2014 Posted by | andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Bid'ah/Erneuerung, Sadaqah, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | , | Hinterlasse einen Kommentar

Während des Du’aa‘ bei der Khutbah die Hände erheben?

Frage:
Was ist der Hukm (Rechtsspruch) bezüglich desjenigen, der seine Hände erhebt, während der Khatiib für die Muslime während der zweiten Khutbah Du’aa‘ macht? Bitte mit Daliil (Beweis), möge Allaah Sie belohnen.

Antwort:
Al-hamdu li Allaah.
Das Erheben der Hände ist nicht vorgeschrieben während der Khutbah des Jumu’ah (Freitags) oder der Khutbah des ‚Iid. Weder für den Imaam noch für die Mitglieder der Gemeinschaft.
Was jedoch vorgeschrieben ist, ist dem Khatiib aufmerksam zuzuhören und zu seinem Du’aa‘ „Aamiin“ zu sagen – zu sich selbst ohne die Stimme zu erheben. Aber was das Erheben der Hände angeht, so ist dies nicht vorgeschrieben, denn der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – erhob seine Hände weder während der Khutbah des Jumu’ah noch der Khutbah des ‚Iid.
Als einer der Sahaabah einen der Amiire seine Hände während der Khutbah des Jumu’ah erheben sah, dementierte er dies und sagte: „Der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – erhob sie nicht.“
Ja, wenn der Imaam um Regen bittet während der Khutbah des Jumu’ah, dann kann er die Hände erheben – wie bei jeder Bitte um Regen, denn der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – pflegte seine Hände in dieser Situation zu erheben. Wenn er also um Regen bittet während der Khutba des Jumu’ah oder der Khutbah des ‚Iid, dann ist es für ihn vorgeschrieben, seine Hände zu erheben, nach dem Beispiel des Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa salla.

Majmuu‘ Fataawaa wa Maqaalaat Mutanawwi’ah li Samahaat al-Schaykh al-‚Allaamah ‚Abd al-‚Aziiz ibn ‚Abd Allaah ibn Baaz – rahimahu Allaah, Teil 12, Seite 339

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السؤال:
ما حكم من يرفع يديه والخطيب يدعو للمسلمين في الخطبة الثانية مع الدليل، أثابكم الله؟

الجواب:
الحمد لله
رفع اليدين غير مشروع في خطبة الجمعة ولا في خطبة العيد لا للإمام ولا للمأمومين، وإنما المشروع الإنصات للخطيب والتأمين على دعائه بينه وبين نفسه من دون رفع صوت ، وأما رفع اليدين فلا يشرع ، لأن النبي صلى الله عليه وسلم لم يكن يرفع يديه في خطبة الجمعة ولا في خطبة الأعياد ،
ولما رأى بعض الصحابة بعض الأمراء يرفع يديه في خطبة الجمعة أنكر عليه ذلك، وقال: ما كان النبي صلى الله عليه وسلم يرفعهما ،
نعم إذا كان يستغيث في خطبة الجمعة للاستسقاء، فإنه يرفع يديه حال الاستغاثة – أي طلب نزول المطر – لأن النبي صلى الله عليه وسلم كان يرفع يديه في هذه الحالة ، فإذا استسقى في خطبة الجمعة أو في خطبة العيد فإنه يشرع له أن يرفع يديه تأسياً بالنبي صلى الله عليه وسلم .

كتاب مجموع فتاوى ومقالات متنوعة لسماحة الشيخ العلامة عبد العزيز بن عبد الله بن باز – رحمه الله – ج/12 ص/339.

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Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com)

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siehe auch: http://www.islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/41-gebet-salah/freitags-gebet-jumu-ah-salah/385-waehrend-khutbah-dua-des-imams-haende-heben-und-laut-qaminq-sagen

17. Oktober 2014 Posted by | 'Ibaadah, Akhlaaq / Fiqh, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Du'aa (Bittgebete), Gelehrte / Fataawaa / Zitate, Ibn Baaz, Salafi | | Hinterlasse einen Kommentar

Die Nutzung der Fußnoten anderer Authoren, Hadiith-Verweise, usw., ohne die Quelle zu erwähnen – Moosaa Richardson

As-salaamu ‚alaikum wa rahmatu Allaah

Es existiert eine Angewohnheit unter einigen Brüdern, wenn sie Artikel oder Fußnoten zu Übersetzungen schreiben, dass sie Fußnoten oder Verweise Anderer benutzen ohne zu erwähnen, dass sie die Fußnoten von ihnen genommen haben oder sie zusammengefasst haben.

Ich meine damit, um ein praktisches Beispiel zu geben: Zum Beispiel du schreibst einen Artikel über die Wichtigkeit, an den ‚Ulamaa‘ festzuhalten. So findest du einen schönen und sehr relevanten Hadiith aus einem Artikel auf spubs.com. Also setzt du eine Notiz in deinen Artikel und benutzt (nur) den Verweis, der von spubs.com angegeben wurde, wie z.B. „Al-Mu’jam Al-Kabiir von At-Tabaraaniyy, 12/203“.

Einige der Gefahren dieser Praxis können wie folgt beschrieben werden:

1) Du hast Wissen ohne die Angabe der Quellen nicht korrekt vermittelt;
2) Du hast die Nachforschung anderer gestohlen;
3) Du hast das Vertrauen der Wissensvermittlung verletzt;
4) Du hast Menschen denken lassen, dass du mehr Wissen besitzt, oder mehr in der Lage bist, Nachforschungen anzustellen, als das tatsächlich der Fall ist;
5) Du gebrauchst möglicherweise das Internet, um eine Identität für dich selbst aufzubauen, einen Forscher, etwas, von dem du weit entfernt bist (und dies wurde oft gesehen).

Schaykh Rabii‘ wurde zu dieser Praxis gefragt und er sagte es sei „SARIQAH, SARIQAH!“ (Diebstahl, Diebstahl!). Er sagte, dass in diesem Fall eine Person Verdienst für etwas beansprucht, was sie nicht getan hat.

Lieber Bruder, zähle nicht die Male, in denen du diese Praxis gesehen hast, und führe dich so selbst in die Irre zu denken, dass daran etwas nicht wirklich falsch ist!

Sondern steigere deine Bescheidenheit, erwähne deine Quellen, verdeutliche die Dinge und erlaube nicht, dass die Leute dich für etwas anerkennen, was du nicht getan hast.

Es wurde überliefert, dass Schaykh Al-Albaaniyy – rahimahu Allaah – ein Dawwaar (ein rotierendes Bücherregal) hatte, welches er auf seinem Schreibtisch aufgestellt hatte. Der Schaykh hatte es eigentlich selbst gebaut. So bemerkte einer seiner Studenten, welch schlaue Erfindung es sei. Da erzählte der Schaykh ihm, dass es ursprünglich nicht seine eigene Idee gewesen war, sondern dass er sie von Schaykh Ahmad Schaakir hatte und nur eine größere Version angefertigt hatte.

Schau wie unser Schaykh nicht wollte, dass irgendjemand dachte, dass er auch nur eine Idee hatte, die nicht wirklich seine eigene war. Schau auf die Reinheit der Seele in einer solchen Tat, schau auf die Klarheit!

Also alles was uns obliegt, ist die vollständige Erwähnung der Quellen. Wenn wir die Notizen von jemandem zum Takhriij eines Hadiith übersetzen, dann sagen wir nach der Erwähnung einfach: „Dies ist Fulaans Takhriij des Hadiith aus dem Buch „Kathaa“, S. xx“.
Dadurch nehmen wir den Weg der Klarheit ein und befreien uns selbst von den oben genannten Problemen.

Lasst uns einander gegenseitig raten, diese schlechte Angewohnheit zu verlassen, ohne jemanden dafür zu beschuldigen, es aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit getan zu haben. Denn es ist sehr weit verbreitet und möglicherweise hat bisher noch niemand davor gewarnt.

Es ist etwas, was korrigiert werden muss, da es „schlimmer als Tadliis (Betrug)“ ist, wie es Schaykh Rabii‘ beschrieb.

Ich bete, dass Allaah dir damit nützt, Und Allaah weiß es am besten.

Moosaa Richardson

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Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas (www.quranundhadith.wordpress.com) aus: http://www.salafitalk.net/st/viewmessages.cfm?Forum=14&Topic=1991

11. Oktober 2014 Posted by | Akhlaaq / Fiqh, Englisch, Gelehrte / Fataawaa / Zitate | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 96)

96.: Die Religion liegt im Befolgen der Art und Weise des Gesandten und seiner Gefährten.

Und wisse – rahimaka Allaah, dass die Ahlu-l-‚Ilm (Leute des Wissens) nicht aufhörten, die Aussage der Jahmiyyah zu widerlegen bis zur Zeit der Khilaafah von Banu-l-‚Abbaas, als die Niederen und Abscheulichen in den Angelegenheiten der Allgemeinheit sprachen, die Überlieferungen des Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – anfechteten und Analogie und Meinungen nutzten. Sie ernannten diejenigen, die mit ihnen uneinig waren, zu Ungläubigen. So übernahm
der Unwissende, der Tor und derjeinige ohne Wissen ihre Aussage, bis sie in Unglauben fielen, ohne es zu wissen. Die Ummah wurde auf vielerlei Art und Weise zerstört, fiel auf vielerlei Art und Weise in Unglauben, wurde auf vielerlei Art und Weise ketzerisch, ging auf vielerlei Art und Weise in die Irre und erneuerte auf vielerlei Art und Weise. Außer demjenigen, der gefestigt war auf der Aussage des Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – und worauf er und seine Sahaabah (Gefährten) waren, und der keinen von ihnen als fehlerhaft erklärte oder übertrat, worauf sie waren. Und ihm genügt, was für sie ausreichend war, und er weicht nicht ab von ihrem Weg und ihrem Madh-hab. Er weiß, dass sie auf dem korrekten Islaam und dem korrekten Iimaan waren. So folgt er ihnen in seiner Religion (und findet Ruhe) und weiß, dass der Diin (die Religion) im Taqliid (Befolgen) liegt. Und das Befolgen bezieht sich auf die Gefährten des Muhammad – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam.

وَاعْلَمْ – رَحِمَكَ الله – أَنَّ أَهْلَ الْعِلْمِ لَمْ يَزَالُوا يَرُدُّونَ قَوْلَ الْجَهْمِيَّةِ حَتَّى كَانَ فِي خِلَافَةِ بَنِي أباسُ تكَلَّمَ الرُّوَيبِضَةُ فِي أَمْرِ الْعَامَّةِ, وَطَعَنُوا عَلَى آثَرِ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم, وَأَخَذُوا بِالْقِيَاسِ وَالرَّأْيِ, وَكَفَّرُوا مَنْ خَالَفَهُمْ, فَدَخَلَ فِي قَوْلِهِمْ الْجَاهِلُ وَالْمُغَفَّلُ وَالَّذِي لَا عِلْمَ لَهُ, حَتَّى كَفَرُوا مِنْ حَيْثُ لَا يَعْلَمُونَ, فَهَلَكَتِ الْأُمَّةُ مِنْ وُجُوهٍ, وَكَفَرَتْ مِنْ وُجُوهٍ, وَتَزَنْدَقَتْ مِنْ وُجُوهٍ, وَضَلَّتْ مِنْ وُجُوهٍ, وَابْتَدَعَتْ مِنْ وُجُوهٍ, إِلَّا مَنْ ثَبَتَ عَلَى قَوْلِ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – وَأَمْرِهِ وَأَمْرِ أَصْحَابِهِ, وَلَمْ يُخَطِّئْ أَحَداً مِنْهُمْ, وَلَمْ (يخاوز) أَمْرَهُمْ, وَوَسِعَهُ مَا وَسِعَهُمْ, وَلَمْ يَرْغَبْ عَنْ طَرِيقَتِهِمْ وَمَذْهَبِهِمْ, وَعَلِمَ أَنَّهُمْ كَانُوا عَلَى الْإِسْلَامِ الصَّحِيحِ وَالْإِيمَانِ الصَّحِيحِ, فَقَلَّدَهُمْ دِينَهُ (وَاسْتَرَاحَ), وَعَلِمَ أَنَّ الدِّينَ إِنَّمَا هُوَ بِالتَّقْلِيدِ, وَالتَّقْلِيدُ لِأَصْحَابِ مُحَمَّدٍ – صلى الله عليه وسلم.

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

7. Juni 2014 Posted by | 'Ibaadah, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Aqidah / Manhaj, Arabisch العربية, Bid'ah/Erneuerung, Salafi, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 95)

95.: Der Vorzug des Stammes von Muhammad – sallaa Allaahu ‘alaihi wa sallam – und der Ansaar, und die Rechte der Leute des Islaam

Und erkenne den Vorzug von Banu Haaschim, durch ihre Verwandtschaft zum Gesandten Allaahs – sallaa Allaahu ‘alaihi wa sallam. Und erkenne des Vorzug der Quraysch [1], der Araber und der Unterstämme, und ihren Rang und ihre Rechte im Islaam. Der Sklave eines Volkes ist einer von ihnen. Und erkenne das Recht vom Rest der Leute im Islaam, und erkenne den Vorzug der Ansaar [2] und den Auftrag, den der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‘alaihi wa sallam – bezüglich ihnen und seiner Familie gegeben hatte. Vernachlässige sie nicht, sondern erkenne ihren Vorzug. Erkenne den Vorzug der Nachbarn der Leute von Al-Madiinah.

وَاعْرِفْ لِبَنِي هَاشِمٍ فَضْلَهُمْ, لِقَرَابَتِهِمْ مِنْ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – وَتَعْرِفُ فَضْلَ قُرَيْشٍ وَالْعَرَبِ وَجَمِيعِ الْأَفْخَاذِ, فَاعْرِفْ قَدْرَهُمْ وَحُقُوقَهُمْ فِي الْإِسْلَامِ, وَمَوْلَى الْقَوْمِ مِنْهُمْ, وَتَعْرِفُ لِسَائِرِ النَّاسِ حَقَّهُمْ فِي الْإِسلَامِ وَتَعْرِفُ فَضْلَ الْأَنْصَارِ, وَوَصِيَّةَ رَسُولِ اللهِ – صلى الله عليه وسلم – فِيهِمْ, وَآلِ الرَّسُولِ فَلَا تَنْسَاهُمْ, تَعْرِفُ فَضْلَهُمْ, وَجِيرَانَهُ مِنْ أَهْلِ الْمَدِينَةِ, فَاعْرِفْ فَضْلَهُمْ

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[1] Er – sallaa Allaahu ‘alaihi wa sallam – sagte:
Allaah erwählte Kinaanah von den Nachfolgern von Ismaa’iil, und Er erwählte die Quraysch von Kinaanah, und Er erwählte Banu Haaschim von den Quraysch, und Er erwählte mich von Banu Haaschim.”
Sahiih Muslim (Eng. Übers. 4/1230/Nr.5653), Ahmad (4/107) und as-Sunnah von Ibn Abiy ‘Aasim (2/632). Zur weiteren Erläuterung, siehe Ibn Hajr’s Fathu-l-Baariyy (13/113). Der Vorzug gilt nur für die Muslime unter ihnen.

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مِهْرَانَ الرَّازِيُّ، وَمُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ سَهْمٍ، جَمِيعًا عَنِ الْوَلِيدِ، – قَالَ ابْنُ مِهْرَانَ حَدَّثَنَا الْوَلِيدُ بْنُ مُسْلِمٍ، – حَدَّثَنَا الأَوْزَاعِيُّ، عَنْ أَبِي عَمَّارٍ، شَدَّادٍ أَنَّهُ سَمِعَ وَاثِلَةَ بْنَ الأَسْقَعِ، يَقُولُ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ „‏ إِنَّ اللَّهَ اصْطَفَى كِنَانَةَ مِنْ وَلَدِ إِسْمَاعِيلَ وَاصْطَفَى قُرَيْشًا مِنْ كِنَانَةَ وَاصْطَفَى مِنْ قُرَيْشٍ بَنِي هَاشِمٍ وَاصْطَفَانِي مِنْ بَنِي هَاشِمٍ ‏“

[2] Er – sallaa Allaahu ‘alaihi wa sallam – sagte:
Ein Zeichen von Iimaan ist die Liebe zu den Ansaar, und ein Zeichen für Heuchelei ist der Hass gegen die Ansaar.”
Überliefert von Al-Bukhaariyy (Eng. Übers. 1/21/Nr.16). Siehe auch Fadaa’ilu-s-Sahaabah von Imaam Ahmad (2/790).

حَدَّثَنَا مُسْلِمُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ جَبْرٍ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ „‏ آيَةُ الإِيمَانِ حُبُّ الأَنْصَارِ، وَآيَةُ النِّفَاقِ بُغْضُ الأَنْصَارِ ‏“‏‏.‏

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

6. Juni 2014 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Ehe, Scheidung, Familie, Imaan, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy | | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 94)

94.: Zeitlich begrenzte Ehe ist verboten.

وَاعْلَمْ أَنَّ الْمتعَةَ – مُتْعَةَ النِّسَاءِ – وَالْاسْتِحَلَالَ حَرَامٌ إِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ

Und wisse, dass Al-Mut’ah (Zeitehe / Genußehe) [1] und Al-Istihlaal (die Heirat einer Frau, um sie rechtmäßig, also halaal, für ihren vorherigen Ehemann zu machen) bis zum Tag der Auferstehung haraam (verboten) sind [2].

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[1] Sabrah Al-Juhaniyy – radiy Allaahu ‚anhu – berichtete, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
„Oh ihr Menschen! Ich hatte es euch die zeitlich begrenzte Ehe mit den Frauen erlaubt. Nun hat Allaah euch dies bis zum Yaumu-l-Qiyaamah verboten. Wenn einer von euch etwas davon hat, so soll er sie gehen lassen und nichts davon zurücknehmen, was er ihr gegeben hat.“
[Sahiih Muslim 1406d]

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ نُمَيْرٍ، حَدَّثَنَا أَبِي، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عُمَرَ، حَدَّثَنِي الرَّبِيعُ بْنُ سَبْرَةَ الْجُهَنِيُّ، أَنَّ أَبَاهُ، حَدَّثَهُ أَنَّهُ، كَانَ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ ‏ „‏ يَا أَيُّهَا النَّاسُ إِنِّي قَدْ كُنْتُ أَذِنْتُ لَكُمْ فِي الاِسْتِمْتَاعِ مِنَ النِّسَاءِ وَإِنَّ اللَّهَ قَدْ حَرَّمَ ذَلِكَ إِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ فَمَنْ كَانَ عِنْدَهُ مِنْهُنَّ شَىْءٌ فَلْيُخَلِّ سَبِيلَهُ وَلاَ تَأْخُذُوا مِمَّا آتَيْتُمُوهُنَّ شَيْئًا‏“

[2] ‚Aliyy – radiy Allaahu ‚anhu – berichtete, dass der Gesandte Allaahs – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sagte:
„Allaah hat denjenigen verflucht, der eine Frau deswegen heiratet, um sie für ihren vorherigen Ehemann rechtmäßig zu machen; und denjenigen, für den sie rechtmäßig gemacht wurde.“
[Der Hadiith ist sahiih und wurde von Ahmad, Abuu Daawuud (Engl. Übers. 2/255/Nr.2071), At-Tirmidhiyy und An-Nasaa-iyy überliefert.]

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ، حَدَّثَنَا زُهَيْرٌ، حَدَّثَنِي إِسْمَاعِيلُ، عَنْ عَامِرٍ، عَنِ الْحَارِثِ، عَنْ عَلِيٍّ، رضى الله عنه – قَالَ إِسْمَاعِيلُ وَأُرَاهُ قَدْ رَفَعَهُ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم – أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ „‏ لَعَنَ اللَّهُ الْمُحَلِّلَ وَالْمُحَلَّلَ لَهُ ‏“

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16. Mai 2014 Posted by | Ahaadiith, Akhlaaq / Fiqh, andere Sprachen, Arabisch العربية, Ehe, Scheidung, Familie, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , | Hinterlasse einen Kommentar

Scharhu-s-Sunnah – Imaam Al-Barbahaariyy (Punkt 92)

92.: Man muss daran glauben, dass Allaah dem Propheten zeigte, was mit seiner Ummah geschehen wird.

وَالْإِيمَانُ بِأَنَّ اللهَ – تبارك وتعالى – أَطْلَعَ نَبِيَّهُ عَلَى مَا يَكُونُ فِي أُمَّتِهِ أِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ

Und der Iimaan, dass Allaah – tabaaraka wa ta’aalaa – Seinen Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – darüber in Kenntnis setzte, was mit seiner Ummah bis zum Tage der Auferstehung geschehen würde [1].

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[1] Der Beweis dafür ist das, was authentisch vom Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – überliefert wurde bezüglich der großen und kleinen Zeichen der Stunde.

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übersetzt aus dem Arabischen von Maimuna Y. Bienas / http://www.quranundhadith.wordpress.com

16. Mai 2014 Posted by | andere Sprachen, Arabisch العربية, Imaan, Scharhu-s-Sunnah - Imaam Al-Barbahaariyy, Yaumu-l-Qiyaamah (der "Tag der Auferstehung") | , | Hinterlasse einen Kommentar